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Anstifter 3, 2015 der Stiftung Liebenau

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Der Anstifter ist die Hauszeitschrift der Stiftung Liebenau mit Themen aus den Bereichen Altenhilfe, Behindertenhilfe, Bildung, Gesundheit, Familie und Dienstleistungen.

kurz und knapp

kurz und knapp Bregenz/Meckenbeuren Liebenau Nußbaumer neues Aufsichtsratmitglied Wechsel bei der Altenhilfe Dr. Gabriele Nußbaumer, Vizepräsidentin des Vorarlberger Landtags wurde im Juli als neues Mitglied im Aufsichtsrat der Stiftung Liebenau begrüßt. Dr. Gabriele Nußbaumer ist seit 1999 für die ÖVP Mitglied im Vorarlberger Landtag, seit 2004 Vizepräsidentin des Landtages. Die Pädagogin und promovierte Rechtswissenschaftlerin ist Bereichssprecherin für Menschen mit Behinderung, Obfrau des Kultur- und Bildungsausschusses und stellvertretende Obfrau des Europaausschusses. Seit mehr als zehn Jahren ist sie Mitglied in der Ethikkommission des Landes Vorarlberg. Dr. Nußbaumer engagiert sich darüber hinaus seit vielen Jahren im Sozialbereich: als Präsidentin der Lebenshilfe Vorarlberg, im Verein aqua mühle (ein Dienstleistungs- und Integrationsunternehmen für benachteiligte Menschen) und als Vorsitzende des „Spendenpools Hypo“ (Spendenfonds für gemeinnützige Initiativen der Hypo Landesbank Vorarlberg). Sie wurde mit dem Ehrenzeichen des Landes Vorarlberg in Gold ausgezeichnet. In der Geschäftsführung der Altenhilfegesellschaften in Deutschland gibt es einen Wechsel. Gerhard Schiele (links) scheidet auf eigenen Wunsch mit 63 Jahren aus der Geschäftsführung der St. Anna-Hilfe für ältere Menschen, der Liebenau – Leben im Alter und der Heilig Geist – Leben im Alter aus. Seine fachliche Expertise bleibt der Stiftung jedoch erhalten. Er wird sich zukünftig im Rahmen einer 50-Prozent-Stelle auf projektbezogene Aufgaben und fachliche Themen im Stiftungsverbund konzentrieren. Sein Nachfolger wird Dr. Alexander Lahl. Der Theologe und Pädagoge bringt ein breites Spektrum an Leitungserfahrung, speziell im Sozialbereich, mit nach Liebenau. Berufliche Stationen waren: Geschäftsführung im Sekretariats- und Geschäftsführungspool der Jugendverbände im Bistum Limburg, Leitung der Arbeitsstelle Soziale Dienste im Bistum Limburg, Abteilungsleiter Sozialarbeit im DRK-Landesverband Baden-Württemberg. Seit 2009 ist der gebürtige Oberschwabe Geschäftsführer des Katholischen Stadtdekanats Stuttgart und engagiert sich für verschiedene Stiftungen und Aufsichtsräte in der Diözese. Dr. Lahl wird zusammen mit Stefanie Locher, Geschäftsführerin seit 2009, die Geschicke der Altenhilfe in Deutschland verantworten. Wir berichten ausführlich in der Ausgabe 1 2016 des Anstifters. Ravensburg Braun verstärkt BBW-Geschäftsführung Zusammen mit Geschäftsführer Herbert Lüdtke (links) ist der bisherige Prokurist Christian Braun seit Juli in der Geschäftsführung des Berufsbildungswerks Adolf Aich. Mit dieser Erweiterung reagiert die Stiftung Liebenau als Gesellschafterin des Berufsbildungswerks auf die deutlich gewachsene Komplexität der Arbeit. Aus der ursprünglichen Rehabilitationseinrichtung für Jugendliche mit Lernbehinderungen, als die das Berufsbildungswerk vor rund 35 Jahren gegründet wurde, ist heute ein Bildungszentrum geworden, in dem viele Zielgruppen unterschiedlichen Alters beim Berufseinstieg oder bei der (Wieder-) Eingliederung in den Arbeitsmarkt unterstützt werden. Bundesweite Veränderungen in der politischen Bewertung und Finanzierung der Berufsbildungswerke fordern verstärktes Engagement der Verantwortlichen. Herbert Lüdtke ist seit kurzem Mitglied des Vorstands der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke. Christian Braun (37) ist Diplom-Ökonom, seit 2006 Verwaltungsleiter und seit 2008 Prokurist im BBW. 4 Stiftung Liebenau

Berlin/Ravensburg Schwesig lädt nach Berlin ein Die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (rechts) eröffnete in Berlin den „Tag der Mehrgenerationenhäuser“ unter dem diesjährigen Motto: „Engagement tut gut?!“ Die Veranstaltung war Teil der Woche des Bürgerschaftlichen Engagements. Je ein Vertreter der 450 Mehrgenerationenhäuser in Deutschland war nach Berlin eingeladen worden. Susanne Weiss vom Mehrgenerationenhaus Gänsbühl in Ravensburg war der Einladung gefolgt. Die Familienministerin sparte nicht mit Lob und Anerkennung für die Mehrgenerationenhäuser. Der Zusammenhalt zwischen den Generationen sei wichtig. Die Gesellschaft brauche ein Miteinander der Generationen statt ein beziehungsloses Nebeneinander. Friedrichshafen Riebsamen besucht Hospiz Nach vielen Pflegeeinrichtungen oder ambulanten Diensten seines Wahlkreises sei es ihm „ein echtes Anliegen, Arbeit und Alltag in einem stationären Hospiz kennenzulernen“. Dies äußerte der CDU-Bundestagsabgeordnete Lothar Riebsamen bei einem Besuch des Hospizes im Franziskuszentrum in Friedrichshafen, dem einzigen, stationären Hospiz seines Wahlkreises Bodensee. Die Hospiz-Bewohner stammen aus der Region und den angrenzenden Landkreisen Ravensburg, Sigmaringen oder Konstanz. Andere werden aus allen Teilen der Republik von hier lebenden Angehörigen an den Bodensee geholt. Chance auf Aufnahme haben unheilbar Schwerstkranke, die nur noch wenige Tage, Wochen, maximal Monate zu leben haben. Auf dem Foto der Bundestagsabgeordnete Lothar Riebsamen (li.) mit Dr. Berthold Broll, Vorstand der Stiftung Liebenau (hinten re.) und Gerhard Schiele, Geschäftsführer der Liebenauer Altenhilfe (vorne re.). Impressum Anstifter Auflage: 6 500 Herausgeber: Stiftung Liebenau Redaktion: Helga Raible (verantwortlich), Anne Oschwald, Susanne Droste-Gräff Stiftung Liebenau Siggenweilerstraße 11 88074 Meckenbeuren Telefon: 07542 10-1181 E-Mail: vera.ruppert@stiftung-liebenau.de Druck: Bodensee-Medienzentrum, Tettnang An dieser Ausgabe haben mitgearbeitet: Elke Benicke, Steffen Braun, Michael H. F. Brock, Christof Klaus, Prof. Dr. Silvia Queri, Sarah Weilekes Die Texte in Leichter Sprache (S. 27, 30) wurden geprüft von der Prüfergruppe der St. Gallus-Hilfe. Spendenkonto: Stiftung Liebenau Sparkasse Bodensee BLZ 690 500 01, Kt. 20 994 471 IBAN: DE35 6905 0001 0020 9944 71 BIC: SOLADES1KNZ Stiftung Liebenau 5

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