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annalive 02/2015

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

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2 DAS INHALT THEMA 4 1 3 4 7 8 13 14 TITEL Natur erleben im Garten von St. Josef, Gmunden. (Siehe auch Seite 29) Foto: Inge Streif EDITORIAL DAS THEMA Zehn Jahre Hausgemeinschaften in der St. Anna-Hilfe Interview: Resümee der Verantwortlichen So normal wie möglich – auch in älteren Häusern Reportage: Wie in verschiedenen Familien Vorteile von Hausgemeinschaften in kleinen Häusern Zukunft: Ideen, die sich an den Menschen orientieren 18 16 16 17 17 18 20 ANNA FORUM Gästehaus St. Anna: „Hervorragende“ Bewertung Jubiläumsfeier des Sozialzentrums Kloster Nazareth Baufortschritte am neuen Pflegeheim Innermontafon St. Anna-Hilfe erhält den goldenen „salvus“ Umfrage: Sehr gute Noten für die St. Anna-Hilfe Wohnanlage Blumenegg: Gemeinschaft erleben 21 21 22 23 24 25 26 27 27 27 ANNA PRAXIS AUS VORARLBERG Lebensräume: Kulturelle Vielfalt genießen Ehrenamtliche: „Da ist eine ganz besondere Kraft“ Feierlicher Dank für ehrenamtliches Engagement Interview mit Seelsorger Dr. Dariusz Radziechowski 30 Jahre Pfortendienst: Porträt Schwester Hiltrud Strick-Café in Vandans, Strickrunde in Nüziders Haus St. Josef: Heimseelsorge neu organisiert Wieder kleine Kinder im Haus St. Josef Neue Wohnbereichsleiterin im Haus St. Josef 28 GLOSSAR Regionale Varianten einer Sprache 28 28 29 30 31 31 AUS OBERÖSTERREICH Deutsche Führungskräfte zu Besuch Zivildiener: Junge Männer mit Empathie Neu in St. Josef: Hausblättle Der Josef Vizebürgermeister spendet Kegelhilfe Spaß mit den Kindergartenkindern 32 32 33 33 AUS KÄRNTEN Neu gewählte Selbstvertretung Austausch mit Liebenauer Führungskräften Motopädagogisches Training Regelmäßige Angehörigentreffen 36 ÜBERSICHT ÜBER DIE ST. ANNA-HILFE Wir fragen, Sie antworten: Monika Kirchmayr

3 DAS EDITORIAL THEMA Liebe Leserin, lieber Leser, Glücklich im Pflegeheim? – für viele Menschen ist das ein Widerspruch in sich. Sie nehmen an, dass die älteren Menschen in diesen Heimen kein selbstbestimmtes Leben mehr führen, sondern weitgehend sozial isoliert vor sich hin leben. Und: Sie kennen unsere Häuser und das das nah am Alltag orientierte Leben unserer Bewohnerinnen in den familiären Hausgemeinschaften und Wohngruppen noch nicht. Dieses Konzept bewährt sich nun schon seit zehn Jahren tagtäglich und ist aufgrund seines Jubiläums Anlass für den Themenschwerpunkt in diesem Heft. Denn die individuelle Zuwendung in überschaubaren Hausgemeinschaften oder Wohngruppen rund um eine gemeinsame Wohnküche ermöglicht auch Menschen mit einer hohen Pflegestufe oder einer fortgeschrittenen Demenz ein weitgehend selbstbestimmtes und sicheres Leben. Im nachfolgenden Interview erläutern wir unsere Motivation für die Einführung der Hausgemeinschaften und die Vorteile. Eine Reportage aus unseren Häusern in Nüziders, Stadl-Paura und Gmunden veranschaulicht, wie Familiarität in den Hausgemeinschaften entsteht, warum sich die Bewohnerinnen geborgen fühlen und welche Rolle die Alltagsmanagerin spielt. Schließlich erläutert Hausleiter Florian Seher, warum sich Hausgemeinschaften auch für kleine Häuser lohnen und Dr. Dennis Roth, Leiter der Qualitätsentwicklung, informiert, wie sie sich weiterentwickeln könnten. Neben einem nah am Alltag orientierten Konzept spielt vor allem auch die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen eine entscheidende Rolle für die Lebensqualität der Bewohnerinnen und ist Leitziel der St. Anna-Hilfe. Dass laut der aktuellen, stiftungsweiten Umfrage fast 100 Prozent unserer Mitarbeiterinnen mit ihrer Arbeit zufrieden sind, hat uns dennoch positiv überrascht. Im Frühjahr ist die St. Anna-Hilfe vom Land Vorarlberg außerdem mit dem goldenen „salvus“ für aktive betriebliche Gesundheit ausgezeichnet worden und auch die „hervorragende“ Hotelbewertung für das Gästehaus St. Anna motiviert uns, die eingeschlagenen Wege weiterzugehen. Um das ganz normale Leben geht es übrigens auch bei unseren neuesten Angeboten in der Wohnanlage Blumenegg: Ab Juli beziehen 16 ältere, leicht pflegebedürftige Menschen ihre Wohnungen in der Pflegewohngemeinschaft. Dort können sie weitgehend selbstständig, aber gut versorgt Gemeinschaft erleben. Weitere 20 Wohnungen bietet die St. Anna-Hilfe rüstigeren Seniorinnen, ebenfalls in der Wohnanlage Blumenegg, als Betreute Wohnform. Im Praxisteil schließlich geht es um kulturelle Vielfalt in den Lebensräumen, um die Seelsorge in zwei Vorarlberger Häusern oder um die Aktivitäten der älteren Menschen wie Kegeln und Stricken. Wir berichten von Ehrenamtlichen und Zivildienern, die mit viel Empathie bei der Arbeit sind, oder Kindern, die die Älteren durch ihre Präsenz begeistern. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihr Klaus Müller Geschäftsführer Impressum anna live Lesenswertes aus der St. Anna-Hilfe Herausgeber: St. Anna-Hilfe für ältere Menschen gGmbH Erscheinungsweise: 2 Ausgaben pro Jahr Auflage: 1800 Druck: Druckerei Thurnher GmbH, Rankweil www.st.anna-hilfe.at Redaktion: St. Anna-Hilfe für ältere Menschen gGmbH Klaus Müller (verantwortlich) Elke Benicke Susanne Droste-Gräff Kirchstraße 9a 6900 Bregenz Tel.: 0 5574 42 177-0 Fax: 0 5574 42 177-9 E-Mail: klaus.mueller@st.anna-hilfe.at Um die sprachliche Benachteiligung der Frauen aufzuheben und der Realität im Pflegebereich gerecht zu werden, verwenden wir in diesem Heft nur die weibliche Form für allgemeine Personenbezeichnungen. Dabei sind selbstverständlich beide Geschlechter angesprochen.

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