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Anstifter 2, 2018 der Stiftung Liebenau

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Der Anstifter ist die Hauszeitschrift der Stiftung Liebenau mit Themen aus den Bereichen Bildung, Familie, Gesundheit, Lebensräume, Pflege, Service und Teilhabe.

Inhalt 3 Editorial 27

Inhalt 3 Editorial 27 Impressum 28 Spot an: Jonas Nistl Stiftung Liebenau 4 Aufsichtsrat: Wege des Glaubens 5 Zustifterrente weckt Vertrauen 6 Spiritueller Impuls 7 kurz und knapp Schwerpunkt: Herzenswunsch Partnerschaft 13 Ein Gefühl der Zugehörigkeit 14 Der Mann fürs Leben 15 Zwischen Wunsch und Wirklichkeit 16 Den Schmerz ernstnehmen 17 Zusammen Leben im Heim 18 Partnerschaft ist… 20 Der Wunsch nach Partnerschaft Aus der Praxis 22 Zwei neue Häuser der Pflege 22 Intensivfortbildung für Fachkräfte 23 Teilhabe in Bodenseegemeinde 23 Frauen behaupten sich 24 Wohnen in Ravensburg 25 Lernwerkstatt für Geflüchtete 25 Winter-Absolventen verabschiedet 26 Tagesklinik eröffnet im September 26 Zuhause in Bad Cannstatt Text in Leichter Sprache 5 Dank der Zustifterrente können Senioren wie das Ehepaar Volk in ihrer eigenen Wohnung bleiben. 13 Schwerpunkt: Für die meisten Menschen ist eine feste Partnerschaft zentral im Leben. 23 Frauen mit Behinderungen lernen, „Nein“ zu sagen und sich zu behaupten. Infos online Jede Familie wünscht sich gesunde Kinder. Doch die Realität ist manchmal eine andere: Das eigene Kind hat eine Behinderung oder eine chronische Erkrankung. Die Stiftung Liebenau bietet diesen „besonderen“ Familien Unterstützung in vielen Lebenslagen. Erfahren Sie mehr im Themendossier „Familie“ unter www.stiftung-liebenau.de/dossier „Anstifter“ als e-book: www.stiftung-liebenau.de/anstifter Newsletter „Liebenau inklusiv“ Bestellen Sie den Newsletter „Liebenau inklusiv“ unter www.stiftung-liebenau.de/inklusion Tochtergesellschaften online Auch die Tochtergesellschaften der Stiftung Liebenau informieren regelmäßig über ihre Arbeit. Näheres finden Sie unter: „anna live“ Österreich: www.stiftung-liebenau.at/anna-live „wir“: www.stiftung-liebenau.de/wir „wir-mittendrin“: www.stiftung- liebenau.de/wir-mittendrin „Auf Kurs“: www.stiftung-liebenau.de/ bbw-rv 26 In der Lernwerkstatt werden Geflüchtete fit gemacht für das Berufsleben in Deutschland Freude inklusive Ihre Spende für die Stiftung Liebenau Spendenkonto Sparkasse Bodensee IBAN: DE35 6905 0001 0020 9944 71 BIC: SOLADES1KNZ Spenden-Newsletter Wollen Sie regelmäßig unseren Spenden-Newsletter lesen? Abonnieren Sie ihn unter www.stiftung-liebenau.de/ spenden-newsletter 2 anstifter 2 | 2018

Editorial Wie ist Ihre Meinung? Die Vorstände der Stiftung Liebenau freuen sich auf Ihre Rückmeldung: vorstand@ stiftung-liebenau.de Liebe Leserin, lieber Leser, stellen Sie sich vor, dies wäre die letzte Anstifter-Ausgabe, die Sie in Papierform in der Hand halten. Nach 25 Jahren würde der Anstifter künftig stattdessen auf digitalen Kanälen zu finden sein. Als E-Book, als Newsletter, auf Facebook oder Twitter. Noch ist diese Vorstellung hypothetisch. Auch in Zukunft wird es gedruckte Medien geben. Aber die Digitalisierung erreicht immer mehr Bereiche unseres Lebens. Auch in der Stiftung Liebenau setzen wir uns intensiv damit auseinander, was sich für unsere Arbeit dadurch verändern wird. Denn das ist sicher: Der Wandel ist bereits da. Der digitale Wandel verändert nicht nur die Technologien. Sicher – wir werden unsere Abläufe immer weiter digitalisieren. Ob elektronisch unterstütztes Lernen oder technische Assistenzsysteme: Technologische Innovationen werden unseren Arbeitsalltag verändern, idealerweise positiv entwickeln. Das war in der Vergangenheit schon so, geändert hat sich allerdings das Tempo. Das Smartphone ist erst zehn Jahre alt und doch schon unersetzliche Kommunikations- und Organisationshilfe für uns geworden. Der technologische Wandel fordert uns, besonders uns in der Sozialwirtschaft, fordert Flexibilität und Bereitschaft zur schnellen Veränderung – und das in einer Branche, die vor allem Verlässlichkeit und Kontinuität als ihre Stärken sieht. Nötig ist also auch ein kultureller Wandel, der Führungskräfte ebenso wie Mitarbeiter betrifft. Sind wir gut aufgestellt für die Digitalisierung? Haben wir die Strukturen, die Kompetenzen und die Mittel dazu? Sind wir als Organisation beweglich genug, unter komplexen Bedingungen flexibel zu handeln? Haben wir den Mut, unerprobte Wege zu gehen, gehen wir Risiken ein? Diese Fragen beschäftigen uns. Denn wir wissen: Wenn wir nicht mitgehen, werden wir von der Technik überholt und letztlich abgehängt. Einen weiteren Aspekt dürfen wir nicht außer Acht lassen. Digitalisierung führt auch zu sozialem Wandel. Sie schafft neue Räume für hierarchiefreie Kommunikation, kann völlig neue Hilfesysteme bieten. Aber sie kann auch zu sozialer Spaltung führen, wenn Personengruppen von der digitalen Kommunikation ausgeschlossen werden. Gesellschaftliche Teilhabe, wie wir sie mit unserer Arbeit ermöglichen wollen, wird digitale Teilhabe voraussetzen. Hier sind noch viele Barrieren zu überwinden: Angebote müssen digital ergänzt und neue Bildungswege erschlossen werden. Der Weg in die digitale Zukunft wird kein leichter sein. Aber die ersten Schritte sind getan. Und bei allem sollten wir nicht vergessen: Digitalisierung hat keinen Zweck an sich. Sie bleibt Mittel zum Zweck. Mittel, um unsere soziale Arbeit zum Wohl der begleiteten Menschen noch besser zu tun. Die persönliche Kommunikation zwischen Menschen ist dafür unersetzbar. Das meint Ihr Vorstand Prälat Michael H. F. Brock Dr. Berthold Broll Dr. Markus Nachbaur anstifter 2 | 2018 3

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