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Anstifter 1, 2021 der Stiftung Liebenau Österreich

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Inhalt 2 Impressum 3 Editorial 22 Übersicht 24 Nachgefragt: Reinhold Eberle, Bürgermeister von Gaißau Schwerpunkt Beziehungen im Pflegeheim gestalten 4 Wichtig ist das Geben und Nehmen 8 Jeder Mensch braucht Beziehungen 10 Beziehungen im Heim früher und heute 11 Leitlinien für bewusste Begegnungen 12 Von kontaktfreudigen Bewohnern 14 Zusammen durch die Krise Glossar 15 Regionale Varianten einer Sprache Forum 16 Gute Zusammenarbeit mit Bregenz 16 Betriebsrat für Prämie, gegen Nullrunde 17 Impfstart: Keine neuen Erkrankungen Spiritueller Impuls 18 Made in Liebenau Praxis aus Vorarlberg 19 Autonomer durch neue Technik 19 Mobiler Kiosk lädt zum Schwätzchen 20 Zivildiener bringt Schwung ins Heim 20 Mariahilf: Neue Wohnbereichsleiterin 20 St. Anna: Neuer Wohnbereichsleiter Eine Frage an die Mitarbeiter 21 Was würde Ihnen ohne Handy fehlen? Text in Leichter Sprache Mit dem anstifter ÖSTERREICH infor mieren wir regelmäßig über Ereignisse, Themen und Projekte in der Stiftung Liebenau in Österreich. Dazu verwenden wir personenbezogene Daten. Sie werden mit der nötigen Sorgfalt und unter Beachtung des gesetzlichen Datenschutzes verarbeitet. Für Informatio nen zu den gespeicherten Daten, Korrekturen oder sonstige Anliegen wenden Sie sich bitte an die Zentrale Verwaltung in Bregenz. Weitere Informationen über unsere Daten schutzmaßnahmen finden Sie hier: www.stiftung-liebenau.at / datenschutz. 4 Beziehungen im Pflegeheim professionell gestalten: Wie das gelingt, erklärt Prof. Dr. Stefanie Auer. 14 In der Krise führte das Mehr an Austausch zu einem Mehr an Wissen und noch mehr Zusammenarbeit. 16 Kundgebung vor dem Bregenzer Landhaus: Für eine Corona-Prämie und gegen eine tarifliche Nullrunde. 20 Zivildiener Wendelin Seher ist es ein großes Anliegen, die Bewohner im Haus St. Fidelis zu trainieren. Infos online Themendossiers: Informieren Sie sich umfassend in unseren Themendossiers „Sozial digital“, „Arbeiten“, „Den Menschen zugewandt“, „Medizin und Gesundheit“, „Gute Arbeit“, „Besondere Familien“ und „Wohnen“ unter www.stiftung-liebenau.de / themendossiers „anstifter ÖSTERREICH“ als e-book: www.stiftung-liebenau.at / anstifter Newsletter „Liebenau inklusiv“ Bestellen Sie den Newsletter „Liebenau inklusiv“ unter www.stiftung-liebenau.de / inklusion Impressum anstifter ÖSTERREICH Auflage: 1 800 Herausgeber: Liebenau Österreich gemeinnützige GmbH Redaktion: Klaus Müller, verantwortlich Elke Benicke (eb) Liebenau Österreich gemeinnützige GmbH Zentrale Verwaltung Kirchstraße 9a, 6900 Bregenz +43 5574 42177-0 info@stiftung-liebenau.at Gestaltung und Ausführung: DACHCOM.DE GmbH, Lindau Druck: Thurnher Druckerei GmbH, Rankweil Autoren dieser Ausgabe: Lukas Arnold (la), Elke Benicke (eb), Margit Karg (mk), Christina Plasser (cp), Dr. Dennis Roth (dr), Stefanie Freisler (sf). Der Text in Leichter Sprache (S. 8 und 9) wurde übersetzt von Anne Oschwald und geprüft von der Prüfergruppe der Stiftung Liebenau. Piktogramme: METACOM Symbole © Annette Kitzinger. Bildnachweise: Felix Kästle (S. 1, 3, 12, 21), Prof. Dr. Stefanie Auer (S. 6, 8), Petra Rainer (S. 16), Screenshot aus dem Video des Ländle TV vom 3. Juli 2020 (S. 17), stock.adobe.com (S. 18), Stiftung Liebenau (S. 2, 4, 9, 10, 12, 13, 14, 16, 17, 19 – 24). 2 anstifter ÖSTERREICH 1 | 2021

