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annalive 02/2014

Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

22 PRAXIS VORARLBERG

22 PRAXIS VORARLBERG Tschermakgarten frisch saniert BREGENZ – Seit dem Jahr 2008 wird das Seniorenheim Tschermakgarten in Bregenz Stück für Stück renoviert. So wurden im Innenbereich neue Aufenthaltsräume und Wohnküchen im Sinne eines wohngruppenorientierten Pflegekonzepts geschaffen, außerdem ein zusätzlicher Eingangsbereich und eine Außenterrasse. Besonders freuen sich die Bewohnerinnen über die neu gestaltete Cafeteria, in der sie sich Kaffee und Kuchen schmecken lassen können. Allein die Renovierung der Südfassade des Tschermakgartens ließ sich die St. Anna-Hilfe rund 57.000 Euro kosten. Im Zuge dessen erfolgten weitere kleinere Innensanierungen wie zum Beispiel die Instandsetzung der Fußböden. „Für 2014 ist die Renovierung einer weiteren Fassadenwand des Tschermakgartens geplant“, kündigt Verwaltungsleiter Winfried Grath an. Aktuell werden im Rahmen der Fassadenrenovierung die Balkone mit den Blumentrögen saniert. Außerdem sollen im Laufe des Jahres noch die Fußböden in einem weiteren Stockwerk des Tschermakgartens erneuert werden. ❑ Text: Claudia Wörner/Foto: Dr. Dennis Roth Die Fassade des Seniorenheims Tschermakgarten. Lebensräume haben neuen Bewohnerbeirat gewählt BREGENZ – Bei der Bewohnerversammlung der Lebensräume für Jung und Alt im Sozialhilfezentrum Mariahilf im Dezember ist ein neuer Bewohnerbeirat gewählt worden. Dieser trifft sich monatlich, um die Anliegen der Lebensräume-Bewohnerinnen zu besprechen und verschiedenste Gemeinschaftsaktionen zu planen. „Ich wohne gerne in den Lebensräumen, finde wir haben eine liebe Gemeinschaft und engagiere mich deshalb auch gern dafür“, sagt Bewohnerbeirätin Eva Riedl. Auch Gertrud Kaiser möchte die Runde nicht missen. „Ich bin schon von Anfang an dabei. Die Sitzungen sind immer interessant und lustig“, sagt sie und Andy Jörg merkt an: „Der Bewohnerbeirat fördert den Kontakt zwischen den Bewohnerinnen – das ist eine tolle Sache für alle Beteiligten.“ Zuletzt organisierten dessen Mitglieder zum Beispiel das Funkenfestle. Der Funken war zwar so klein, dass er in einer Feuerschale im Innenhof Platz fand, aber doch groß genug, um rund 35 Bewohnerinnen zu diesem Anlass zu versammeln. Für jede Glückserfahrung oder auch Sorge schnitzten die Gäste eine Kerbe in ihr Holzscheit und warfen es ins Feuer. Gertraud Kaiser, Mitglied des Bewohnerbeirats, trug ein Funkengedicht vor und auch für die Bewirtung war gesorgt. ❑ Text/Foto: Günther Willi Der neu gewählte Bewohnerbeirat (v.l.n.r.): Isolde Schleichert, Simone Kohlbacher, Eva Riedl, Andy Jörg, Gertraud Kaiser und Melitta Bischof.

23 PRAXIS VORARLBERG Bewohnerinnen und Kindergartenkinder profitieren von Teamtraining Den Garten anregend aufgefrischt BREGENZ – Sinnespfad und Hochbeete für die älteren Menschen von Haus I des Sozialzentrums Mariahilf, Zauberwald und Holzspielhaus für die Kinder des Ganztageskindergartens Rieden-Regenbogen: Während eines zweitägigen Teamtrainings unter der Leitung des Sozialunternehmens EsMachtSinn haben rund 20 Integra-Mitarbeiterinnen gemeinsam mit einigen Beschäftigten der St. Anna-Hilfe, des Kindergartens und der Stadtgärtnerei die Gärten des Sozialhilfezentrums Mariahilf aufgefrischt. Text: Elke Benicke/Fotos: Markus Schrott „Die Zusammenarbeit untereinander und mit den Mitarbeiterinnen der Stadtgärtnerei und Integra war für alle Beteiligten sehr bereichernd“, resümiert Markus Schrott, Leiter von Haus I im Sozialzentrum Mariahilf. Im Garten des Pflegeheims wurden drei Hochbeete aufgebaut und bepflanzt. So können die älteren und pflegebedürftigen Menschen auch vom Rollstuhl aus säen, jäten und ernten, Schnecken und andere Schädlinge leichter fernhalten. Der in Zusammenarbeit mit der Stadtgärtnerei neu angelegte Die Kinder des Ganztageskindergartens Rieden-Regenbogen stürzen sich auf das neue Holzspielhaus. Sinnespfad kommt insbesondere den Menschen mit Demenz zugute. Zudem wurde das bestehende Wasserbecken revitalisiert. Im Garten des städtischen Ganztageskindergartens Rieden-Regenbogen ist ein Zauberwald aus Weidengeflechten und ein Holzspielhaus zum Auf-, Ab- und Umbauen entstanden. „Beides haben die Kinder gleich nach Fertigstellung begeistert in Beschlag genommen“, freut sich Kindergarten-Leiterin Jenny Schöpf. Festliche Eröffnung mit dem Bürgermeister Bei einer kleinen Abschlussfeier mit Bürgermeister Markus Linhart, Elisabeth Mathis, Stadträtin für Seniorinnen, Integration und regionale Angelegenheiten, und Michael Rauth, Stadtrat für Kinder, Bildung und Familie, wurden die Gärten wieder für die Kinder und Seniorinnen geöffnet. Diese trugen ihrerseits mit einstudierten Liedern zur Feierlichkeit bei. „Wenn verschiedene Unternehmen wie hier zusammenarbeiten, entsteht ein sozialer Mehrwert, den eine Sozialinstitution für sich alleine so nicht erreichen könnte“, betonte Klaus Müller, Geschäftsführer der St. Anna-Hilfe, in seiner Rede. Gemeinsam mit Markus Linhart bedankte er sich bei den Integra-Mitarbeiterinnen, die das Projekt als Sozialkompetenzfortbildung unentgeltlich durchführten. „Aus diesem zweitägigen Projekt nehmen die Teilnehmenden viel mehr mit als wir bei einer Seminarveranstaltung vermitteln könnten“, sagte Integra-Geschäftsführer Stefan Koch. ❑ Integra-Mitarbeiterinnen beim Bepflanzen der Hochbeete. So können die älteren Menschen auch vom Rollstuhl aus säen, jäten und ernten.

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