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Anstifter 1, 2021 der Stiftung Liebenau Österreich

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Forum Gute Zusammenarbeit mit der Stadt Bregenz Michael Ritsch ist Ende September als Nachfolger von Markus Linhart zum neuen Bürgermeister von Bregenz gewählt worden. In seinem Statement lobt er die gute Zusammenarbeit mit der Stiftung Liebenau und schaut zuversichtlich in die Zukunft. Auch Stadträtin Dr. in Annette Fritsch freut sich über die erfolgreiche Kooperation. Michael Ritsch, MBA Bürgermeister Dr. in Annette Fritsch Stadträtin für Seniorinnen, Senioren und Heime „Es ist eine große sozialpolitische Aufgabe, immer mehr älteren Menschen eine möglichst hohe Lebensqualität zu bieten. Unsere Stadt meistert das durch ein gut funktionierendes System aus mobilen Hilfsdiensten, aber auch durch die Schaffung stationärer Einrichtungen. Das Seniorenheim Tschermakgarten zum Beispiel galt bei seiner Eröffnung 1979 und in vielen Jahren danach als landesweites Vorzeigeprojekt für die Betreuung hilfs- und pflegebedürftiger Mitbürgerinnen und Mitbürger. Und was den Heimbetrieb angeht, haben wir in der Stiftung Liebenau eine ideale Unterstützung gefunden. Eine der ganz großen Herausforderungen der Zukunft wird die notwendige Neukonzeption des Tschermakgartens nach über 40 Jahren sein. Aber Bregenz wäre nicht Bregenz, wenn wir nicht auch dies mit Hilfe verlässlicher Systempartner schaffen würden.“ „Bregenz soll für alle ein attraktives und lebenswertes Gemeinwesen sein – auch für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger. Dies wird unter anderem durch die langjährige hervorragende Kooperation mit der Stiftung Liebenau im Sozialzentrum Maria hilf und in den angrenzenden Lebensräumen für Jung und Alt, in den Wohnanlagen Blumenegg und Brändlepark sowie im Seniorenheim Tschermakgarten gewährleistet. Freilich war und ist die Corona-Krise eine besonders herausfordernde Zeit für eine Stadt und ihre Pflegeeinrichtungen. Aber gerade der Schutz besonders vulnerabler Bevölkerungsgruppen verdeutlicht, wie wichtig es ist, in dieser gemeinsamen Verantwortung für die Menschen mit professionellen Dienstleistern zusammenzuarbeiten.“ Betriebsrat setzt sich für Prämie und gegen Nullrunde ein Auf die Frage, welches Thema ihm im Jahresrückblick spontan einfalle, nennt Betriebsratsobmann Walter Fitz die Kundgebung der Betriebsräte vor dem Bregenzer Landhaus, dem Sitz des Vorarlberger Landtags und der Landesregierung. „Im Verlaufe des ersten Lock­ downs wurden die Mitarbeitenden der Pflege- und Sozialberufe von allen Seiten beklatscht. Ihnen wurde ein Corona-Bonus in Höhe von 300 Euro – steuerfrei – versprochen und weitere Aufwertungen in Aussicht gestellt“, erinnert sich Walter Fitz. Doch außer Applaus habe sich nichts getan: keine Corona-Prämie, keine Nachtdienstzulagen, auch kein Schlüssel, welcher den Lohn der Pflege erhöht. „Im Gegenteil: Die Landesregierung machte einen Rückzieher und kündigte sogar noch eine tarifliche Nullrunde an.“ 16 anstifter ÖSTERREICH 1 | 2021

Forum Um sich dagegen zu wehren, haben sich die Betriebsräte verschiedener Träger sowie viele Pflege- und Betreuungskräfte, insgesamt rund 80 Personen, Anfang Juli vor dem Bregenzer Landhaus versammelt. „Diese Kundgebung wurde in Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft organisiert – und hatte Erfolg“, freut sich der Betriebsratsobmann: „Bereits nach einer guten halben Stunde haben die verantwortlichen Politiker das Gespräch mit uns gesucht und in die Forderungen eingelenkt. Das ist gut, denn unser Pflege- und Betreuungspersonal hat sich die Prämie ebenso wie weitere Vergünstigungen mehr als verdient.“ (eb) Kundgebung vor dem Bregenzer Landhaus: In Kooperation mit der Gewerkschaft haben sich Betriebsräte und Pflegekräfte Anfang Juli vergangenen Jahres für die Corona-Prämie und gegen eine tarifliche Nullrunde stark gemacht. „Keine neuen Erkrankungen“ Der Impfstoff gegen das Corona-Virus ist eingetroffen: Im Seniorenheim Tschermakgarten lassen sich zwischen den Jahren die ersten Bewohner und Mitarbeiter impfen. Der 27. Dezember 2020 ist wohl etwas für die Geschichtsbücher: In einer konzertierten Aktion nahm ganz Europa öffentlichkeitswirksam den Kampf gegen die Corona-Pandemie auf. Der Impfstoff von Biontech / Pfizer kam über Wien nach Vorarlberg. Zwei Soldaten chauffierten die wertvolle Fracht in den Nachtstunden in das westlichste Bundesland. „Die Impfung ist ein Hoffnungsschimmer, dass in Pflegeheimen bald wieder die Normalität einkehrt“, sagte Ursula Fischer, Obfrau des Landesverbandes der Heim- und Pflegeleitungen.* Klaus Müller, Geschäftsführer der Liebenau Österreich kann dies bereits Ende Februar bestätigen: „So gut wie alle Bewohner unserer Pflegeheime sind geimpft; außerdem rund 75 Prozent unserer Mitarbeiter.“ Die Liebenau Österreich hat im Bregenzer Seniorenheim Tschermakgarten mit den Impfungen begonnen und gleich am ersten Tag über 80 Personen geimpft. „Aktuell gibt es keine neuen Erkrankungen mehr“, freut sich Klaus Müller Ende März, „mit den Impfungen kehrt nun die Normalität zurück in unsere Häuser.“ *Quelle: Vorarlberger Nachrichten-MM, 28.12.2020 anstifter ÖSTERREICH 1 | 2021 17

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