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Anstifter 3, 2019 der Stiftung Liebenau

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Der Anstifter ist die Hauszeitschrift der Stiftung Liebenau mit Themen aus den Bereichen Bildung, Familie, Gesundheit, Pflege und Lebensräume, Service und Produkte sowie Teilhabe.

Inhalt 3 Editorial 27

Inhalt 3 Editorial 27 Impressum 28 Spot an: Frank Winkler Stiftung Liebenau 4 Porträt: Offen, beweglich, katholisch 5 Social´n´fun: Azubis starten mit Spaß 6 Neu: Geriatrische Notfallversorgung 7 Spiritueller Impuls 8 Wir gratulieren! 10 kurz und knapp 15 Meine Geschichte: Einfach loslassen 4 Aufsichtsrat Dekan Ekkehard Schmid schaltet bei der Gartenarbeit ab. Infos online Themendossier: Hohe Fachlichkeit, nachhaltige Wirtschaftlichkeit und eine christlich fundierte Menschlichkeit leiten die Stiftung Liebenau. Der christlich fundierten Menschlichkeit gehen die Beiträge im Themendossier nach unter www.stiftung-liebenau.de/christlichkeit „Anstifter“ als e-book: www.stiftung-liebenau.de/anstifter Schwerpunkt: Die andere Wahrnehmung 16 Das erste Lächeln verrät viel 18 Umfeld wird passend gemacht 20 Der Mann, der die Worte fühlt 21 Tipps zum Weiterlesen 22 Was ist Autismus? Aus der Praxis 24 Qualifizierte Ersthelfer in der Schule 24 Palliativer Leitfaden stärkt 25 Pastoraler Dienst hört jedem zu 25 Perspektiven fürs Wohnen im Alter 26 „Buurtzorg“: neue ambulante Pflege 26 BBW: Verantwortung für Afrika 27 Werkstatt besucht Werkstatt 27 Zuhause in der Heimat finden 28 Wohnhäuser mitten in der Kommune 29 Olga und Josef Kögel Haus bezogen 29 Nähwerkstatt macht Altes neu 30 Gutes Miteinander im Pflegeheim 30 Ausflug in luftiger Höhe 31 Wir sagen Danke! 16 Schwerpunkt: Menschen mit Autismus nehmen anders wahr. Verständnis und eine passende Umwelt helfen. 24 In der Don-Bosco-Schule helfen ausgebildete Schulsanitäter schnell bei Notfällen. Newsletter „Liebenau inklusiv“ Bestellen Sie den Newsletter „Liebenau inklusiv“ unter www.stiftung-liebenau.de/inklusion Gefällt mir! Auf Facebook und Instagram versorgen wir Sie mit Neuigkeiten, Veranstaltungstipps und Wissenswertem aus der Stiftung Liebenau. Einfach reinklicken, liken und teilen. Sie finden uns auf beiden Kanälen über den Suchbegriff „Stiftung Liebenau“. Text in Leichter Sprache Mit dem Anstifter informieren wir regelmäßig über Ereignisse, Themen und Projekte in der Stiftung Liebenau. Dazu verwenden wir personenbezogene Daten. Sie werden mit der nötigen Sorgfalt und unter Beachtung des gesetzlichen Datenschutzes verarbeitet. Für Informationen über die gespeicherten Daten, zur Ergänzung, Korrektur oder Löschung wenden Sie sich bitte an die Redaktion. Weitere Informationen über unsere Datenschutzmaßnahmen finden Sie hier: www.stiftung-liebenau.de/datenschutz. 26 Mit verschiedenen Projekten übernimmt das Berufsbildungswerk Verantwortung für Afrika. 2 anstifter 3 | 2019

Editorial Liebe Leserin, lieber Leser, Wie ist Ihre Meinung? Die Vorstände der Stiftung Liebenau freuen sich auf Ihre Rückmeldung: vorstand@ stiftung-liebenau.de der Klimawandel ist das zentrale Thema unserer Zeit. Es beschäftigt nicht nur die Politiker aller Nationen, sondern zunehmend auch die Verbraucherinnen und Verbraucher. Immer mehr Menschen beginnen, das eigene Konsumverhalten zu überdenken, und suchen Wege zum nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Mehrwegverpackungen nutzen oder unverpackt einkaufen, reparieren statt wegwerfen, teilen statt kaufen: Immer mehr Menschen wollen auch im Alltag verantwortlich handeln. Ein aktueller Trend in dieser Reihe ist das so genannte Upcycling. Das heißt, aus (alten) Materialien, die eigentlich für den Müll bestimmt sind, Neues zu schaffen. Kreatives Upcycling gibt es in immer mehr Bereichen, auch in der Stiftung Liebenau: Die Beschäftigten der Liebenauer Nähwerkstatt machen aus alten LKW-Planen, Kaffeesäcken und Baustellenbannern originelle neue Rucksäcke und Taschen. Die Auszubildenden im Berufsbildungswerk Adolf Aich nehmen alte Holzmöbel auseinander und bauen aus den Einzelteilen neue. So werden Schubladen zu ungewöhnlichen Regalen, alte Schreibtischstühle zu witzigen Konsolen. Und so manches Stück Treibholz findet sich als Garderobenständer eine neue Bestimmung. Die Nachfrage ist groß, erwirbt man doch mit diesen Produkten nicht nur unverwechselbare Einzelstücke, sondern auch das gute Gefühl, einen kleinen Beitrag zur Müllvermeidung zu leisten. Das Upcycling ist gewiss nicht die Lösung der globalen Müllprobleme. Aber es ist ein positiver, kreativer Beitrag zur Debatte. Und der Ansatz ist es wert, genauer betrachtet zu werden. Altes nicht wegzuwerfen, aber auch nicht bloß zu konservieren, sondern Neues daraus zu schaffen: Das lässt sich doch übertragen? Auf fachliche Entwicklungen zum Beispiel. Wenn wir im November das 25-jährige Bestehen der Lebensräume für Jung und Alt feiern, würdigen wir damit ein Konzept, das auf altbekannten Formen des Zusammenlebens fußt: Anstoß war die Idee der alten Dorfgemeinschaft, in der man sich kennt, in der man um die Eigenheiten der Einzelnen weiß und einander selbstverständlich hilft. Daraus wurde ein innovatives Modell der generationenübergreifenden Wohnanlage mit professioneller Gemeinwesenarbeit. Beides zusammen ermöglicht wiederum neue Formen der Gemeinschaft, der Selbst- und Nachbarschaftshilfe. Deren Elemente wiederum werden erneut verwendet, weiterentwickelt zu Modellen der Quartiersarbeit. So wird in der sozialen Arbeit zeitgemäß auf etwas zutiefst Menschliches geantwortet: auf den Wunsch nach sozialer Nähe, Teilhabe und Verwurzelung. Im kommenden Jahr feiern wir das 150-jährige Bestehen der Stiftung Liebenau. Beim Blick in die Geschichte findet sich gewiss so einiges, was es verdient, vom Staub der Geschichte befreit und neu betrachtet zu werden. Denn mit entsprechend Fantasie und Kreativität ist es manchmal lohnender, nicht alles neu zu machen, sondern Altes neu zu machen. Das meint Ihr Vorstand Prälat Michael H. F. Brock Dr. Berthold Broll Dr. Markus Nachbaur anstifter 3 | 2019 3

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