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annalive 02/2015

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

30 PRAXIS

30 PRAXIS OBERÖSTERREICH Neu: Hausblättle Der Josef Aktuelles über Menschen, Feste, Termine „Seit ich Redakteurin vom Josef bin, komme ich im ganzen Haus herum“, schwärmt Monika Kirchmayr. Alle Bewohnerinnen, Angehörigen oder Mitarbeiterinnen seien sehr entgegenkommend. Immer wieder ist sie beeindruckt von den Lebensgeschichten, dem Erfahrungsschatz, auch den kleinen oder großen Talenten. „Frau Munninger, zum Beispiel, hat bisher rund 5000 Gedichte über alle möglichen Themen geschrieben! Immer wieder werde ich das eine oder andere Gedicht im Josef veröffentlichen“, berichtet die Pensionistin, die selbst leidenschaftlich gerne malt, vor allem Tierbilder. Redakteurin Monika Kirchmayr mit dem Hausblättle Der Josef, das die Menschen im Haus St. Josef monatlich auf dem Laufenden hält. GMUNDEN – Seit Januar können sich die Bewohnerinnen, Angehörigen und Mitarbeiterinnen im Haus St. Josef jeden Monat neu in ihrem Hausblättle Der Josef über die aktuellen Geschehnisse und die Menschen vor Ort informieren. Redakteurin Monika Kirchmayr, eine Mieterin der heimgebundenen Wohnungen, engagiert sich, sammelt Fotos, spricht mit den Menschen im Haus, stellt Berichte und Termine zusammen – und genießt die neuen Kontakte. Text: Elke Benicke/Foto: Doris Kollar-Plasser Mitarbeiterinnen liefern Fotos Vorrangig stellt Monika Kirchmayr in dem meist zwölfseitigen Josef jedoch neue Mitarbeiterinnen und Bewohnerinnen vor, berichtet über Feierlichkeiten und informiert über Termine. In jeder Ausgabe gibt sie außerdem einen Rückblick und eine Vorausschau auf die Feste im Jahreskreis, erläutert deren Ursprung, Inhalt und Sinn. „Sehr wichtig sind auch Bilder und Bildunterschriften“, bemerkt die Pensionistin. Dabei werde sie von vielen Mitarbeiterinnen, speziell von der Verwaltungsmitarbeiterin Christa Pührimayr und der Betreuerin Andrea Igelsböck, unterstützt. „Alle sind sehr hilfsbereit, liefern Fotos und Informationen. Ohne diese Unterstützung gäbe es keinen Josef.“ Einheitliches Layout in weiß-grün Eigene Hausblättle gibt es bereits in zwei Vorarlberger Häusern, dem Seniorenheim Tschermakgarten in Bregenz und dem Pflegeheim Innermontafon in St. Gallenkirch (siehe anna live 2/2014). Aufgrund der gemeinsamen Layoutvorlage gleichen sich die verschiedenen Hausblättle der drei Einrichtungen und vermitteln in den Farben weiß und grün, der Schrift und Schriftgröße die Zugehörigkeit zur St. Anna-Hilfe. ❑ Der heilige Josef im Josef In der Februar-Ausgabe des Josef findet sich unter der Vorschau auf die Termine des Jahreskreises übrigens auch der heilige Josef: „St. Josef zählt seit dem zehnten Jahrhundert zu den Hochfesten der katholischen Kirche. Dem Schutzpatron der Arbeiter, Zimmerleute, Ehepaare, Familien, Kinder und Jungfräulichkeit wird am 19. März gedacht. In den Alpenländern gibt es Josefi-Kücherl, ein traditionelles Schmalzgebäck.“

31 PRAXIS OBERÖSTERREICH / KÄRNTEN Alle Neune! Sau, nein Kranzl STADL-PAURA – Dank einer Kegelhilfe können seit Januar auch körperlich beeinträchtigte Menschen Im Sozialzentrum Kloster Nazareth am Kegeln teilnehmen. Auf Initiative von Fachsozialbetreuerin Sabine Grarock hat Roithams Vizebürgermeister Anton Schimpl sie gebaut und dem Alten- und Pflegeheim geschenkt. Das Kegeln findet im Rahmen der „Aktivierung mit allen Sinnen“ statt, einer Maßnahme, die vor zwei Jahren im Sozialzentrum Kloster Nazareth eingeführt wurde. Zwei Mal pro Monat bastelt oder kegelt Sabine Grarock dann mit den älteren Menschen. Auch ein Literaturkreis und Gedächtnistraining gehören zu dieser „Aktivierung mit allen Sinnen“. Beim Kegeln geht es um den Tastsinn, das Sehen und Hören, die Augen-Hand-Koordination, das Gleichgewicht, die Bewegung, die Konzentration und das Gedächtnis. Außerdem pflegen die Seniorinnen ganz nebenbei auch soziale Kontakte oder lernen Menschen aus dem Haus näher kennen. Im Vordergrund steht aber vor allem der Spaß. ❑ Mit Daumen hoch und einem kleinen Geschenk bedankt sich die Kegelrunde bei Anton Schimpl (rechts hinten) für die Kegelhilfe. Links kniend: Fachsozialbetreuerin Sabine Grarock. Text: Bernadette Peitler/Foto: Martin Grarock Spaß mit den Kindergartenkindern Die Kindergartenkinder der Giraffengruppe des Kindergartens Edt bei Lambach beim gemeinsamen Spiel mit Bewohnerinnen des Gartenwegs. STADL-PAURA – Seit Beginn des Jahres kommen die Kinder der Giraffengruppe des Kindergartens Edt bei Lambach regelmäßig alle 14 Tage zu Besuch ins Sozialzentrum Kloster Nazareth. Birgit Kalhs, Kindergartenleiterin, Pädagogin und Initiatorin dieser Treffen, bereitet die Termine in Absprache mit Hausleiterin Bernadette Peitler vor. „Ganz besonders wichtig ist uns, gemeinsame Vormittage zu verbringen, indem wir kreativ miteinander arbeiten, gemeinsam Tischspiele ausprobieren, kochen, singen und musizieren oder gemeinsam im Garten sind. So erleben beide Seiten immer wieder bewegende Momente“, sagt Birgit Kalhs. Regelmäßiger Höhepunkt des gemeinsamen Vormittags ist die gesunde Jause. „Es freut mich, dass es von Mal zu Mal mehr Bewohnerinnen werden, die an den Treffen mit den vier- bis sechsjährigen Kindergartenkindern teilnehmen und beide Gruppen großen Spaß dabei haben“, sagt Hausleiterin Bernadette Peitler. „Anfangs waren es etwa zehn Bewohnerinnen, heute sind es 20.“ ❑ Text: Elke Benicke/Foto: Bernadette Peitler

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