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Anstifter 2, 2021 der Stiftung Liebenau Österreich

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Praxis aus VORARLBERG

Praxis aus VORARLBERG Dorfcafé wieder gut besucht NÜZIDERS – Seit Ostern hat das Dorfcafé im Sozialzentrum St. Vinerius wieder regelmäßig geöffnet. Anfangs durften nur Personen aus zwei Haushalten an einem Tisch sitzen; seit Anfang Juni gibt es keinerlei Beschränkungen mehr. Ganz geschlossen war das Dorfcafé allerdings nie, sondern stand den Mieterinnen und Mietern der heimgebundenen Wohnungen als Gemeinschaftsraum zur Verfügung. „In dieser ruhigen Zeit konnte ich mich oft dazusetzen“, berichtet Andrea Meyer, die das Dorfcafé seit rund sieben Jahren leitet. „Jetzt haben wir wieder ein bunteres Publikum: Neben den älteren Menschen aus dem Pflegeheim und den heimgebundenen Wohnungen fühlen sich auch die Angehörigen und Gäste von außerhalb, etwa die Familien vom nahen Campingplatz oder die Pensionisten aus der Umgebung, im Dorfcafé wohl.“ Im Innenraum und auf der Terrasse gibt es Platz für rund 40 Gäste. Bei einer größeren Feier wird die Kapelle aufgestuhlt. Andrea Meyer kommt aus der Gastronomie, genießt aber die etwas langsamere Gangart im Dorfcafé und das soziale Miteinander: „Wenn es die Zeit erlaubt, rede und lache ich gerne mit. Ich bin da, wenn jemand Unterstützung benötigt oder hole Bewohnerinnen oder Bewohner, die schlecht zu Fuß sind, aus der Hausgemeinschaft ab. Ich freue mich sehr, dass hier wieder so viel los ist.“ (eb) Öffnungszeiten Dorfcafé Montag – Samstag Sonntag 14:00 bis 18:00 Uhr 10:00 bis 12:30 Uhr und 14:00 bis 18:00 Uhr Jeden ersten Donnerstag im Monat wegen Messe geschlossen Tel. 05552 67335 | für Reservierungen Tel. 0650 581113 Wiedersehensfreude im Dorfcafé im Sozialzentrum St. Vinerius. „Verwaltungsmama“ Margit Karg (Mitte) versteht sich gut mit dem Nachwuchs Lukas Radebner (links) und Stefanie Domig (rechts). Gute Zusammenarbeit im Oberland NÜZIDERS / BARTHOLOMÄBERG / St. GALLENKIRCH – Die Hausmeister ebenso wie die Verwaltungsmitarbeitenden der Stiftung Liebenau im Vorarlberger Oberland arbeiten Hand in Hand. Zum Beispiel, was die Wäsche betrifft, die für das gesamte Oberland im Sozialzentrum Montafon in Schruns gewaschen wird: David Stemer, Hausmeister im Haus St. Anna und im Haus St. Fidelis , holt regel mäßig einmal pro Woche die gesamte Wäsche mit dem Firmenauto ab und verteilt sie auf die Häuser in Nüziders und St. Gallenkirch, bevor er mit „seiner“ Wäsche zurück nach Bartholomäberg fährt. Auch bei Feierlichkeiten, Auf- und Umbauten oder Umzügen helfen sich die Hausmeister gegenseitig und vertreten sich im Urlaub oder Krankheitsfall. Ähnlich verhält es sich mit dem Verwaltungspersonal in Nüziders, Bartholomäberg und St. Gallenkirch. „Da alle auf demselben System und nach demselben Konzept arbeiten, können wir uns gut gegenseitig vertreten“, erklärt Margit Karg, Verwaltungsmitarbeiterin im Haus St. Fidelis. „Wir schauen dann einfach ein bis zwei Mal pro Woche in das andere Haus, kontieren Rechnungen, beantworten Mails oder legen Neuzugänge an. So kann sich keine Arbeit anhäufen.“ Hausleiter Florian Seher freut sich, dass Margit Karg dabei als „Verwaltungsmama“ für die jüngere Generation im Haus St. Anna und Sozialzentrum St. Vinerius fungiert. „Das läuft super“ – sind sich alle einig und genießen den Austausch mit den Mitarbeitenden der anderen Häuser. (eb) 20 anstifter ÖSTERREICH 2 | 2021

Eine Frage an die Mitarbeiter Ich finde Impfen wichtig, weil… Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung Liebenau beziehen Position … der Schutz der Menschen um mich herum im Mittelpunkt steht! Marco Brill Haus St. Pirmin, Maikammer … wir erstmals in der Menschheitsgeschichte die Chance haben, eine Pandemie wirksam zu beenden. Heiner Schweigkofler Liebenau Italia … dies für mich Hoffnung bedeutet! Eine Hoffnung, dass all die Menschen, die mir am Herzen liegen, diese Pandemie gesund überstehen. Anja Rundel St. Pirmin, Liebenau … Pflege Nähe braucht. … ich meine Schülerinnen und Schüler sorgenfrei in Präsenz unterrichten möchte und wir uns wieder entspannt in der Schule begegnen wollen. Patricia Philips Pflegedienstleitung Meckenbeuren Karen Hotz-Krumm Berufsbildungswerk Adolf Aich anstifter ÖSTERREICH 2 | 2021 21

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