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annalive 02/2014

Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

20 FORUM Vortragsreihe

20 FORUM Vortragsreihe der connexia: „Pflege im Gespräch“ Termine für pflegende Angehörige Fürs Pflegemanagement qualifiziert Die connexia – Gesellschaft für Gesundheit und Pflege bietet unter anderem ein umfassendes Bildungsprogramm und arbeitet dabei auch immer wieder eng mit der St. Anna-Hlfe zusammen. Ihre Vorarlberger Vortragsreihe „Pflege im Gespräch“ wendet sich an pflegende Angehörige, soll ihnen Informationen im Umgang mit den Pflegebedürftigen, aber auch im Umgang mit sich selbst bieten – hier eine Auswahl an Terminen. Kornelia Rümmele-Gstrein „Sicheres Wohnen für Menschen mit Demenz“ Welche Umgestaltungen und Hilfsmittel im Wohnbereich sind in welchen Phasen der Demenz sinnvoll – insbesondere im Hinblick auf mögliche Gefahrenquellen oder für eine bessere Orientierung? 25. September, Haus der Generationen, Götzis, 19.30 – 21.30 Uhr Reinhard Zischg „Der Auftstand der Betreuten“ Wie Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit altersbedingten oder anderen Behinderungen erreicht werden kann, wird im Vortrag durch Fallbeispiele und die eigene Biographie des Referenten aufgezeigt. 8. Oktober, Seniorenhaus Schützengarten, Lustenau, 18.30 – 20.30 Uhr Barbara Ganath „Die Sprache als Quelle aller Missverständnisse“ Eine gelungene Kommunikation ist eine tagtägliche Herausforderung. In diesem Vortrag geht es darum, grundlegende praxisnahe Kommunikationstheorien anhand von Beispielen aus dem Alltag kennenzulernen. 15. Oktober, Volksschule Dalaas, Mehrzweckhalle, 19.30 – 21.30 Uhr Weitere Infos connexia, Claudia Längle, Tel. 0664 1237190 Die Wohnbereichsleiterinnen Bettina Pitscheider (2.v.l., Seniorenheim Tschermakgarten), Claudia Ganahl (rechts) und Sieglinde Mattle (Mitte, beide Seniorenheim Bartholomäberg) haben den dreisemestrigen Universitätslehrgang „Pflegemanagement“ erfolgreich abgeschlossen und sich damit für die Leitung von Stationen, Organisations- und Funktionseinheiten qualifiziert. Gemeinsam mit 19 weiteren Absolventinnen sind sie Ende Jänner im Bregenzer Montfortsaal für ihre Leistung geehrt worden. Landesrätin Greti Schmid und Prof. Gerald Schöpfer überreichten ihnen die Zertifikate. Im Namen der St. Anna-Hilfe gratulierten Geschäftsführer Klaus Müller (3.v.l.), Hausleiterin Vesna Basagic (links) und Florian Seher (2.v.r.) den erfolgreichen Teilnehmerinnen. Der Universitätslehrgang „Pflegemanagement“ wird von der connexia – Gesellschaft für Gesundheit und Pflege in Kooperation mit der Karl-Franzens-Universität Graz veranstaltet. Text: Elke Benicke/Foto: Edith Ganahl Rauchfrei und gesund am Arbeitsplatz BREGENZ – Die Zeiten haben sich geändert. Rauchen ist nicht mehr attraktiv oder cool. Das Image von Raucherinnen wird zunehmend schlechter. Der Zigarettenrauch schadet ihnen und anderen Menschen, die ihn inhalieren. Außerdem kostet das Rauchen viel Geld. Viele Raucherinnen möchten längst schon unabhängig sein, scheitern aber immer wieder. Im Rahmen ihres „tuat guat“-Gesundheitsprogrammes bot die St. Anna-Hilfe ihren Mitarbeiterinnen durch einen Kurs effektive Hilfe an, um ihr Rauchverhalten zu ändern. Unterstützt wurde das Engagement ohne Druck und ohne Erwartungshaltung. An insgesamt vier Abenden haben im Oktober vergangenen Jahres acht Mitarbeiterinnen teilgenommen. Und das Tolle: Einige von ihnen haben bis heute nicht mehr zur Zigarette gegriffen! Das zeigt die Auswertung der Fragebögen, die ein halbes Jahr nach Kursende an die Teilnehmerinnen ausgegeben wurden. Unterstützend erlebten sie vor allem den Austausch in der Gruppe. ❑ Text: Claudia Wörner

