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Anstifter 2, 2021 der Stiftung Liebenau

Inhalt 3 Editorial 27

Inhalt 3 Editorial 27 Impressum 28 Spot an: Roman Strübi Was bewegt mein Herz? Wie schaue ich auf mein Leben? Wovon träume ich? Mit ihren Texten geben Autorinnen und Autoren mit Behinderung Einblicke in ihre Lebenswelten, ihre Weltsicht, ihre Interessen, Geschichten und Sehnsüchte. Die eigene Person rückt in den Mittelpunkt, Erlebtes, Empfindungen und Sehnsüchte finden einen Ausdruck und werden von anderen zur Kenntnis genommen. Das Ergebnis: Ich habe etwas zu sagen. Ich bin wichtig! Eine Künstlerin sagte einmal zu mir, dass unsere Energie in selbsterschaffenen Kunstwerken unsterblich wird. Diese Sammlung an persönlichen Texten trägt diese Energie spürbar in sich und macht für uns die Menschen dahinter sichtbar. Es sind diese besonderen Geschichten, die es wert sind, erzählt zu werden. Diese wunderschönen Erzählungen bleiben bestehen. Was hat dies mit Behinderung zu tun? Rein gar nichts! Dennis Klein, Filmemacher des Dokumentarfilms Menschsein WWW.PATMOS.DE Stiftung Liebenau 4 Buch: So vieles, was mein Herz bewegt 5 Impuls: Auf dem Weg 6 Altenhilfe trifft Zukunftstechnologie 7 kurz und knapp 9 Ich finde Impfen wichtig, weil... So vieles, was mein Herz bewegt 4 Brock, Hofmann, Oschwald (Hg.) Michael H. F. Brock, Ruth Hofmann, Anne Oschwald (Hg.) So vieles, was mein Herz bewegt Menschen mit Behinderungen schreiben über sich und die Welt Buchvorstellung: Menschen mit Behinderungen geben unerwartete Einblicke in ihre Lebenswelt im Buch „So vieles, was mein Herz bewegt“. Infos online Themendossiers: Informieren Sie sich umfassend in unseren Themendossiers „Sozial digital“, „Arbeiten“, „Den Menschen zugewandt“, „Medizin und Gesundheit“, „Gute Arbeit“, „Besondere Familien“ und „Wohnen“, zu finden unter www.stiftung-liebenau.de/ themendossiers Schwerpunkt: Mit Erfolg kommunizieren 10 Interview: So gelingt Kommunikation 12 Verstehen ist leichter als sprechen 13 Wo ist dein Lächeln geblieben? 14 Unterstützte Kommunikation 15 Service: Unterstützte Kommunikation 16 Live und digital: Azubis im Gespräch 17 Seelsorge: Über das Leben reden 18 Kommunikation hat viele Formen Aus der Praxis 20 Corona: Stimmen aus der Pflege 21 Mit Mut zur Gleichberechtigung 21 Kämpfer-Geschichten für Kicker 22 Inklusive Landesgartenschau 22 Gemeinsam Inklusion (er)leben 23 Neues Haus der Pflege in Franken 23 Start in Owingen gut gelungen 24 Anlaufstelle Demenz in Oberteuringen 24 Bundeswehr unterstützt Testungen 25 Applaus für erfolgreichen Abschluss 25 Fotoprojekt: Leben im Lockdown 26 Zivildiener bringt Schwung ins Heim 26 Selbstständig mit neuer Technik 27 Wir sagen Danke! Text in Leichter Sprache Termine Über neue Termine halten wir Sie weiterhin auf dem Laufenden unter: www.stiftung-liebenau.de/ aktuelles/termine 10 Wie Kommunikation gelingt, auch in schwierigen Lebenssituationen, ist Thema dieses Anstifter-Schwerpunktes. 20 Corona nimmt kein Ende: Fachkräfte aus der Altenpflege berichten über die Situation während, mit und trotz Corona. 25 Den Abschluss ihrer Berufsausbildung feierten 21 junge Frauen und Männer. Eine besondere Leistung - in Zeiten von Corona noch mehr. „Anstifter“ als e-book: www.stiftung-liebenau.de/anstifter Newsletter „Liebenau inklusiv“ Bestellen Sie den Newsletter „Liebenau inklusiv“ unter www.stiftung-liebenau.de/inklusion Gefällt mir! Auf Facebook und Instagram versorgen wir Sie mit Neuigkeiten, Veranstaltungstipps und Wissenswertem aus der Stiftung Liebenau. Einfach reinklicken, liken und teilen. Sie finden uns auf beiden Kanälen über den Suchbegriff „Stiftung Liebenau“. Mit dem Anstifter informieren wir regelmäßig über Ereignisse, Themen und Projekte in der Stiftung Liebenau. Dazu verwenden wir personenbezogene Daten. Sie werden mit der nötigen Sorgfalt und unter Beachtung des gesetzlichen Datenschutzes verarbeitet. Für Informationen über die gespeicherten Daten, zur Ergänzung, Korrektur oder Löschung wenden Sie sich bitte an die Redaktion. Weitere Informationen über unsere Datenschutzmaßnahmen finden Sie hier: www.stiftung-liebenau.de/datenschutz. 2 anstifter 2 | 2021

