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annalive 02/2014

Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

2 DAS INHALT THEMA 5 14

2 DAS INHALT THEMA 5 14 23 31 1 3 4 7 8 10 12 14 16 16 17 18 20 20 20 21 21 22 22 23 24 24 25 26 26 27 28 29 30 30 31 31 31 32 32 33 36 TITEL In bester Laune. Foto: Felix Kästle EDITORIAL DAS THEMA Pflege und Wissenschaft Der ältere Mensch in Theorie und Praxis Essay: Wissenschaft im Pflegealltag Expertenstandards: zum Beispiel Stürze verhindern Mitarbeiterinnen diskutieren Pflege und Wissenschaft in Oberösterreich ANNA FORUM Haus San Marco muss schließen Doktorwürde für Dennis Roth Auszeichnung: Familienfreundlicher Betrieb Zehnjähriges Jubiläum der Casa – Leben im Alter Porträt: Personaltrainerin Jeannette Pamminger Termine für pflegende Angehörige Qualifiziert fürs Pflegemanagement Projekt: rauchfrei am Arbeitsplatz Zufriedene Reisende im Gästehaus St. Anna WIR GRATULIEREN Schwester Elmara ANNA PRAXIS AUS VORARLBERG Tschermakgarten frisch saniert Lebensräume: neuer Bewohnerbeirat gewählt Sinnespfad und Zauberwald für Mariahilf BOA-Zertifikate für die Mitarbeiterinnen Neue Führungsebene im St. Josefshaus Das Anna-Stüble heißt jetzt Dorfcafé Wohnbereichsleiterin bildet sich weiter Neue Hausleiterin im Seniorenheim Schmidt Jubiläum: Zehn Jahre Sozialzentrum Montafon Schwungvolles Training im Haus St. Josef Hausblättle kommen gut an Teamturnen „tuat guat“ ANNA PRAXIS AUS OBERÖSTERREICH MAKS: eine alltagstaugliche Therapie Mit vereinten Kräften zum eigenen Maibaum Beliebt: der Besuchsdienst des Rotary Clubs Kunstwerkstatt eröffnet ANNA PRAXIS AUS KÄRNTEN Die neue Hausleiterin stellt sich vor Neu: Gymnastikraum zum Turnen und Entspannen Das Küchenteam empfiehlt: frische Zutaten ÜBERSICHT ÜBER DIE ST. ANNA-HILFE Wir fragen, Sie antworten: Klemens Schützinger

3 DAS EDITORIAL THEMA Liebe Leserin, lieber Leser, das Bild in den Pflegeheimen hat sich verändert: Aufgrund einer besseren ambulanten Versorgung kommen Menschen mit Pflegebedarf heute später ins Heim als noch vor zwanzig Jahren. Mit den höheren Pflegestufen sind aber auch die Anforderungen an die Pflegepersonen gewachsen und die evidenzbasierte Pflege ist in aller Munde. Immer mehr Pflegepersonen absolvieren einen der zahlreichen Master- und Bachelorstudiengänge und bringen das neu gewonnene Fachwissen in ihren Pflegealltag ein. Vor Ort in den Heimen sollen die Pflegehandlungen durch die Einführung wissenschaftlich fundierter Leitlinien, den so genannten Expertenstandards, noch effektiver, überprüfbarer und damit qualitativ hochwertiger werden. In der St. Anna-Hilfe halten wir die wechselseitige Beeinflussung von Theorie und Praxis für notwendig und richtig. Daher kommen wir der Empfehlung des Vorarlberger Prüfrasters nach und haben bereits zwei der Leitlinien in unseren Vorarlberger Häusern eingeführt: die zur Dekubitusprophylaxe beziehungsweise –pflege und die zur Sturzprophylaxe. In den folgenden Beiträgen erläutert Dr. Dennis Roth, Leiter der Qualitätsentwicklung, nicht nur die Hintergründe der pflegewissenschaftlichen Entwicklungen und wie solch eine Leitlinie in der Praxis eingeführt wird, sondern auch, warum am Ende doch nur das subjektive Urteil der jeweiligen Bewohnerin zählt. Kritik an den Leitlinien übt Hausleiter Florian Seher in seinem Beitrag „Wissenschaft im Alltag: Die wichtigste Nebensache“. Dabei kommt er auf den zumindest anfangs erhöhten Verwaltungs- und Dokumentationsaufwand und den Wettbewerb zwischen den Einrichtungen zu sprechen. Selbstverständlich diskutieren auch unsere, in den Prozess unmittelbar involvierten Mitarbeiterinnen in Vorarlberg das Pro und Contra der neuen Leitlinien – konkret und für die anna live bei einem Treffen der Wohnbereichsleiterinnen. Obwohl die Leitlinien in Oberösterreich noch nicht Fuß gefasst haben, ist die Wissenschaft auch dort ein Thema in der Pflege. Inwiefern beschreiben Pflegedienstleiterin Andrea Sams und Pflegedienstleiter Arno Buchsbaum. Neben dem Thema Pflege und Wissenschaft berichten wir auch in diesem Heft wie gewohnt über Festlichkeiten, Neuerungen und Aktivitäten in der St. Anna- Hilfe, diesmal zum Beispiel über das zehnjährige Jubiläum des Sozialzentrums Montafon, die Fassadenrenovierung am Seniorenheim Tschermakgarten oder das MAKS-Training im Sozialzentrum Kloster Nazareth. Doch auch ein trauriges Kapitel soll beleuchtet werden: Erstmals in der Geschichte der St. Anna-Hilfe müssen wir eins unserer Häuser, das Haus San Marco in Bad Goisern, endgültig schließen. Die Enttäuschung am vermeintlichen Übergangsstandort war groß, doch gleichzeitig machte die definitive Nachricht Anfang Dezember der vorangegangenen monatelangen Ungewissheit ein Ende. Inzwischen wissen alle älteren Menschen, wohin sie Ende August ziehen und auch viele Mitarbeiterinnen haben durch eigene Initiative oder mit Unterstützung der St. Anna-Hilfe bereits eine neue Anstellung gefunden. Wir wünschen unseren Bewohnerinnen und Mitarbeiterinnen, dass sie sich an ihren neuen Standorten gut einleben oder einarbeiten! Viele neue Erkenntnisse beim Lesen wünscht Ihnen Ihr Klaus Müller Geschäftsführer Impressum anna live Lesenswertes aus der St. Anna-Hilfe Herausgeber: St. Anna-Hilfe für ältere Menschen gGmbH Erscheinungsweise: 2 Ausgaben pro Jahr Auflage: 1800 Druck: Druckerei Thurnher GmbH, Rankweil www.st.anna-hilfe.at Redaktion: Liebenau Teamwork Kommunikation GmbH Helga Raible (verantwortlich) Elke Benicke Susanne Droste-Gräff Siggenweilerstraße 11 88074 Meckenbeuren Tel.: 00 49 (7542) 10-11 81 Fax: 00 49 (7542) 10-11 17 E-Mail: helga.raible@stiftung-liebenau.de Um die sprachliche Benachteiligung der Frauen aufzuheben und der Realität im Pflegebereich gerecht zu werden, verwenden wir in diesem Heft nur die weibliche Form für allgemeine Personenbezeichnungen. Dabei sind selbstverständlich beide Geschlechter angesprochen.

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