Mediathek der Stiftung Liebenau
Aufrufe
vor 4 Jahren

Anstifter 3, 2016 der Stiftung Liebenau

  • Text
  • Liebenau
  • Menschen
  • Stiftung
  • Behinderung
  • Arbeit
  • Kinder
  • Anstifter
Der Anstifter ist die Hauszeitschrift der Stiftung Liebenau mit Themen aus den Bereichen Pflege, Teilhabe, Bildung, Gesundheit, Familie und Service.

Widmeten ihre Diskussion

Widmeten ihre Diskussion dem Ehrenamt und den Engagierten: (v.l.) Manfred Lucha (Minister für Soziales und Integration Baden-Württemberg, MdL), I. K. H. Fürstin Mathilde von Waldburg-Zeil (Aufsichtsrätin der Stiftung Liebenau), Moderator Wieland Backes, Schauspielerin Ursula Cantieni sowie die Ehrenamtliche Karin Hausmann. Ehrenamtliche gestalten den Sozialraum mit Ein Fest für ehrenamtlich Engagierte von Elke Benicke LIEBENAU – Rundum gelungen: Ein Tag bei strahlendem Sonnenschein als Dankeschön für die Ehrenamtlichen der Liebenauer Altenhilfe. Rund 700 von ihnen kamen, wo sie selbst in Liebenau einen Tag lang im Mittelpunkt standen. Neben Podiumsgespräch, Musik und Gottesdienst ergaben sich viele Begegnungsmöglichkeiten. Prominente Gäste und die Verantwortlichen von Stiftung Liebenau und Liebenauer Altenhilfe feierten mit den Ehrenamtlichen. So bunt wie die Menschenmenge an dem Tag war, so vielgestaltig sind die Einsätze: Ehrenamtliche bringen Leben in die Einrichtungen und Abwechslung in den Alltag. Sie besuchen Bewohner, machen Gymnastik mit Gruppen oder gestalten Kaffeenachmittage, lesen vor, helfen bei Festen. Sie bilden eine wichtige Verbindung zur Gemeinde und zu Bekannten. Für Einrichtungen der Stiftung Liebenau sind 2 300 Ehrenamtliche im Einsatz. Rund 1 900 von ihnen sind für die Liebenauer Altenhilfe in Pflegeheimen, den „Lebensräumen für Jung und Alt“ und bei den Sozialstationen tätig. Schauspielerin Ursula Cantieni lud die Gäste zu einer kurzen poetischen Wanderung ein. Begleitet wurde sie von Bernd Konrad am Saxophon. 20 Altenhilfe

Karin Hausmann engagiert sich seit acht Jahren als Ehrenamtliche im Haus St. Konrad in Kressbronn. Für Minister Manfred Lucha war es „Ehrensache“ beim Fest für die Ehrenamtlichen dabei zu sein. Fotos: Schiller „Heute – das ist ein Tag für Sie“, begrüßte sie Dr. Berthold Broll, Vorstand Stiftung Liebenau. Ein Tag, bei dem der unermüdliche Einsatz in den Einrichtungen gewürdigt werden sollte. Dr. Alexander Lahl, Geschäftsführer der Liebenauer Altenhilfe, zitierte Staatsmann und Philosoph Cicero: „Keine Schuld ist dringender als die, Dank zu sagen.“ Er fuhr fort: „Für Sie ist Ehrenamt Ehrensache. Und das ist nicht selbstverständlich.“ Bei dem Podiumsgespräch mit Schauspielerin Ursula Cantieni, Manfred Lucha (Minister für Soziales und Integration Baden-Württemberg) und I. K. H. Fürstin Mathilde von Waldburg-Zeil (Aufsichtsrätin der Stiftung Liebenau), saß die Ehrenamtliche Karin Hausmann auf der Bühne, stellvertretend für die Gäste. Der aus dem „Nachtcafé“ bekannte SWR-Moderator Wieland Backes moderierte das Gespräch. Ihm und den Gästen schilderte Karin Hausmann, dass sie seit acht Jahren im Pflegeheim St. Konrad in Kressbronn als Ehrenamtliche tätig ist. Sie kommt wöchentlich ins Haus und begleitet die Bewohner auch bei Veranstaltungen und Festen. Außerdem setzt sie sich als Heimfürsprecherin für die Belange der Bewohner und der Angehörigen ein. „Ich habe gute Vorbilder gehabt, wie meine Eltern, die sich auch engagierten“, schilderte sie die Basis für ihr Engagement. Zeit sei das Wichtigste, was man geben könne. I. K. H. Fürstin Mathilde von Waldburg-Zeil meinte in der Diskussion: „Das Wichtigste ist das Miteinander. Zusammen ist man stärker.“ Man müsse sein Herz und seine Augen öffnen. Schauspielerin Ursula Cantieni engagiert sich seit 2012 als Botschafterin der Stiftung Liebenau. Bei Veranstaltungen motiviert sie, sich für die Menschen einzusetzen, die von der Stiftung Liebenau begleitet werden. Für Minister Manfred Lucha, der schon lange mit der Stiftung Liebenau verbunden ist, war es „Ehrensache“, der Einladung zu folgen. Ehrenamtliche würden Menschen durch ihren Einsatz ihre Würde geben, weil nicht Krankheit sondern Lebensleistung und Lebensgeschichte im Mittelpunkt stünden. Ehrenamt habe eine ganz eigene Selbstbewertung. Durch das eigene Engagement könne der Sozialraum so gestaltet werden, wie „wir ihn haben wollen“. „Wenn Leute das Gefühl haben, sie steigen ab oder wir kümmern uns nicht um sie, dann müssen wir den Gegenbeweis erbringen. Ohne Ehrenamt könnten wir das nicht schaffen“, ließ er die Gäste wissen. Nach den „Gesundheitstipps für Ehrenamtliche“ von Entertainer Bernhard Bitterwolf und einer „kurzen poetischen Wanderung“ mit Ursula Cantieni, beflügelt von Bernd Konrads Saxophon, wurde der Tag mit einem Gottesdienst mit Prälat Michael H. F. Brock und Musikern der Stadtkapelle Tettnang feierlich abgerundet. Wir haben die Ehrenamtliche Karin Hausmann mit der Kamera begleitet. Sehen Sie sie hier bei ihrem Einsatz im Pflegeheim St. Konrad. www.stiftung-liebenau.de/service/videos/index. html Altenhilfe 21

Stiftung Liebenau Österreich