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Anstifter 2, 2021 der Stiftung Liebenau Österreich

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Inhalt 2 Impressum 3 Editorial 26 Übersicht 28 Nachgefragt: Schwester Gertrud Schernthanner, Provinzoberin Schwerpunkt Was bedeutet Glück im Alter? 4 Gedanken eines Alternsforschers 7 Kurzinterviews mit Bewohnern, Teil 1 8 Berichte vom Glück im Heim zu sein 12 Beziehungsreiche Beschäftigungen 14 Kurzinterviews mit Bewohnern, Teil 2 15 Wo Glück Normalität bedeutet 4 Was bedeutet Glück im Alter? Prof. Dr. Seeberger, Alternsforscher, hat sich dazu Gedanken gemacht. Infos online Themendossiers: Informieren Sie sich umfassend in unseren Themendossiers „Sozial digital“, „Arbeiten“, „Den Me nschen zugewandt“, „Medizin und Gesundheit“, „Gute Arbeit“, „Besondere Familien“ und „Wohnen“ unter www.stiftung-liebenau.de / themendossiers „anstifter ÖSTERREICH“ als e-book: www.stiftung-liebenau.at/aktuelles/ mediathek/ Newsletter „Liebenau inklusiv“ Bestellen Sie den Newsletter „Liebenau inklusiv“ unter www.stiftung-liebenau.de / inklusion Glossar 16 Regionale Varianten einer Sprache Forum 16 Klausur: Reflexion der Coronakrise 17 Übernahme des Klaraheims in Hall 18 Schulungsstandort Stiftung Liebenau Praxis aus VORARLBERG 18 Gerontopsychiatrisch zertifiziert 19 Mit Empathie zum Diplom 19 Ziegen vor dem Haus St. Anna 19 Besuch von Bischof Benno Elbs 20 Nüziders: Dorfcafé wieder gut besucht 20 Gute Zusammenarbeit im Oberland Eine Frage an die Mitarbeiter 21 „Ich finde Impfen wichtig, weil…?“ Praxis aus OBERÖSTERREICH 22 Erfolgreicher Abschluss trotz Hindernissen 22 Neuer Pflegedienstleiter im Haus St. Josef Praxis aus KÄRNTEN 23 Die neue Hausleiterin stellt sich vor 23 Geteilte Vorfreude beim Brotbacken 24 Neue Hausleiterin in der Lebenswelt 24 Selbstgebackenes Brot schmeckt Spiritueller Impuls 25 Auf dem Weg, von Michael H. F. Brock Text in Leichter Sprache 17 Übernahme des Klaraheims: Die Tertiarschwestern schätzen die Stiftung Liebenau als Partner. 18 Ausbildung zur Fachsozialbetreuerin in Stadl-Paura: Theorie im Kapellerhof, Praxis im Sozialzentrum. Mit dem anstifter ÖSTERREICH infor mieren wir regelmäßig über Ereignisse, Themen und Projekte in der Stiftung Liebenau in Österreich. Dazu verwenden wir personen bezogene Daten. Sie werden mit der nötigen Sorgfalt und unter Beachtung des gesetzlichen Datenschutzes verarbeitet. Für Informatio nen zu den gespeicherten Daten, Korrekturen oder sonstige Anliegen wenden Sie sich bitte an die Zentrale Verwaltung in Bregenz. Weitere Informationen über unsere Datenschutzmaßnahmen finden Sie hier: www.stiftung-liebenau.at / datenschutz Impressum anstifter ÖSTERREICH Auflage: 1 800 Herausgeber: Liebenau Österreich gemeinnützige GmbH Redaktion: Klaus Müller, verantwortlich Elke Benicke (eb) Liebenau Österreich gemeinnützige GmbH Zentrale Verwaltung Kirchstraße 9a, 6900 Bregenz +43 5574 42177-0 info@stiftung-liebenau.at Gestaltung und Ausführung: DACHCOM.DE GmbH, Lindau Druck: Thurnher Druckerei GmbH, Rankweil Autoren dieser Ausgabe: Elke Benicke (eb), Bianca Egger (be), Stefanie Freisler (sf), Margit Karg (mk), Lukas Radebner (lr), Dr. Dennis Roth (dr), Prof. Dr. Bernd Seeberger, Christina Plasser (cp), Monika Selinger (ms), Josefine Stelzhammer (js), Jutta Unger (ju). Der Text in Leichter Sprache (S. 24) wurde übersetzt von Anne Oschwald und geprüft von der Prüfergruppe der Stiftung Liebenau. © Europäisches Logo für einfaches Lesen: Inclusion Europe. Bildnachweise: Felix Kästle (S. 1, 2, 3, 4, 7, 14), privat (S. 5, 28), Stiftung Liebenau (S. 8, 14, 16, 17, 18, 21, 22, 23, 24, 25), Michaela Strk (S. 10), Stefanie Domig (S. 12, 20), Bianca Egger (S. 15, 19, 20). 2 anstifter ÖSTERREICH 2 | 2021

