Mediathek der Stiftung Liebenau
Aufrufe
vor 3 Jahren

annalive 02/2015

  • Text
  • Menschen
  • Bewohnerinnen
  • Mitarbeiterinnen
  • Hausgemeinschaften
  • Josef
  • Haus
  • Thema
  • Klaus
  • Frau
  • Vorarlberg
Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

...Sie antworten! Wir

...Sie antworten! Wir fragen ... Monika Kirchmayr, 65 Jahre, geschieden, lebt in einer heimgebundenen Wohnung des Hauses St. Josef in Gmunden. Sie ist Redakteurin des Hausblättle Der Josef, Malerin und hat zwei Katzen. Welchen Kontakt haben Sie zur St. Anna-Hilfe und warum? Ich lebe seit vier Jahren in einer der acht heimgebundenen Wohnungen und engagiere mich seit Januar für das Hausblättle Der Josef. Wie geht es Ihnen im Moment? Es geht mir mental sehr gut. Körperlich könnte es manchmal besser sein. Ihr Traum vom Glück? Dass ich bis zum Lebensende geistig fit bleibe und sich die körperlichen Beschwerden im erträglichen Rahmen bewegen. Welches Buch würden Sie mit auf die einsame Insel nehmen? Ich würde kein bestimmtes Buch, aber viele Mal-Utensilien mitnehmen. Welche Musik hören Sie am liebsten? Ich liebe Mozart beim Malen. Live mag ich aber auch Jazz-Musik und Oper sehr gerne. Das Älterwerden ist schön, weil … … ich kaum noch Kompromisse machen muss und endlich Zeit für meine Freunde, Tiere und Hobbys habe. Am Älterwerden stört mich … … – das sage ich euch, wenn es soweit ist, denn noch läuft alles wie geschmiert. Worauf möchten Sie im Leben keinesfalls verzichten? Auf gute Freunde, Tiere und die Pflanzen auf meiner Terrasse. Was hat Ihnen im Leben geholfen? Mein Humor und meine rasche Auffassungsgabe. Ich beschäftige mich am liebsten … … mit dem Malen von Tierbildern, guten Gesprächen mit Freunden und mit meinen beiden Katzen. Wie und wo möchten Sie leben, wenn Sie alt werden? Ich lebe jetzt genau dort, wo ich bis zu meinem Lebensende leben möchte. Haben Sie eine Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht? Ja, seit vielen Jahren. Wie möchten Sie sterben? Unverhofft, ohne Vorwarnung und ohne Schmerzen. Ehrenamtliche Helferinnen sind gut, weil … … viele Dinge und Leistungen ohne den Einsatz von ehrenamtlichen Helfern gar nicht möglich wären. Welche Leistung hat Sie besonders beeindruckt? Ich bewundere es, wenn Menschen trotz fast unüberbrückbarer Meinungsverschiedenheiten und Vorurteilen miteinander reden und gemeinsam Lösungen finden. Mit wem würden Sie gern einmal im Kaffeehaus sitzen? Mit dem Dalai Lama. Ihr Eindruck von der Zeitschrift „anna live“? Ich finde sie sehr informativ. Sie wird von engagierten Menschen gestaltet.

Stiftung Liebenau Österreich