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Anstifter 1, 2021 der Stiftung Liebenau

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Aus der Praxis Stiftung Liebenau Pflege und Lebensräume Neue Service-Wohnungen für Senioren In Meckenbeuren-Brochenzell baut die Stiftung Liebenau ein Wohnhaus mit 14 barrierefreien Appartements für Seniorinnen und Senioren in unmittelbarer Nachbarschaft zum Haus der Pflege St. Josef. Nach dem Konzept „ServiceWohnen komfort“ gehören dazu ein Begegnungsraum und eine freie Arztpraxis. Mit einer Wohnfläche zwischen 46 und 69 Quadratmetern sind die modernen und gemütlich gestalteten Appartements sowohl für Einzelpersonen als auch für Paare geeignet. Zum Haus gehört außerdem ein großzügiger Gemeinschaftsraum für Kaffeerunden und Veranstaltungen. Ende 2021 soll das viergeschossige Gebäude fertig sein. Die Baukosten für das KfW-Effizienzhaus 40+ belaufen sich auf rund 3,7 Millionen Euro. Mit dem Konzept „ServiceWohnen komfort“ verwirklicht die Stiftung Liebenau eine Wohnform für all diejenigen, die zwar ein gewisses Maß an Hilfe benötigen und einen damit verbundenen Pflegegrad haben, aber ihren Alltag trotzdem selbstbestimmt in ihren eigenen vier Wänden gestalten können und wollen. In den Appartements kommen innovative technische Assistenzsysteme zum Einsatz, die die Bewohnerinnen und Bewohner individuell in ihrem Alltag unterstützen. Selbstverständlich sind auch nach wie vor kompetente und zugewandte Mitarbeitende für sie da. Meckenbeurens Bürgermeisterin Elisabeth Kugel begrüßt den Neubau, der Lebensqualität in den eigenen vier Wänden mit Service verbindet. Allein der barrierefreie Zugang zur Arztpraxis sei eine Qualitätsverbesserung für die Bürger ihrer Gemeinde. Im Zuge des Gemeindeentwicklungskonzepts „Meckenbeuren 2035“ sei deutlich geworden, dass die Zahl der über 65-Jährigen deutlich steigen werde. „Dieser neue Baustein in zentraler Lage ist deshalb für uns sehr wertvoll“, so Kugel. Stiftung Liebenau Pflege und Lebensräume Unglaubliche 199 Lebensjahre 199 Lebensjahre: Diese Zahl durfte das Haus der Pflege Magdalena in Ehningen am 23. November mit zwei Geburtstagen feiern. Katharina Meier wurde 100 und Otto Saam 99 Jahre alt.Es gratulierten neben den Angehörigen Einrichtungsleiter Julian Krüger, das Team und die Bewohnerinnen und Bewohner. Natürlich sind die beiden Feiern nicht so ausgefallen, wie man sich dies gewünscht oder vorgestellt hatte. Doch die Angehörigen und die Mitarbeitenden haben sich trotzdem vieles einfallen lassen, um den beiden Jubilaren einen schönen Geburtstag zu bereiten und trotz der aktuellen Situation kleine, feine und wunderbare Momente zu schaffen. Feste feiern, aber nach den aktuell geltenden Bestimmungen, Vorschriften und Vorgaben und folglich der größtmöglichen Rücksichtnahme auf das Gegenüber und die Mitmenschen: Auf dass die Jubilare weitere gesunde Lebensjahre verbringen. 24 anstifter 1 | 2021

Aus der Praxis Leichte Sprache Beratung rund ums Internet In Ravensburg gibt es eine besondere Beratung. Sie ist in einem Haus für alle Generationen. Dabei geht es um das Thema Internet. Besonders bei der Beratung ist auch: Der 13-jährige Mathiss Hepp gibt die Tipps. Oft kommen ältere Menschen zu ihm zur Beratung. Sie wollen zum Beispiel wissen: Gibt es einen neuen Akku für mein altes Handy. Oder wie kann man meine Daten vom Handy retten. Mathiss Hepp hilft dann gern. Stiftung Liebenau Pflege und Lebensräume 13-Jähriger macht „digitale“ Beratung Vor Matthis Hepp liegt ein altes Handy, dessen Akku kaputt ist. Ein älterer Herr möchte wissen, ob sich die Reparatur noch lohnt oder ob es eine andere Möglichkeit gibt, die Daten zu retten. Der 13-Jährige klappt sein Laptop auf, sucht im Internet nach einem Ersatz-Akku, hält kurz Rücksprache mit einem weiteren Mitglied des Berater-Teams. Die Frage kann Matthis Hepp, der sich für die Digitalberatung im Mehrgenerationenhaus in der Ravensburger Weinbergstraße engagiert, schnell beantworten. Über das Gesicht des Seniors huscht ein dankbares Lächeln. „Es macht mir einfach Spaß“, sagt der Schüler zu seinem Ehrenamt. „Ich kann meine Zeit und mein Wissen sinnvoll nutzen und anderen Menschen helfen.“ Damit gehört er zu den jüngsten freiwillig Engagierten in der Stiftung Liebenau. Sozialarbeiter Harald Enderle, bei dem hier die Fäden zusammenlaufen, meint: „Normalerweise lernen die Jungen von den Alten. In der Digitalberatung ist es oft umgekehrt: Die Jüngeren sind die Experten und erklären den Älteren die digitale Welt.“ Ihnen werde so die Teilhabe an den technischen Entwicklungen ermöglicht. Die Berater geben nicht nur Wissen weiter, sondern bekommen auch viel Anerkennung zurück. Inzwischen gibt es sogar einen weiteren 13-Jährigen im ehrenamtlichen Berater-Team. Während des Corona-Lockdowns wird die Beratung zu digitalen Themen über eine Telefon-Hotline angeboten. Telefon-Nummer 0751 18529856. anstifter 1 | 2021 25

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