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annalive 02/2016

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

„Ich freue mich über

„Ich freue mich über die hohe Wertschätzung und Weiterführung des spirituellen Erbes der ehemals von Ordensleuten geführten Wirkungsstätten.“ NACHGEFRAGT Steckbrief Schwester Maria Christine Daniela Jedinger SCB, 54 Jahre Sie arbeitete 20 Jahre als Diplomkrankenschwester und ist nun mit Büro- und Leitungstätigkeiten beschäftigt. Seit 30 Jahren lebt und wirkt sie als Ordensschwester. Durch die Ablegung der Gelübde gehört ihre Zeit dem Herrn. Schwester Christine widmet sich Menschen, die sie brauchen und Aufgaben, die dazugehören. Im Urlaub geht sie gerne wandern, besucht Verwandte und liest anspruchsvolle Bücher. Drei Fragen zur St. Anna-Hilfe Wie und warum stehen Sie in Kontakt mit der St. Anna-Hilfe? Die St. Anna-Hilfe hat im Jahr 2000 drei Altenheime der Borromäerinnen in Oberösterreich mit Baurecht übernommen. Im Juli 2015 wurde mir das Amt der Generaloberin übertragen. Somit bin ich direkte Ansprechpartnerin in Angelegenheiten, die diese Häuser betreffen. Was schätzen Sie an der St. Anna-Hilfe? Ich schätze die große Freundlichkeit der Verantwortlichen und Mitarbeiterinnen, das hohe Maß an Ausbildung und ständiger Fortbildung, die neuen Ideen und ihre Umsetzung. Insbesondere schätze ich die hohe Wertschätzung und Weiterführung des spirituellen Erbes der jeweiligen ehemals von Ordensleuten geführten Wirkungsstätten. Welchen Eindruck haben Sie von der anna live? Ich lese diese sehr gern. Sie ist sehr informativ. Man lernt Menschen kennen, die in verschiedenen Bereichen leben oder tätig sind. Man spürt die große Achtung vor dem menschlichen Leben vom Anfang bis zum Ende. Drei Meinungen zur Sozialpolitik Unsere Gesellschaft muss sich ändern, weil … ... nicht die Wirtschaft, sondern der Mensch im Mittelpunkt stehen muss. In der Hilfe für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung ist zu wenig bekannt, dass ... ... diese Menschen eine große Bereicherung für die heute so schnelllebige Zeit sind. Ehrenamtliche Helferinnen sind sinnvoll, weil … ... die Erfahrung der Unentgeltlichkeit glücklich macht. Sieben persönliche Statements Ich bin in meinem Element, wenn ich … … auf Gott hin ausgerichtet bin. Ich kann lachen über … ... Kleinigkeiten. Das Älterwerden ist schön, weil … ... einen die Erfahrungen des Lebens bereichern. Wenn ich sterbe, möchte ich … ... in Frieden mit meinen Mitmenschen sein und dem ewigen Gott erwartend entgegengehen. Ich fühle mich besonders lebendig, weil … ... ich mich an Gottes Schöpfung erfreue und ihm täglich in seinem lebendigen Wort und im Sakrament begegne. Ein Vorbild für mich ist … ... Papst Franziskus. Keinesfalls verzichten möchte ich auf … ... meine Familie und meine Ordensgemeinschaft. Immer wieder geholfen hat mir … ... mich selbst nicht so wichtig zu nehmen und voll Vertrauen auf Gottes Hilfe zu leben. Was möchten Sie uns sonst noch sagen? Danke allen Menschen, die bemüht sind, die Welt ein wenig froher und heller zu machen!

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