Editorial Liebe Leserin und lieber Leser, Glück bedeutet für mich aus beruflicher Sicht, die kollegiale Arbeitsatmosphäre in der Liebenau Österreich genießen und ein gesundes Unternehmen leiten zu dürfen. Privates Glück erlebe ich, wenn ich am Wochenende mit Freunden wandern gehe oder im Urlaub gemeinsam mit der Familie eine neue Stadt erkunde. Klar ist: Dieses Glück wird es in 20 bis 30 Jahren wohl nicht mehr für mich geben. Dann stehe ich nicht mehr im Beruf und meine Kinder fahren mit ihrer eigenen Familie in den Urlaub. Wahrscheinlich werde ich dann auch keine Gipfel mehr erklimmen. Was bedeutet Glück dann für mich? Oder allgemeiner formuliert: Was bedeutet Glück im Alter? Können ältere Menschen mit Demenz oder Pflegebedürftigkeit überhaupt noch Glück erfahren? „Glück ist im Grunde nichts anderes als der mutige Wille, zu leben, indem man die Bedingungen des Lebens annimmt“, definierte der französische Schriftsteller Maurice Barrès. Ich denke, genau darum geht es. Das Glück ist so wandelbar wie das Leben selbst oder wie Prof. Dr. Bernd Seeberger, Alternsforscher mit dem Schwerpunkt Kultur- und Sozialgerontologie an der Universität UMIT Tirol, im nachfolgenden Essay beschreibt: abhängig von der jeweiligen Wahrnehmung. Dem Glück auf der Spur haben wir in unseren Häusern direkt bei den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie unseren Pflege- und Betreuungskräften nachgefragt. Neben interessanten Kurzinterviews (Seiten 7 und 14) hat sich eine Reihe an Porträts (Seite 8) von Menschen ergeben, die ihr Glück im Pflegeheim (wieder-) gefunden haben. „Glück und Zufriedenheit hängen nicht daran, was man den ganzen Tag macht, sondern wie man dabei in Beziehung zueinander tritt“, sagt Hausleiter Florian Seher. In diesem Sinne berichten wir in kleinen Episoden über beziehungsreiche Beschäftigungen in unseren Häusern (Seite 12). Schließlich werfen wir noch einen Blick in die Lebenswelt St. Antonius, wo Glück vor allem Normalität für die Menschen mit Behinderungen bedeutet. Nach der fast schon philosophischen und doch so lebensnahen Reflexion zum Thema Glück im Alter finden sich bei genauerem Hinsehen auch in all unseren Berichten aus der Praxis zahlreiche Glücks­ momente. Etwa bei der Übergabe des Klaraheims in Hall (Tirol) durch die Tertiarschwestern, die die Stiftung Liebenau als einen kompetenten und erfahrenen Partner schätzen (Seite 17), den Aus- und Weiterbildungserfolgen unserer Mitarbeiterinnen (Seite 18, 19 und 22), dem spontanen Besuch von Bischof Benno Elbs im Haus St. Anna (Seite 19) oder der Wiedereröffnung des Dorfcafés im Sozialzentrum St. Vinerius (Seite 20). Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Klaus Müller Gendern Im anstifter ÖSTERREICH haben wir uns für ein freies Gendern entschieden. Manchmal geht es konkret zum Beispiel um die jeweiligen Personen, dann verwenden wir beide Formen, die weibliche und die männliche. Manchmal ist es aber wichtiger, den Kern der Sache nicht durch doppelte Personenbezeichnungen zu belasten. Dann verwenden wir nur eine Form, je nach Anlass die weibliche oder die männliche. Wie ist Ihre Meinung? Der Geschäftsführer der Liebenau Österreich freut sich auf Ihre Rückmeldung: klaus.mueller@ stiftung-liebenau.at anstifter ÖSTERREICH 2 | 2021 3

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