21 FORUM / WIR GRATULIEREN Zufriedene Reisende im Gästehaus St. Anna „Hervorragend“ – 9,2 von 10 möglichen Punkten erhält das im Oktober vergangenen Jahres eröffnete Gästehaus St. Anna auf booking.com. Diese erste Pension der St. Anna-Hilfe befindet sich in einem Nebengebäude des Sozialzentrums Kloster Nazareth in Stadl Paura und besticht mit Reminiszenzen an die Klosterzeit. Rundbogenfenster und Gewölbedecken wurden detailgetreu restauriert, die hellen Zimmer mit hochwertigen Möbeln ausgestattet. „Schöne und große Zimmer, ausgezeichnete Betten, feines Bad und WC. Sehr sauber und hell. Sehr gutes Frühstück und extrem freundlicher und aufmerksamer Service der netten Damen!“, schreibt ein österreichisches Paar nach seinem Besuch im Mai. Besucherinnen wissen außerdem zu schätzen, dass Hunde willkommen sind oder dass das Haus ruhig gelegen ist. Minuspunkte gab es lediglich für die zum Teil schwierige Anfahrt. So rät ein Besucher, frau solle sich nicht aufs Navi verlassen, sondern einfach Richtung Altenwohnheim fahren. Das Gästehaus verfügt über zwölf Doppel- und ein Einzelzimmer, eine geräumige Suite für zwei bis vier Personen sowie ein barrierefrei ausgestattetes Doppelzimmer. Der Seminarraum bietet Raum für Seminare mit rund 20 Teilnehmerinnen. ❑ Text: Elke Benicke/Foto: Inge Streif 15 Prozent Rabatt für MItarbeiterinnen der Stiftung Liebenau und ihrer Tochtergesellschaften! www.gaestehaus-st-anna.at Wir gratulieren! Schwester Elmara feiert ihren 100. Geburtstag Gemeinsam mit allen Mitschwestern und einigen ranghohen Besucherinnen hat Schwester Elmara an ihrem Geburtstag festlich zu Mittag gegessen. Mit am Tisch im Sozialzentrum Kloster Nazareth saßen: Bürgermeister Alfred Meisinger, Amtsleiter Stefan Anzengruber, die Regionalleiterin der St. Anna-Hilfe Oberösterreich, Doris Kollar-Plasser, Hausleiterin Stefanie Freisler, Pflegedienstleiter Arno Buchsbaum und Verwaltungsmitarbeiterin Christa Pührimair. Am nächsten Tag feierte sie mit ihrer Famllie. Schwester Elmara ist als Tochter des Revierförsters in der Nähe der böhmischen Stadt Tachau am 26. April 1914 geboren. „Wir wohnten in einem ganz einem kleinen Ort, Tertel, wo ich eine glückliche Kindheit zusammen mit meinen acht Geschwistern erlebte“, erinnert sich Schwester Elmara. Da sie nur die österreichische Staatsbürgerschaft hatten, konnten die Kinder in Tschechien nicht auf eine höhere Schule gehen. Die Familie zog daher nach Linz. In den Orden der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Karl Borromäus ist Schwester Elmara bereits mit 15 Jahren eingetreten, absolvierte ihr Noviziat in Prag und arbeitete als Kindergärtnerin und Lehrerin in Bad Ischl und Stadl Paura. „Ich gehe gern raus und fahre mit meinem Rollstuhl durch die Sonne, schaue auf die Natur, die schönen Häuser und die netten Leute“, sagt die Jubilarin. ❑ Text: Elke Benicke/Foto: Stefanie Freisler

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