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Anstifter 2, 2021 der Stiftung Liebenau

Schwerpunkt Leichte

Schwerpunkt Leichte Sprache Kommunikation hat viele Formen Kommunikation heißt: Man verständigt sich mit anderen. Es gibt verschiedene Formen von Kommunikation. Meistens spricht man miteinander. Anna Jäger ist Expertin für Kommunikation. Sie ist schon lange Lehrerin an der Akademie Schloss Liebenau. Sie sagt: Kommunikation gelingt zum Beispiel dann - wenn man offen gegenüber anderen ist. - wenn Lösungen finden will. Kommunikation kann man lernen. Man lernt sie im Alltag in der Familie und mit Freunden. Wichtig ist: Immer wieder über Gesagtes nachdenken. Menschen in praktischen Berufen sprechen klarer. Sie sind oft weniger empfindlich. Jüngere Menschen sind oft direkter gegenüber den Chefs. Verständigung ist auch in der Pflege wichtig In der Pflege ist viel Kommunikation über das Gesicht. Manche alten Menschen verstehen Sprechen nicht mehr. Wegen Corona müssen Pflege-Kräfte Masken tragen. Alte Menschen sehen keine Gesichter mehr. Viele verunsichert das sehr. Auch die Pflege-Kraft Rosaria Helfer findet das traurig. Ein Wiener Fotograf hat Fotos gemacht. Einmal mit Maske und einmal ohne Maske. Das Lachen ist hinter der Maske verschwunden. 18 anstifter 2 | 2021

Stiftung Liebenau Ausbildung in anderer Sprache Florabel Zaragoza kommt von den Philippinen. Deutsch ist nicht ihre Mutter-Sprache. Sie macht eine Ausbildung im Haus der Pflege in Tettnang. Die Ausbildung in einer anderen Sprache ist schwer. Aber Florabel Zaragoza versteht schon viel. Ein Seelsorger hilft bei der Kommunikation Ein Seelsorger bei der Stiftung Liebenau heißt Jens Fehrenbacher. Er besucht Menschen im Franziskuszentrum Friedrichshafen. Manche von ihnen werden bald sterben. Er rät Angehörigen zum Beispiel: Sie sollen keine Angst vor Gesprächen haben. Sie sollen darüber sprechen, was ihnen einfällt. Kommunikation im Internet Heutzutage gibt es viel Kommunikation über das Internet. Die Stiftung Liebenau sucht Auszubildende übers Internet. Dafür gibt es schöne Werbung. Sie zeigt Videos von Auszubildenden in ihren Berufen. Unterstützte Kommunikation Manche Menschen können schwer kommunizieren. Für sie gibt es spezielle Hilfs-Mittel. Man nennt das Unterstützte Kommunikation. Dieter Kennerknecht spricht undeutlich. Aber er hat einen kleinen Computer. Damit kann er anderen mitteilen, was ihm wichtig ist. Eine fremde Stimme übernimmt das für ihn. Er muss nur ein spezielles Zeichen drücken. anstifter 2 | 2021 19

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