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Anstifter 2, 2021 der Stiftung Liebenau Österreich

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Glossar | Forum Glück

Glossar | Forum Glück im Alter Regionale Varianten einer Sprache „Die ganze Kunst der Sprache besteht darin, verstanden zu werden“, sagt Konfuzius. Und wenn sich die G e sprächspartner trotz guten Willens und der Zuhilfenahme des Glossars nicht verständigen könnnen? „Dann hilft ein Lächeln“, rät Mitarbeiterin Bernadette Peitler. schriftdeutsch vorarlbergisch kärntnerisch oberösterreichisch tirolerisch zufrieden zfrida zfriedn sei zfriedn zfriedn weise gschid gscheid gscheid gscheide Zeit haben Ziet ho Zeit haum Zeit hobn Zeit hobn lächeln, grinsen schmözla grinsn schmunzla, grinsa lochn Lachbedürfnis haben an lachiga Buch ho wiedamoi gern locha lochn miasn a Gaude hobn sich an den Enkelkindern erfreuen Enkerl gera ho an de enkerl do gfrei i mi die Enkl gern hobn si a die Enkelen gfrein reizvoll amahig es gfoid oam reizvoll uwaign sich an kleinen Dingen freuen kline Sacha gnüssa sich on kloane dinge gfrein sich mit die klanen Sochn zfriedn gebn des taugt ma auf das Leben zurückblicken ofs Leaba zruck luaga zruckschau aufs Lebn zruckschaun zruckschaugn Großmutter Ahna Oma Oma Nane Großvater Ähni Opa Opa, Tate Nene Corona – Chancen und Herausforderungen Klausur der Führungskräfte in Stadl-Paura. Bei ihrer Klausur im hauseigenen Hotel Kapellerhof Mitte Juni haben die Leitenden aus Vorarlberg, Oberösterreich, Kärnten und Tirol die Corona-Pandemie reflektiert. Es ging um die Auswirkungen auf die Gesellschaft, die Stiftung Liebenau, ihre Mitarbeitenden und schließlich auch auf die eigene Person und Funktion. Herausforderungen und gewählte Lösungen wurden evaluiert, Handlungsstrategien für die Zukunft abgeleitet, neue Chancen und positive Veränderungen herausgearbeitet. „Es is ned, wais kimmt. Es is, wia mas nimmt“, resümierte Regionalleiterin Doris Kollar-Plasser. Zwar hat die Corona-Pandemie neuere, digitale Kommunikationstechniken hervorgebracht, die einen guten Austausch auch auf Distanz gewährleisten, doch hat sich gezeigt, dass die physische Zusammenkunft in bestimmten Gesprächssituationen einen kreativen Mehrwert bietet und die Zusammengehörigkeit stärkt. Moderiert wurden die drei Tage von Andrea Freisler-Traub, die die Liebenau Österreich schon mehrfach in der Organisationsentwicklung und dem Changemanagement begleitet hat. Mit methodischen Einlagen machte sie die Arbeit unter Corona auf den verschiedenen betroffenen Ebenen nochmals erlebbar. So konnten zahlreiche positive Ergebnisse erfasst und vor allem eine weitgehend geglückte (Zwischen-)Bilanz gezogen werden. (dr) 16 anstifter ÖSTERREICH 2 | 2021

Forum Gewohntes Miteinander unter neuer Trägerschaft Stiftung Liebenau übernimmt das Klaraheim in Hall, Tirol Klaus Müller, Sr. Gertrud Schernthanner, Sr. Maria Luise Eberharter, Richard Kuster und Claudia Angerer-Foissner (v.l.n.r.) freuen sich über den gelungenen Vertragsabschluss. Zum 1. Mai hat der Orden der Tertiarschwestern den Betrieb des Klaraheims an die Stiftung Liebenau übergeben. Für die 58 pflegebedürftigen Bewohnerinnen und Bewohner sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter läuft der Betrieb wie gewohnt weiter. Auch die Ordensschwestern im Klaraheim kommen ihren Aufgaben wie zuvor nach und schätzen die Zusammenarbeit mit der Stiftung Liebenau als einem kompetenten und erfahrenen Partner. „Wir freuen uns über den regen Austausch von Kompetenz und Erfahrung und das lebendige Miteinander“, sagt Klaus Müller, Geschäftsführer der Liebenau Österreich. „Gemeinsam mit allen Verantwortlichen möchten wir das bestehende Pflege- und Betreuungskonzept weiterentwickeln.“ Die Tertiarschwestern haben bereits in Italien, zum Beispiel in Zusammenhang mit der ehemaligen Privatklinik Grieserhof in Bozen, gute Erfahrungen mit der Stiftung Liebenau gemacht. „Wir handeln nach ähnlichen Grundsätzen“, sagt Sr. Gertrud Schernthanner, Provinzoberin der Provinz Hall in Tirol, die das Klaraheim bis zur Übernahme durch die Stiftung Liebenau zusammen mit Sr. Maria Luise Eberharter geschäftsführend vertreten hat. In unserer Mitte – Der Mensch Entsprechend ihrem Leitsatz „In unserer Mitte – Der Mensch“ setzt sich die Stiftung Liebenau für größtmögliche Selbstbestimmung und Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben ein. Sie versteht sich als Partner für Menschen, die dafür Unterstützung benötigen. Leitend für ihr Handeln sind eine christlich fundierte Menschlichkeit, eine hohe Fachlichkeit und nachhaltige Wirtschaftlichkeit. Mit dem Klaraheim betreibt die Stiftung Liebenau in Österreich jetzt insgesamt elf Pflegeheime mit rund 650 Plätzen, außerdem heimgebundene Wohnungen, eine Wohnanlage „Lebensräume für Jung und Alt“, eine Pflegewohngemeinschaft, Betreutes Wohnen sowie eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Gewachsene Nachbarschaft Das Klaraheim wurde im Jahr 1961 im Zuge der Klostererweiterung errichtet. Damals war es eines der ersten Häuser, das schwer pflegebedürftige Menschen aufnahm. Heute leben dort 58 ältere Menschen, acht davon Ordensschwestern, mit 35 weiteren Ordensschwestern Tür an Tür. Von außen ist nicht zu erkennen, wo das Klaraheim endet und das Kloster beginnt. Auch im Inneren verschwimmen die Grenzen, denn alle, die im Klaraheim leben und arbeiten, profitieren vom harmonischen Miteinander. Der Klostergarten ebenso wie der geschmückte Eingangsbereich, das Café und die Kapelle zeugen vom Wirken der Ordensfrauen. Darüber hinaus engagieren sich einige von ihnen in der Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner. (eb) anstifter ÖSTERREICH 2 | 2021 17

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