Editorial Liebe Leserin, lieber Leser, sobald zwei oder mehr Personen ihr Handeln, Denken und Fühlen aufeinander beziehen, ist sie da: die Beziehung. Zu einer guten beruflichen oder glücklichen privaten Beziehung wird sie, wenn die Partner bereit sind, den anderen als das anzunehmen, was er ist, ohne ihn verändern zu wollen. Auf dieser Basis kann das Verständnis füreinander wachsen, die darauf aufbauende Kommunikation funktionieren und sich das richtige Maß an Nähe und Distanz einpendeln. Probleme entstehen – beruflich und privat – immer dann, wenn einen der andere nicht versteht, nicht wie erwartet kommuniziert und auch das Verhältnis von Nähe und Distanz aus der Balance gerät. Dann fragt man sich: Woran kann das liegen? Habe ich den anderen falsch eingeschätzt? Wie soll ich reagieren? Im nachfolgenden Interview gibt Prof. Dr. Stefanie Auer, Leiterin des Zentrums für Demenzstudien an der Donau-Universität Krems, klare Antworten auf die Beziehungsfragen im Pflege- und Betreuungsalltag. Sie macht außerdem deutlich, dass es auch bei beruflichen Beziehungen zu älteren Menschen oder Menschen mit Demenz nicht nur um das Geben, sondern auch ein ausgewogenes Nehmen geht. Da der Grat zwischen Empathie und professioneller Distanz tatsächlich ein sehr schmaler ist, unterstützt die Stiftung Liebenau ihre Mitarbeiter durch aktuell neu überarbeitete, praxisnahe Leitlinien. Dr. Dennis Roth, Leiter des Qualitätsmanagements in der Liebenau Österreich, stellt eine Auswahl vor und erläutert sie mit anschaulichen Beispielen (Seite 11). Selbstverständlich hängt es auch immer von der jeweiligen Person ab, ob sie leichter oder schwerer in gelingende Beziehungen findet. Wir haben einige besonders kontaktfreudige Bewohner befragt und versucht, hinter ihr Geheimnis zu kommen (Seite 12 ). Außerdem hat uns interessiert, wie sich die Beziehungen im Pflegeheim in den letzten Jahrzehnten verändert haben. Im Gespräch blicken drei langjährige Pflegekräfte aus Bartholomäberg gemeinsam zurück in die 90er Jahre, sammeln und ergänzen ihre Beobachtungen und kommen zu dem Schluss: „Es ist ein Grundbedürfnis, geliebt zu werden“ (Seite 10). Mit dem Impfstart am 27. Dezember und der hohen Impfbereitschaft der Bewohner (über 85 Prozent) und Mitarbeiter (über 75 Prozent) sind in unseren Häusern neben Corona auch wieder andere Themen in den Fokus gerückt: In den heimgebundenen Wohnungen des Sozialzentrums St. Vinerius etwa wurden im Rahmen eines Forschungsprojekts neue Informations- und Kommunikationstechnologien erfolgreich getestet. Walter Fitz wurde zum neuen Betriebsratsobmann der Liebenau Österreich gewählt. Im Haus St. Fidelis erfreut ein mobiler Kiosk die Bewohner. Und im Sozialzentrum St. Vinerius kümmert sich ein Zivildiener mit viel Engagement um die Fitness der älteren Menschen. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Klaus Müller Gendern Im anstifter ÖSTERREICH haben wir uns für ein freies Gendern entschieden. Manchmal geht es konkret zum Beispiel um die jeweiligen Personen, dann verwenden wir beide Formen, die weibliche und die männliche. Manchmal ist es aber wichtiger, den Kern der Sache nicht durch doppelte Personenbezeichnungen zu belasten. Dann verwenden wir nur eine Form, je nach Anlass die weibliche oder die männliche. Wie ist Ihre Meinung? Der Geschäftsführer der Liebenau Österreich freut sich auf Ihre Rückmeldung: klaus.mueller@ stiftung-liebenau.at anstifter ÖSTERREICH 1 | 2021 3

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