Editorial Wie ist Ihre Meinung? Die Vorstände der Stiftung Liebenau freuen sich auf Ihre Rückmeldung: vorstand@ stiftung-liebenau.de Liebe Leserin, lieber Leser, kennen Sie den Instagram-Account der Stiftung Liebenau? Dort begegnet man seit einigen Monaten jungen Menschen, die ihre Ausbildung in der Stiftung Liebenau beschreiben. Ob Grünland, Pflege oder Büro – im Interview erzählen sie ihre Geschichten, von angenehmen Erlebnissen, aber auch von Herausforderungen, offen, ehrlich und humorvoll. Junge Menschen brauchen wir in der Stiftung Liebenau. Junge Menschen, die stolz auf ihre Ausbildung sind und die sich identifizieren – nicht nur mit ihrem Beruf, sondern auch mit der Stiftung Liebenau. Sie bereichern ihre Teams mit den Erfahrungen und Erwartungen ihrer Generation und bringen neue Ansätze mit, wie wir den heutigen und künftigen Aufgaben besser begegnen können. Da gibt es auch mal Reibungspunkte mit den erfahreneren Teammitgliedern, und nicht alle Impulse müssen schließlich realisiert werden. Doch die Erfahrung zeigt: Langfristig zahlt sich aus, wenn Jung und Alt zusammenarbeiten. Von selbst jedoch entsteht sie nicht, die gute Mischung. Zurzeit ist in allen Branchen der Nachwuchs knapp, und Sozialunternehmen sind nicht unbedingt erste Wahl bei jungen Leuten. Umso mehr sind wir gefordert, junge Menschen zu gewinnen und zu halten. Dazu gehört es, Rahmenbedingungen zu setzen, die ihr Engagement belohnen, Preise auszuloben oder Patenschaften anzubieten beispielsweise. Dass der Verdienst im sozialen Bereich besser ist als sein Ruf, ist vielen schon bewusst. Doch es ist nicht nur das Finanzielle, was junge Leute bewegt. Bei der Wahl ihres Ausbildungsbetriebes oder ihres Arbeitgebers legen sie auch Wert auf dessen Werte, auf Ökologie und Nachhaltigkeit. Auf Arbeitszeitmodelle und zeitgemäße Technologie. Und, wie wir immer wieder hören, sie achten darauf, dass ihre Arbeit einen Sinn hat. Genauso brauchen wir Strukturen, die junge Mitarbeitende motivieren und begeistern können. Das können Freiräume sein, um neue Ideen einzubringen, auch Ausprobier- und Versuchsräume. An manchen Stellen gibt es das bereits: Das Ausbildungsteam, das sich selbst organisiert, Veranstaltungen plant und Themen nach eigenen Interessen festlegt. Die sozialen Medien, in denen die jungen Leute zu Wort kommen. Wir wünschen uns junge Menschen, die sich als Botschafter der Stiftung Liebenau verstehen. Die für ihren Beruf und den Sinn sozialer Arbeit werben, in Schulen, Bildungseinrichtungen oder Universitäten. Nicht zuletzt deshalb fördern wir Projekte, die jungen angehenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine Chance geben. Bei der Erprobung des humanoiden Roboters Pepper haben wir bewusst auf ein Kooperationsmodell mit einer Hochschule gesetzt – nicht als den einfachsten, aber als den sinnvollsten Weg, um Wissen zu erwerben und zu teilen. Junge Menschen werden die Zukunft gestalten, die der Gesellschaft und die der Stiftung Liebenau. Und viele, die wir erleben, bieten allen Grund zur Zuversicht: Selbst jetzt in Pandemiezeiten, in denen sie in hohem Maße eingeschränkt sind, verhalten sie sich umsichtig und verantwortungsvoll. Geradezu vorbildlich. Das meint Ihr Vorstand Prälat Michael H. F. Brock Dr. Berthold Broll Dr. Markus Nachbaur anstifter 2 | 2021 3

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