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annalive 02/2015

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

26 PRAXIS VORARLBERG

26 PRAXIS VORARLBERG Strick-Café Rund 50 Paar dieser Spiralsocken haben die rund 20 Damen des Stick-Cafés über die Wintermonate für die Bewohnerinnen des Seniorenheims Schmidt gestrickt. VANDANS – Schon drei Jahre ist es her, dass die Damen des Strick-Cafés Vandans zum ersten Mal ins Seniorenheim Schmidt kamen. Inzwischen ist daraus ein wöchentliches Treffen über die Wintermonate geworden; im November beginnt bereits die dritte Wintersaison, die dann im März zu Ende geht. Immer donnerstags verbringen die rund 20 Frauen des Strick-Cafés im Alter zwischen 30 und 70 Jahren einen gemütlichen Nachmittag bei Kaffee, Saft und Kuchen mit den Bewohnerinnen. Diese freuen sich über die Abwechslung und Unterhaltung. Die aktiv Strickenden unter ihnen lassen sich immer wieder von neuen Ideen und Mustern begeistern. Nebenbei haben die Strickdamen rund 50 Paar Spiralsocken für die Bewohnerinnen gestrickt. ❑ Text/Fotos: Andrea Jochum Diese Riesenraupe haben die strickenden Damen im Sozialzentrum Nüziders in Gemeinschaftsarbeit angefertigt. Strickrunde NÜZIDERS – Auch im Sozialzentrum St. Vinerius stricken die Damen: Das Interesse war offensichtlich und so hat Pflegedienstleiterin Barbara Koburger eine wöchentliche Strickrunde gegründet. Die rund fünf strickenden Bewohnerinnen werden dabei von vier ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen unterstützt. Sie helfen beim Maschenzählen, beraten in Farbe und Größe, holen verirrte Maschen zurück auf die Nadel oder unterhalten sich mit den Bewohnerinnen über ihre Strickerfahrungen und anderes. Die Seniorinnen stricken bevorzugt Socken, Schals oder Nackenrollen, die sich gut verschenken lassen. Die Strickrunde in Nüziders findet auch während der nate statt. Vorausschauend wollen einige in Sommermodieser Zeit Bettschuhe für den nächsten Winter anfertigen. ❑ Text/Fotos: Barbara Koburger Bewohnerin Ludmilla Schelling genießt die Gesellschaft ihres elfjährigen Urenkels Luca Maier, der ebenfalls strickt. „Ist das groß genug?“ Die Ehrenamtliche Mechthild Frei (rechts) berät Bewohnerin Carmen Vogt, was Maschenzahl und Farbe betriff.

27 PRAXIS VORARLBERG Heimseelsorge neu organisiert SCHRUNS – Nachdem Diakon Rudolf Sagmeister sein Amt niedergelegt hatte, wird die seelsorgerische Betreuung im Haus St. Josef seit Herbst 2014 von Pfarrer Rudi Siegl, Kapuzinerpater Engelbert Bacher und Monika Schreiber, Auszubildende zur Heimseelsorgerin, gemeinsam organisiert. Pfarrer Rudi Siegl feiert einmal im Monat eine Heilige Messe mit den Bewohnerinnen. Da ihm der Kontakt zu den Seniorinnen sehr wichtig ist, begrüßt er sie schon vorher im Wohnbereich und trinkt einen Kaffee mit ihnen. „Die Vertrauensbasis ist der Grundstein für eine gute und bedürfnisorientierte Heimseelsorge“, sagt er. Für die Wortgottesdienste an den Wochenenden ist Kapuzinerpater Engelbert Bacher verantwortlich, der auf Wunsch auch Angehörige begleitet. Er kommt schon seit einigen Jahren regelmäßig ins Haus St. Josef und wird von Bewohnerinnen wie Mitarbeiterinnen aufgrund seines Humors und seinem menschlichen Verständnis sehr geschätzt. Neu im Team ist Monika Schreiber, die derzeit eine Ausbildung bei der Hospizbewegung Vorarlberg absolviert. Nach ihrem Abschluss im Herbst wird sie regelmäßigen Kontakt zu den Seniorinnen und Mitarbeiterinnen pflegen und Menschen in schwierigen Situationen begleiten. Mit ihrer ruhigen und einfühlsamen Art trägt sie bereits heute zum Gelingen der seelsorgerischen Betreuung im Haus St. Josef bei. ❑ Text: Jutta Unger Wieder kleine Kinder im Haus Klaus Müller (Mitte), Geschäftsführer der St. Anna-Hilfe, und Jutta Unger (rechts), Hausleiterin des Pflegeheims St. Josef, heißen das Team des Eltern- Kind-Zentrums (EKIZ) willkommen (v.l.n.r.): Die Kindergartenpädagoginngen Martina Battlogg und Beate Becht, Kindergartenassistentin Evelin Mathis, Leiterin Natalie Zuderell, sowie die Kindergartenassistentinnen Chloé Descamps und Dagmar Rudigier. SCHRUNS – Mit dem Einzug des Eltern-Kind-Zentrums (EKIZ) sind seit Februar wieder Kinder im Sozialzentrum Montafon. Ende des vergangenen Schuljahres war das Kinderwerkstättli in das Haus Montafon umgezogen, was Bewohnerinnen wie Mitarbeiterinnen sehr bedauerten. Nun bringen die ganz Kleinen von einem halben bis vier Jahre wieder Leben ins Haus. Sie werden stundenweise betreut, so dass ihre Mütter oder Väter auch einmal ohne Kind Termine wahrnehmen oder nach und nach ins Berufsleben zurückkehren können. Auch einige fixe Betreuungsplätze werden angeboten. Nachmittags geht es um die Förderung der Eltern-Kind-Beziehung beim Singen, Musizieren oder Turnen. ❑ Neue Wohnbereichsleiterin SCHRUNS – Seit Januar leitet die diplomierte Krankenschwester Evelin Walch den Wohnbereich 1 im Pflegeheim St. Josef. Evelin Walch ist seit Mitte des Jahres 2000 im Pflegeheim St. Josef tätig. ❑ Text/Foto: Jutta Unger

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