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Anstifter 2, 2018 der Stiftung Liebenau

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Der Anstifter ist die Hauszeitschrift der Stiftung Liebenau mit Themen aus den Bereichen Bildung, Familie, Gesundheit, Lebensräume, Pflege, Service und Teilhabe.

kurz und knapp

kurz und knapp Stiftung Liebenau Mitarbeiter steigen aufs JobRad Ob beispielsweise Pilates, Breathwalk oder Gesundheitstage: Angebote, die der Gesundheit der Mitarbeiter dienen, sind in der Stiftung Liebenau fest verankert und werden regelmäßig durchgeführt. Seit kurzem unterstützt die Stiftung Liebenau nun das Radfahren. Im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements beteiligt sie sich jetzt mit allen Tochtergesellschaften am so genannten „JobRad“. Dem Konzept liegt ein Leasing-Modell zugrunde: Pro Mitarbeiterin beziehungsweise Mitarbeiter können zwei Fahrräder, Pedelecs oder S-Pedelecs geleast werden. Das Attraktive daran: Die Mitarbeiter zahlen in kleinen Raten und können bis zu 30 Prozent bei den Gesamtkosten sparen. Bereits seit dem vergangenen Frühjahr hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einiger Gesellschaften die Gelegenheit, sich ein JobRad zuzulegen. Mit Erfolg: Rund 200 Verträge sind seitdem zustande gekommen. Neu im Programm sind jetzt zusätzlich die beiden mitarbeiterstärksten Bereiche Pflege und Teilhabe. Stiftung Liebenau Einführungstag für Führungskräfte 25 neue Führungskräfte aus verschiedenen Tochtergesellschaften der Stiftung Liebenau in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind zu einem Einführungstag nach Liebenau gekommen. Sie erfuhren, was die Stiftung Liebenau mit europaweit rund 7000 Mitarbeitern ausmacht und welche Herausforderungen die Zukunft mit sich bringt. Nach Gesprächsrunden und Führungen fiel das Fazit durchweg positiv aus. „Für mich wurde deutlich, dass wir in Liebenau zuhause sind, obwohl wir in Stuttgart arbeiten“, fasste etwa Ribanna Schönau aus der Heimleitung des Hauses St. Damiano ihren Eindruck zusammen. Stiftung Liebenau – Bulgarisch Deutsches Sozialwerk Informiert und überzeugt spenden „Weil Roma-Kinder in der Schule auch heute noch beschimpft werden, lassen ihre Eltern sie oft gar nicht erst hingehen“, berichtete Monika Heitmann, Projektleiterin des BDS, Anfang Februar auf der Münchner Linsensuppenparty, einem wiederkehrenden Spenden-Event des BDS-Freundeskreises. Ulrich Kuhn, Vorsitzender des Freundeskreises, erklärt: „Das BDS unterstützt die Menschen mit fachlich-fundierter Sozialarbeit. Ziel ist, dass sie aus ihrer prekären Situation herauskommen und sich integrieren können.“ Im Jahr 2017 hat das BDS in Partnerschaft mit dem bulgarischen Verein Sauchastie laut Heitmann 450 Kinder, Jugendliche und ihre Familien durch 18 Honorar- und 24 ehrenamtliche Kräfte begleitet. Dabei ist der gemeinnützige Verein auf Spenden aus dem Freundeskreis angewiesen. Bei der Linsensuppenparty, zu der Dr. Annemarie Hofmeister-Höfner, Vorstandsmitglied des Freundeskreises, und ihr Mann, Dr. Werner Höfner, in ihre Wohnung geladen hatten, spendeten die rund 45 Mitglieder und weitere Gäste insgesamt 1290 Euro. „Neben der karitativen Hilfe stimmen mich vor allem die Bildungsprojekte positiv“, sagt BDS-Freundeskreis-Mitglied Prof. Reinhold Rückl (Bildmitte). 8 anstifter 2 | 2018

kurz und knapp Stiftung Liebenau Teilhabe Fachtagung „Hilfe – Gewalt“ Gewalt in der Begleitung von Menschen mit Behinderung oder psychischen Einschränkungen stellt für viele Klienten, Angehörige und Mitarbeitende eine tägliche Herausforderung dar – oftmals bis an die Grenzen der eigenen Belastbarkeit. Zum einen erfahren Menschen mit Behinderung Gewalt – sei es durch ihr persönliches Umfeld oder struktureller Art. Zum anderen werden aber auch die Betreuer im Berufsalltag Opfer von Aggressionen. Mit der Stiftung Liebenau und den Zieglerschen haben sich zwei große Träger aus dem Bodenseeraum ihrer ethischen Verantwortung gestellt und bei der Fachtagung „Hilfe – Gewalt“ nach aktuellen fachlichen Antworten gesucht. Wie hoch der Informations- und Gesprächsbedarf ist, zeigte das große Interesse an der zweitägigen Fachveranstaltung, zu der 250 Teilnehmer in das Berufsbildungswerk Adolf Aich nach Ravensburg kamen. Namhafte Experten, wie etwa Dr. Jan Glasenapp (oben), Psychologischer Psychotherapeut aus Schwäbisch Gmünd, Dr. Marc Allroggen (unten) vom Universitätsklinikum Ulm, Prof. Dr. Erik Weber von der Evangelischen Hochschule Darmstadt, waren als Referenten vor Ort. Die Vorträge, Impulsreferate, Diskussionen und Workshops widmeten sich einem Thema, „das ja nicht gerade mit Leichtigkeit verbunden ist“, so Christine Beck, Geschäftsleitung Liebenau Teilhabe. Umso wichtiger sei es, sich mit möglichen Ursachen auseinanderzusetzen, sich dabei Tätern und Opfern zugleich zu widmen, wirksame Präventionsstra- tegien zu entwickeln und eine „Kultur der Kommunikation“ zu etablieren. Die gesamte Tagungsdokumentation finden Sie unter www.stiftung-liebenau.de/fachtage Stiftung Liebenau Mehr Know-how im Immobilienmanagement Mit Christoph Sedlmeier (links) hat die Stiftung Liebenau jetzt einen Sachverständigen für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken, Mieten und Pachten (siehe auch S. 5). Der Leiter der Abteilung Zustifterrente hat sein Diplom an der Deutschen Immobilienakademie (DIA) in Freiburg erfolgreich abgeschlossen. Zwei Jahre dauerte das berufsbegleitende Studium, eine Mühe, die sich für Christoph Sedlmeier aber gelohnt hat. „Neben dem Erwerb detaillierter Kenntnisse waren der Austausch mit herausragenden Dozenten und Kommilitonen aus verschiedensten Praxis-Feldern absolut gewinnbringend“, sagte Sedlmeier, der von Vorstand Dr. Markus Nachbaur beglückwünscht wird. Neben zahlreichen Hausarbeiten gab es auch in jedem Semester eine zweiwöchige Präsenzphase zu absolvieren. In ganztägigen Vorlesungen wurde dabei auf Allgemeine Wirtschafts- und Rechtslehre eingegangen, insbesondere aber fachspezifische Inhalte wie Sachverständigenrecht und Bewertungsmethodik vermittelt. Bei all den theoretischen Exkursen durften gelegentliche Exkursionen zur Auflockerung natürlich nicht fehlen. „Mit der Weiterbildung von Christoph Sedlmeier zum Sachverständigen können wir auch die interne Kompetenz im Immobilienmanagement der Stiftung Liebenau weiter ausbauen“, freute sich Dr. Nachbaur. anstifter 2 | 2018 9

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