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annalive 02/2013

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

...Sie antworten! Wir

...Sie antworten! Wir fragen ... Monsignore DDr. Michael landau, 52, ist seit Dezember 1995 caritasdirektor der Erzdiözese Wien. Er studierte biochemie und katholische Theologie, trat 1988 ins Priesterseminar ein. Welchen Kontakt haben Sie zur St. Anna-Hilfe und warum? Mit der caSa – leben im Alter teilen die caritas der Erzdiözese Wien und die St. Anna-Hilfe eine gemeinsame initiative für pflegebedürftige ältere Menschen. gesundheit und Pflege sind ganz zentrale Zukunftsthemen. Wie geht es Ihnen im Moment? gut. Ihr Traum vom Glück? ich bin mit dem, was ich im Moment tue, glücklich. Das ist ein großes Privileg. Welches Buch würden Sie mit auf die einsame Insel nehmen? Die bibel. Welche Musik hören Sie am liebsten? Das hängt vom Anlass ab. Manchmal Mozart, aber auch gerne zeitgenössische Musik. Das Älterwerden ist schön, weil … … man viele Dinge ein Stück weit entspannter und gelassener sieht. Am Älterwerden stört mich … .. das Aufkommen kleiner Wehwechen – und die erste lesebrille. Worauf möchten Sie im Leben keinesfalls verzichten? … auf liebe Menschen. Was hat Ihnen im Leben geholfen? Die liebe meiner Eltern. Das grundvertrauen in die befreiende gegenwart gottes. Die gewissheit, dass man sich vor nichts und niemandem fürchten soll. Ich beschäftige mich am liebsten … … mit der Aufgabe, die jetzt gerade zu erledigen ist. Wie und wo möchten Sie leben, wenn Sie alt werden? ich bin Mitglied des Domkapitels und schätze dieses Stück lebens- und gebetsgemeinschaft. Es ist gut, seine nachbarn zu kennen und ein wenig Alltag und leben zu teilen. Haben Sie eine Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht? nein, aber das ist ein Thema, mit dem ich mich noch beschäftigen werde. Wie möchten Sie sterben? ich möchte gerne intensiv leben, aber dann auch in ruhe sterben. Ehrenamtliche Helferinnen sind gut, weil … …sie neue blickwinkel einbringen und weil sie Hilfe und begleitung ermöglichen, die sonst vielleicht nicht möglich wäre. Auch, weil sie in den Häusern eine gute öffnung nach außen bewirken. Welche Leistung hat Sie besonders beeindruckt? ich bin selbst Seelsorger in einem unserer Häuser. großen respekt habe ich etwa vor Mitarbeiterinnen in der Pflege, vor ihrem geduldigen und liebevollen umgang mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Mit wem würden Sie gern einmal im Kaffeehaus sitzen? Mit einem der großen befreiungstheologen, weil sie klargemacht haben, dass glaube und leben zusammengehören. Ihr Eindruck von der Zeitschrift „anna live“? Die Zeitschrift ist sehr informativ aufbereitet, ich blättere gerne darin.

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