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Anstifter 1, 2021 der Stiftung Liebenau

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Schwerpunkt Ehepaar

Schwerpunkt Ehepaar Knöferl mit Coco: Zufrieden mit ihrer Entscheidung, können sie sich ganz ihrem Garten und ihrem Tageshund widmen. Liebenau nochmals vor, weil den Interessenten natürlich Zuverlässigkeit und Solidität wichtig sind. Und ich höre vor allem viel zu. Denn ich muss erfahren, ob die Verrentung für die Senioren wirklich die beste Lösung ist oder ob eine andere Möglichkeit vielleicht besser passt“, erläutert Sedlmeier die erste Begegnung. Auch wie ein Vertrag aussehen könnte, was zu tun ist und wie der weitere Weg sein könnte, werde gemeinsam besprochen. So auch bei den Knöferls. Ein Gutachter nahm schließlich im ganzen Haus Maß, machte Bilder von außen, von innen – und vom Garten. „Der Garten ist uns ganz wichtig“, erklärt Knöferl, „ein Umzug in eine Wohnung wäre nicht in Frage gekommen.“ Das sei auch der Grund gewesen, weshalb das Modell Immobilienverrentung überhaupt in Betracht gezogen worden war. Naturverbunden sind sie beide. Und eingefleischte Camper. So haben sie sich auch kennengelernt: Auf einem Campingplatz in Italien im Jahr 1976. Sie sind dann jahrelang zusammen an den Darß (Ostsee) gefahren, zehn Jahre lang nach Rügen, wo sie mit der Zeit sämtliche Fischer kennengelernt haben. Seit rund zwölf Jahren fahren sie nach Kroatien. Gemeinsame Kinder haben sie nicht. Im Sommer 2020 dann, mitten zur Coronazeit, machten sie sich wieder mit dem Wohnwagen auf. Diesmal an den Bodensee, allerdings nicht zum Urlaubmachen, sondern um den Vertrag über die Zustifterrente mit der Stiftung Liebenau abzuschließen. Am Tag vor dem Notartermin kommen sie auf einem Campingplatz bei Tettnang an. Die schöne Landschaft können sie kaum genießen, zu groß ist die Anspannung. Sie machen sich viele Gedanken: Ist es der richtige Schritt? Ist die Stiftung Liebenau ein seriöser Partner? Sie beschließen einen kleinen Spaziergang in Liebenau zu machen. Sie waren zuvor noch nie dagewesen. „In dem Moment, wo wir durch Liebenau liefen, die Atmosphäre wahrnahmen, Leuten, die dort leben, begegneten, fiel die ganze Anspannung weg“, berichtet Elfriede Knöferl. Als sie dann auch noch sahen, dass die erste Zahlung drei Tage früher als erwartet auf dem Konto eingegangen war, waren alle Zweifel zerstreut. Auf die Führung von Christoph Sedlmeier durch die Stiftung Liebenau konnten sie sich dann entspannt einlassen. Auch bei Johann Knöferl, der immer etwas skeptisch und zögerlich in der Sache gewesen war, waren die Bedenken weg. „Wir haben wirklich unser ganzes Herzblut in das Haus gesteckt. Das war schon ein großer Schritt.“ (sdg) Die Zustifterrente ist eine Form der Immobilienverrentung, die die Stiftung Liebenau seit rund 15 Jahren anbietet. Die Stiftung Liebenau erwirbt das Haus oder die Wohnung. Den „Zustiftern“ – Alleinstehenden oder Paaren ab 65 Jahren – wird ein lebenslanges Wohnrecht im Grundbuch gesichert und sie erhalten eine befristete oder lebenslange monatliche Zahlung. Weitere Informationen unter www.stiftung-liebenau.de/ueber-uns/zustifterrente/ 18 anstifter 1 | 2021

Spalten, verpacken, stapeln: Brennholz im Liebenauer Holzhof Der Holzhof der Stiftung Liebenau ist ein besonderer Ort. Die mag er am liebsten. Zuhause ist Stefan Dummel eigentlich Hier arbeiten vier ausgebildete Forstwirte und Schreiner in Radolfzell am Bodensee. „Einmal im Monat darf ich meine Eltern besuchen. Ich fahre sonst immer mit dem Zug, aber zusammen mit Beschäftigten aus der Werkstatt für Menschen wegen Corona geht das nicht. Sie holen mich dann ab.“ Stefan mit Behinderungen. Insgesamt 14 Männer und Frauen Dummel wohnt in Liebenau in einer Wohngruppe. Dort sind zwischen 26 und 63 Jahren sortieren, verpacken und stapeln sie zu dritt. Er arbeitet gerne im Holzhof. Das Holz muss nach das Holz. Zudem helfen sie beim Pflanzen im Wald oder bei Größen sortiert und dann entsprechend abgepackt werden. Grundstückspflegearbeiten mit. Einer von ihnen ist Stefan Das Arbeiten an der Spaltmaschine gefällt ihm gut. „Das wollte ich schon immer machen. Ich mag es, an der frischen Luft zu Dummel. sein. Das ist schön.“ Der Holzhof gehört seit 2005 zu den Forstbetrieben der Stiftung Liebenau. Hier werden jährlich jeweils 3 000 Raummeter Stefan Dummel ist 38 Jahre alt. 2021 ist ein ganz besonderes Jahr für ihn, denn er darf in diesem Jahr sein 20-jähriges Laubholz, größtenteils Buche und Esche, zu Brennholz verarbeitet. Das Holz wird zur Hälfte aus den 1 500 Hektar stiftungs- Dienstjubiläum im Holzhof feiern. Wegen Corona findet leider keine große Feier statt, aber seine Kollegen haben ihm einen eigenen Wäldern bezogen, die sich in der Region Bodensee, Geschenkkorb mitgebracht, und Lebkuchen hat er bekommen. Allgäu und auf der Schwäbischen Alb befinden. Die andere Hälfte wird regional zugekauft. Der Holzhof beliefert Gewerbeunternehmen, die das Brennholz zur Befeuerung von Öfen gebrauchen, etwa Bäckereien, Metzgereien oder auch Pizzerien. 80 Prozent sind hingegen private Abnehmer, die ihren Kamin oder Kachelofen damit befeuern. In einem Radius von 30 Kilometern beliefert der Holzhof seine Kunden. Eine der vielen Dienstleistungen ist der Stapel-Service, der einzigartig ist. „Gerade ältere Leute sind froh, wenn wir das für sie übernehmen“, so Markus Bertele, der die Forstbetriebe leitet. Das ist es auch, was Stefan Dummel an seiner Arbeit am besten gefällt: „Wenn ich bei den Kunden sein darf. Die sind immer sehr freundlich.“ Und nach Corona gibt’s nach getaner Arbeit vielleicht auch mal wieder ein Stückchen Kuchen beim einen oder Stefan Dummel gehört zum Team des Holzhofs in Liebenau. Er macht seine Arbeit sehr gern. anderen. (rup) anstifter 1 | 2021 19

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