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annalive 02/2015

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

18 FORUM Stiftungsweite

18 FORUM Stiftungsweite Mitarbeiterumfrage: Zahlen der St. Anna-Hilfe Fast 100 Prozent sehen Sinn in ihrer Arbeit Wenn die Mitarbeiterinnen zufrieden sind, spüren das auch die Bewohnerinnen. Alle drei Jahre führt die gesamte Stiftung Liebenau eine Mitarbeiterumfrage durch, zuletzt im vergangenen Oktober. Jetzt liegen die Zahlen der St. Anna-Hilfe vor: Sehr gute Noten haben die Mitarbeiterinnen für die Arbeitsbedingungen, das Betriebsklima und die Organisation vergeben und bestätigen damit die derzeitigen Entwicklungen. Text: Elke Benicke/Fotos: Inge Streif Die Rücklaufquote der Fragebögen innerhalb der St. Anna-Hilfe Österreich ist mit 71 Prozent äußerst hoch und deshalb auch sehr aussagekräftig. Sie liegt um 15 Prozent höher als vor drei Jahren. Auch aufgrund der hohen Rücklaufquote sieht sich die St. Anna-Hilfe in der Pflicht und hat detaillierte Auswertungen für jedes Haus durchgeführt und Maßnahmen abgeleitet. Auf dem richtigen Weg „Die Ergebnisse aus der Mitarbeiterumfrage zeigen, dass wir mit unserem Leitziel Mitarbeiterzufriedenheit auf dem richtigen Weg sind“, freut sich Winfried Grath in seiner Funktion als Gesundheitsbeauftragter der St. Anna-Hilfe. So empfinden 96 Prozent der Befragten sehr hohen Sinn und Freude bei der Arbeit, 85 Prozent sind nie oder selten überfordert, 91 Prozent nie oder selten unterfordert. „Was mich persönlich sehr freut, ist die sehr positive Einschätzung der Arbeit und Arbeitszeitregelungen“, sagt Winfried Grath, „denn an Arbeitsplätzen mit sehr hohem Anteil an Schicht- und Teamarbeit ist es außergewöhnlich, dass 74 Prozent der Befragten diese nie oder selten als ungünstig empfinden.“ Freundliches Betriebsklima Die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen empfinden fast alle Angestellten der St. Anna-Hilfe als entspannt und angenehm: 91 Prozent sagen, dass man sich auf seine Teamkolleginnen verlassen könne, 97 Prozent, dass das Betriebsklima freundlich sei. Insgesamt hat sich die Arbeitszufriedenheit in der St. Anna-Hilfe seit der letzten Befragung im Jahr 2010 auf einem sehr hohen Niveau gehalten. Die christliche Ausrichtung der St. Anna-Hilfe wird Voraussetzung für gute Arbeit gegeben 9% 91% St. Anna-Hilfe Österreich Ja Nein

19 FORUM Über 90 Prozent sagen, man könne sich auf seine Kolleginnen verlassen. ebenso wie die Zugehörigkeit zur Stiftung Liebenau vorteilhaft wahrgenommen und liegt mit 91 Prozent positiver Zustimmung sehr hoch. Wo besteht Entwicklungsbedarf? „Zahlen sind geduldig, deshalb bedarf es neben der detaillierten statistischen Auswertung vor allem der persönlichen Rückkopplung mit den Mitarbeiterinnen vor Ort“, relativiert Winfried Grath. Neben einer Steuerungsgruppe wurden verschiedene Arbeitsgruppen gebildet, deren Aufgabe es ist, die Zahlen richtig einzuordnen und einen möglichen Entwicklungsbedarf abzuleiten. Bekanntheit `tuat guat´ Bekanntheit „tuat guat“ 27% 35% 64% Künftige Herausforderungen Ein großes Thema im Bereich der Gesundheit sind jedenfalls der Rücken und die Gelenke. Fast zwei Drittel der Mitarbeiterinnen gaben an, manchmal oder häufig Rückenbeschwerden zu haben. Die Bereitschaft etwas dagegen zu tun, ist dabei sehr hoch. „Eingehend unter die Lupe genommen werden müssen außerdem die beruflich bedingten psychischen Belastungen“, sagt Winfried Grath und auch die interne Fort- und Weiterbildung soll weiter ausgearbeitet werden, da noch immer 24 Prozent eher unzufrieden mit den Möglichkeiten sind. Des Weiteren sollen die schon vielfältigen Maßnahmen zur Einarbeitung neuer Mitarbeiterinnen weiter verbessert werden. Von den Mitarbeiterinnen, die seit 2010 oder länger bei der St. Anna-Hilfe sind, bestätigen immerhin 59 Prozent positive Veränderungen an ihrem Arbeitsplatz. „Und dürfen sich auf weitere freuen“, so der Gesundheitsbeauftragte. ❑ 2007 2010 2014 Der Bekanntheitsgrad des Gesundheitsprogrammes `tuat guat´ konnte kontinuierlich gesteigert werden. Die Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz wird vor allem in Vorarlberg sehr geschätzt.

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