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Anstifter 2, 2019 der Stiftung Liebenau

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Der Anstifter ist die Hauszeitschrift der Stiftung Liebenau mit Themen aus den Bereichen Bildung, Familie, Gesundheit, Pflege und Lebensräume, Service und Produkte sowie Teilhabe.

Inhalt 3 Editorial 27

Inhalt 3 Editorial 27 Impressum 28 Spot an: Sona Gabrielyan Stiftung Liebenau 4 Aufsichtsrätin und Lobbyistin 5 Spiritueller Impuls 6 Neues denken und machen 7 kurz und knapp 11 Meine Geschichte: Wie geht's Ihnen? Schwerpunkt: Freiheit: geht vor 12 Freiheit und ihre Grenzen 14 Kreative Vorsicht gefragt 15 Schutz für sich und andere 16 Mit Empathie gegen Eskalation 17 Gewalt – nein danke! 18 Acht Gaben für Mitarbeitende 19 Autonomie: aber sicher 20 Freiheit hat manchmal Grenzen 4 Aufsichtsrätin Dr. Gabriele Nußbaumer ist leidenschaftliche Verfechterin von Inklusion und Teilhabe. 12 Schwerpunkt: Die individuelle Freiheit ist höchstes Gut, braucht aber manchmal Grenzen. Vor allem zum eigenen und fremden Schutz. Infos online Themendossier: Die Digitalisierung erreicht immer mehr Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Sie verlangt Flexibilität und Bereitschaft zur schnellen Veränderung – insbesondere in der Sozialwirtschaft. Wie wir den Wandel gestalten, lesen Sie in unserem Themendossier „Sozial Digital“ unter www.stiftung-liebenau.de/digital „Anstifter“ als e-book: www.stiftung-liebenau.de/anstifter Newsletter „Liebenau inklusiv“ Bestellen Sie den Newsletter „Liebenau inklusiv“ unter www.stiftung-liebenau.de/inklusion Aus der Praxis 22 Praktikum mit Menschen 22 Michaela Müller weiß, was sie kann 23 Neu: wir mittendrin in der Zeitung 23 Interessiert an regionaler Industrie 24 Neu: Informationsstelle zum BTHG 24 Dr. Albert-Moll-Haus füllt sich 25 Mobiles Teilhabezentrum 25 Lebensräume in Königsmoos eröffnet 25 Pflegelotsen informieren individuell 26 Dr. Barrett wird Chefarzt 26 BBW: Absolventen verabschieden sich 24 Das Dr. Albert-Moll-Haus in Tettnang fügt sich in das St. Anna-Quartier und füllt sich mit Leben. Gefällt mir! Auf Facebook und Instagram versorgen wir Sie mit Neuigkeiten, Veranstaltungstipps und Wissenswertem aus der Stiftung Liebenau. Einfach reinklicken, liken und teilen. Sie finden uns auf beiden Kanälen über den Suchbegriff „Stiftung Liebenau“. Text in Leichter Sprache Mit dem Anstifter informieren wir regelmäßig über Ereignisse, Themen und Projekte in der Stiftung Liebenau. Dazu verwenden wir personenbezogene Daten. Sie werden mit der nötigen Sorgfalt und unter Beachtung des gesetzlichen Datenschutzes verarbeitet. Für Informationen über die gespeicherten Daten, zur Ergänzung, Korrektur oder Löschung wenden Sie sich bitte an die Redaktion. Weitere Informationen über unsere Datenschutzmaßnahmen finden Sie hier: www.stiftung-liebenau.de/datenschutz. 26 Dr. Brian Fergus Barrett übernimmt weitere Aufgaben als Chefarzt in der St. Lukas-Klinik. 2 anstifter 2 | 2019

Editorial Liebe Leserin, lieber Leser, Wie ist Ihre Meinung? Die Vorstände der Stiftung Liebenau freuen sich auf Ihre Rückmeldung: vorstand@ stiftung-liebenau.de Konkurrenz war gestern, die Zukunft gehört der Kooperation. Diesen Eindruck bekommt man jedenfalls, wenn man die aktuelle Fachliteratur und die Diskussionen auf Branchentreffen und Kongressen verfolgt. Im sozialen Bereich setzt sich die Erkenntnis durch, dass sich die gesellschaftlichen Herausforderungen nicht im Alleingang meistern lassen. Die älter werdende Gesellschaft, der drohende Fachkräftemangel, der Zerfall familiärer Strukturen und drohende Einsamkeit, aber auch die wachsenden Ansprüche an Inklusion und Teilhabe: Diese Entwicklungen verlangen nach neuen sozialen Konzepten und innovativen Lösungen. Und sie verlangen nach einem vernetzten Vorgehen unterschiedlicher Akteure. Direkt beobachten lässt sich das zum einen in den vielerorts entstandenen Quartiersprojekten. Gemeinsam gestalten Bürgerinnen und Bürger, Selbsthilfegruppen, soziale Träger, Wohnungsunternehmen und Kommunen ihr unmittelbares Lebensumfeld, es entsteht eine Verantwortungsgemeinschaft, in der sich bürgerschaftliche und professionelle Leistungen zu einem neuen Hilfemix verbinden. Neuer Kooperationen bedarf es auch, um in der Sozialwirtschaft digitale Technologie nachhaltig und im Sinne der Menschen umzusetzen. Dabei geht es ebenso um die Digitalisierung von Arbeitsprozessen, Organisationsstrukturen und Vertriebswegen für soziale Dienstleistungen wie auch um Wege, Menschen mit Hilfebedarf digitale Teilhabe zu ermöglichen – und dies auch gegenüber der Politik aufzuzeigen. Dass dem 2018 gegründeten Verband zur Digitalisierung der Sozialwirtschaft (vediso) bereits 32 Träger beigetreten sind, zeigt den hohen Bedarf der Sozialwirtschaft nach kooperativem Vorgehen, nach Vernetzung, Informationsaustausch und Bildung. Zusätzlich zum Kerngeschäft unserer Tochtergesellschaften haben wir in den vergangenen Jahren die meisten größeren Projekte auf der Basis von Kooperationen realisiert. Das Modellprojekt zur Geriatrischen Notfallversorgung – kurz: GeriNoVe – vereint Partner aus Medizin, Pflege, Wissenschaft und Krankenkassen. Gemeinsam wollen sie herausfinden, wie Senioren in akuten Notfallsituationen geholfen werden kann, wenn das bestehende Hilfe-Netzwerk nicht greift. Im St. Anna-Quartier in Tettnang wiederum schaffen Kommune, Kirchengemeinde, Wohnungswirtschaft und Stiftung Liebenau gemeinsam bezahlbaren Wohnraum in einem inklusiven Quartier. Kooperation nützt allen Partnern. Aber sie fordert auch: Unterschiedliche Herangehensweisen müssen abgestimmt, gemeinsame Interessen identifiziert, Rollen neu definiert werden. Start-ups treffen auf Verbände, flache auf steile Hierarchien, kreativer Geist auf vorsichtiges Wirtschaften. Wege zur Verständigung zu finden, die Stärken des jeweils anderen zu entdecken und zu nutzen, ist nicht immer leicht. Aber es lohnt sich. Denn nur durch Kooperation entsteht Innovation. Das meint Ihr Vorstand Prälat Michael H. F. Brock Dr. Berthold Broll Dr. Markus Nachbaur anstifter 2 | 2019 3

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