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Anstifter 2, 2019 der Stiftung Liebenau

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Der Anstifter ist die Hauszeitschrift der Stiftung Liebenau mit Themen aus den Bereichen Bildung, Familie, Gesundheit, Pflege und Lebensräume, Service und Produkte sowie Teilhabe.

Aus der

Aus der Praxis Stiftung Liebenau Teilhabe und Familie Neu: Informationsstelle zum Bundesteilhabegesetz Das neue Bundesteilhabegesetz (BTHG) rückt den Menschen mit Behinderungen mit seinen Wünschen und Bedürfnissen in den Mittelpunkt. Es steht für einen Paradigmenwechsel weg von einer pauschalen Vergütung hin zur individuellen Bedarfsermittlung und den entsprechenden Vergütungen. Dafür ist eine Reihe von Veränderungen bei Abläufen und Prozessen nötig. Vieles ist noch nicht abschließend geklärt. Die Stiftung Liebenau arbeitet intensiv bei der landesspezifischen Ausgestaltung des neuen Gesetzes mit und unterstützt Angehörige und gesetzliche Betreuer bei ihren Anliegen und Fragen. Diese erhalten Auskunft bei der BTHG-Informationsstelle, Julia Pfau, Telefon 07542 10-2034, E-Mail: julia.pfau@stiftung-liebenau.de. Stiftung Liebenau Pflege und Lebensräume Dr. Albert-Moll-Haus füllt sich mit Leben Nach zwei Jahren Bauzeit war es soweit: Das Dr. Albert- Moll-Haus im Quartier St. Johann in Tettnang war Anfang Mai bezugsfertig. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Tettnang hat die Stiftung Liebenau das Haus für pflegebedürftige Menschen gebaut. Neben modernen Einzelzimmern für 45 Bewohnerinnen und Bewohner gibt es im Haus zehn Heimgebundene Wohnungen für Senioren. Das Novum der Wohnungen: Sie sind mit digitaler Technik ausgestattet, die die Selbstständigkeit der Mieter langfristig erhalten helfen soll. Das neue Haus befindet sich in guter Gesellschaft, nämlich in direkter Nachbarschaft zu dem bestehenden Haus St. Johann und den „Lebensräumen für Jung und Alt“. Älteren Bürgern aus Tettnang und Umgebung bietet es die Chance vor Ort im gewohnten Umfeld und in der Nähe ihrer Freunde und Familien zu bleiben. Baulich passt sich das neue Gebäude gut ein in die Umgebung und bereichert den Tettnanger Ortsteil auch städtebaulich. Die Stiftung Liebenau hat insgesamt 8,7 Millionen Euro für den Bau des Hauses investiert. Die Deutsche Fernsehlotterie hat ihn mit einem Zuschuss von rund 250.000 Euro unterstützt.

Aus der Praxis Stiftung Liebenau Teilhabe und Familie Mobiles Teilhabezentrum in Spaichingen Ein innovatives Zentrum, das die Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit Behinderungen fördert, eröffnete die Stiftung Liebenau Anfang März mitten in Spaichingen. Ziel ist, für 48 Personen mit Unterstützungsbedarf wohnortnahe Beschäftigungsangebote zu schaffen. Insbesondere erwachsene Menschen mit geistigen, körperlichen und/oder psychischen Beeinträchtigungen, die bisher in einer klassischen Werkstatt für Menschen mit Behinderungen (WfbM) gearbeitet haben, bietet sich nun auch die Möglichkeit, durch flexible und durchlässige Angebote einen Weg in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu finden. Damit dies gelingt, braucht es, neben den Unternehmen und Betrieben vor Ort und einer Reihe von Fach- und Hilfskräften, auch Unterstützung durch FSJ-ler und Ehrenamtliche. Nähere Informationen: Telefon 07721 2068269 oder E-Mail: barbara.reichstein@stiftung-liebenau.de. Stiftung Liebenau Pflege und Lebensräume Königsmoos: Alt und Jung unter einem Dach Die „Lebensräume für Jung und Alt“ der Stiftung Liebenau in Königsmoos wurden Anfang Februar feierlich eingeweiht. Das Wohnprojekt bringt Menschen unterschiedlichen Alters unter einem Dach zusammen und stärkt somit das Miteinander der Generationen. Neben Bürgermeister Heinrich Seißler waren der Landtagsabgeordnete Matthias Enghuber und der Stellvertretende Landrat Alois Rauscher vor Ort. Nach einem ökumenischen Gottesdienst segneten Pfarrer Thomas Pendanam und Pfarrerin Cornelia Dölfel das Mehrgenerationenhaus. Neben den zwölf Wohnungen der 20 Bewohner im Alter von vier bis 85 Jahren bietet das Haus auch Gemeinschaftsräume für die ganze Gemeinde. Seißler zeigte sich erfreut, dass die Räumlichkeiten jetzt mit Leben gefüllt sind. Die seit über zehn Jahren erfolgreichen Lebensräume im nahen Oberhausen haben die Entscheidung beeinflusst. Stiftung Liebenau Pflege und Lebensräume „Pflegelotsen“ informieren ganz individuell Wer Informationen rund um das Thema Pflege sucht, kann bei den vielen Einträgen im Internet schnell den Überblick verlieren. Auch bei den offiziellen, überregionalen Beratungsstellen gibt es meist keine individuellen, passgenauen Lösungen. Hilfestellung bieten hier seit dem vergangenen Jahr die Gemeinwesenarbeiterinnen der Stiftung Liebenau. Neben ihrer Funktion als Moderatorin in den Wohnanlagen „Lebensräume für Jung und Alt“ übernehmen sie nun auch die Rolle eines „Pflegelotsen“ und informieren bei ersten Fragen zur Pflege. Gemeinwesenarbeiterin Sabine Jung-Baß beriet bislang Bewohner der Lebensräume über Pflegemodelle und war im Auftrag der Gemeinde Immenstaad mit für die Seniorenberatung zuständig. Als Pflegelotsin hilft sie nun den Bürgerinnen und Bürgern weiter. Interne Statistiken ihres Hauses belegen, dass die Zahl der Informationsgespräche in den letzten Jahren in dem mittlerweile hochkomplexen System der Altenhilfe kontinuierlich angestiegen ist. anstifter 2 | 2019 25

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