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Anstifter 1, 2021 der Stiftung Liebenau Österreich

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Praxis aus VORARLBERG

Praxis aus VORARLBERG Zivildiener bringt sportlichen Schwung ins Heim Wer ist stärker? Spielerisch misst Bewohnerin Theresia Häusle ihre Kräfte beim Trainingsbandziehen mit Zivildiener und Fitnesscoach Wendelin Seher. NÜZIDERS – Wendelin Seher ist begeisterter Sportler und ausgebildeter Fitnesscoach. Seit Oktober arbeitet er als Zivildiener im Sozialzentrum St. Vinerius, wo er den älteren Menschen montags, mittwochs und freitags gleich nach dem Frühstück ein Training bietet. „Durch Wendelin kommt neuer Schwung in den Alltag unserer Seniorinnen und Senioren“, freut sich Wohnbereichsleiterin Doris Pirc. „Die rege Beteiligung unserer Bewohnerinnen und Bewohner sowie die vielen positiven Rückmeldungen zeigen, dass ihnen die regelmäßigen kleinen Anstrengungen großen Spaß machen.“ Die von Wendelin Seher zusammengestellten Trainingseinheiten setzen sich aus Gleichgewichts-, Kräftigungs- und Koordinationsübungen z u­ sammen. „Ich binde die Übungen meist in kleine Spiele ein“, erklärt der 19-Jährige, „so fällt das Trainieren leichter und ist lustiger – das Gemeinschaftsgefühl wird gestärkt.“ Eine seiner Standardübungen sind verschiedene Variationen des klassischen Einbeinstands. Viele der teilnehmenden Bewohnerinnen und Bewohner beobachten deutliche Verbesserungen, können das Gleichgewicht länger halten, mehr Wiederholungen durchführen und fühlen sich nach eigenen Aussagen insgesamt „beweglicher und fitter“. (eb) Neue Wohnbereichsleiterin BREGENZ – Radmila Karic ist seit Anfang Juli vergangenen Jahres Leiterin des Wohnbereichs eins im Sozialzentrum Mariahilf. Nachdem die diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester (DGKS) diese Funktion bereits drei Jahre stellvertretend ausgeübt hatte, qualifizierte sie sich im Dezember 2019 auch durch den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung im Pflegemanagement. „Es ist mir ein Anliegen, dass sich die Mitarbeiter in meinem Team wohlfühlen, dass ich jederzeit Ansprechpartnerin für ihre Anliegen bin“, betont Radmila Karic. „Denn nur zufriedene Mitarbeiter sind ein Garant für zufriedene Bewohner und deren Angehörige.“ (eb) Radmila Karic Neuer Wohnbereichsleiter Christoph Dorn BARTHOLOMÄBERG – Christoph Dorn ist seit Oktober vergangenen Jahres Leiter des Wohnbereichs Davenna im Haus St. Anna. Der 39-Jährige arbeitet seit 2008 als diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger (DGKS), war zunächst in den Landeskrankenhäusern (LKH) in Bregenz und Dornbirn, dann im LKH Bludenz beschäftigt, bevor er im November 2019 nach Bartholomäberg ins Haus St. Anna kam. Christoph Dorn legt großen Wert auf ein gutes Miteinander zwischen Mitarbeitern, Bewohnern und Angehörigen. „Mit reda konnd Lüt zemma“, sagt er und beschreibt damit nicht nur sein größtes Anliegen im Haus St. Anna, sondern auch sein Lebensmotto. (eb) 20 anstifter ÖSTERREICH 1 | 2021

Eine Frage an die Mitarbeiter Eine Woche ohne Handy. Was würden Sie vermissen? Diese Frage beantworten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung Liebenau Ramona Fischer Mir würde der Austausch mit meinen weiter weg wohnenden Freunden fehlen. Und ein klein wenig die Kamera, um die einzigartigen Momente in der Natur festzuhalten. (Berufsbildungswerk Adolf Aich) Stefanie Freisler Ich würde das Sicherheitsgefühl vermissen, bei einem Notfall in der Familie, bei meinen Liebsten, nicht erreichbar zu sein. Sonst würde mir nichts fehlen. (Stiftung Liebenau Österreich) Marie-Luise Kopp Den Erhalt der sozialen Kontakte über WhatsApp, gerade jetzt in dieser Zeit, die Unterhaltung durch witzige Influencer auf Instagram oder auch der Zeitvertreib mit Online-Shopping wären alles Dinge, die ich vermissen würde. (St. Lukas-Klinik) Marco Hirsch Als Mitarbeiter im Bereich „Neue Landkreise“ mit über 200 Kilometer Entfernung zum Hauptsitz der Stiftung Liebe nau fällt es mir schwer, diesen ohne das Navi in meinem Handy zu erreichen. (Gemeindeintegriertes Wohnen Ludwigsburg) Xaver Greising Das Handy gehört für mich zum alltäglichen Begleiter im Beruf und im privaten Umfeld. Wenn ich es mal liegen lasse, dann fehlt mir die Informationsquelle in meiner Hosentasche. Ich habe mich daran gewöhnt, alle Termine, Informationen, Apps jederzeit abrufen zu können oder automatisch daran erinnert zu werden. (Garten- und Landschaftsbau) anstifter ÖSTERREICH 1 | 2021 21

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