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annalive 02/2013

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

22 PRAXIS VORARlBERG

22 PRAXIS VORARlBERG Spielenachmittage im St. Josefshaus GAISSAU – Nach vorheriger Vereinbarung besuchen Kinder der Volksschule Gaißau die Bewohnerinnen des St. Josefs-hauses – mal kommt nur eine Klasse, mal zwei und zu größeren Anlässen auch alle vier. Mit großer Freude spielen die Jüngeren mit den Älteren „Mensch ärgere Dich nicht“, „Bingo“ oder musizieren. Auch die Feste im Jahreslauf sind immer wieder Anlass für Besuch: Vor Ostern werden Ostereier bemalt, am Muttertag Gedichte vorgetragen, an Nikolaus Lieder gesungen. Der Kontakt mit den Volksschulkindern ist eine willkommene Abwechslung für die älteren Menschen. Im Gegenzug gehen auch einige Bewohnerinnen in die Schulklassen, um vor staunenden Kinderaugen aus ihrer eigenen Kindheit zu berichten, zum Beispiel von der Erstkommunion. ❑ Text/Fotos: Carmen Bayer Eine offizielle Begleiterin ST. GALLENKIRCH / VANDANS – Seit Ilga Hassanieh im Herbst ihre Hospizausbildung bei der Caritas absolviert hat, ist sie offizielle Bezugsbegleiterin. Alle zwei Wochen kommt sie für einen Nachmittag ins Pflegeheim Innermontafon, ein Mal pro Woche ins Seniorenheim Schmidt, um einige der älteren Menschen dort zu begleiten. Unter Begleitung versteht die Hospizbewegung Vorarlberg vor allem die aufmerksame Präsenz bei Bewohnerinnen. Je nach Bewohnerin, deren Tagesstimmung und Wünsche spricht Ilga Hassanieh mit der Betreffenden, hört zu, singt auch, betet oder geht mit ihr spazieren. „Ich möchte den älteren Menschen Zeit schenken. Das erscheint mir sinnvoll, denn Alter und Tod sind Teil des Lebens“, sagt die 59-Jährige und meint, dass sie einfach eine soziale Ader habe und viel Freude beim Zusammensein mit den Seniorinnen. ❑ Text: Elke Benicke/Foto: privat

23 PRAXIS OBERÖSTERREICH Regelmäßiger Besuch außergewöhnlicher Gäste Stammtisch mit dem Rotarier Thomas Krapfenbauer, Honorarkonsul der Republik Madagaskar für Österreich (4. v.l.). links von ihm sitzen: Bewohnerin Cäcilia Mayer, Hausleiter Thomas Adler und Bewohnerin Friederike Heindl (v.l.n.r.), rechts von ihm: die Bewohnerinnen Stefanie Grafeneder, Theresia Stockhammer und Katharina Pichler (v.l.n.r.). GMUNDEN – Seit Januar besuchen Mitglieder des Rotary Clubs Gmunden Traunsee jeden Donnerstagabend Bewohnerinnen im Haus St. Josef. Dieser ungewöhnliche Besuchsdienst spricht Bewohnerinnen an, die „am Abend noch etwas erleben möchten“, wie eine von ihnen es formuliert. Die aus den unterschiedlichsten Berufen stammenden Mitglieder des Rotary Club Gmunden haben sich unabhängig von politischen und religiösen Orientierungen zusammengeschlossen, um sich unter anderem humanitären Diensten, auch der Förderung von Freundschaft und gutem Willen zu widmen. Da sich die Mitglieder im Besuchsdienst abwechseln, können die Bewohnerinnen die verschiedensten Professionen kennenlernen, was an sich schon für Gesprächsstoff sorgt. So war zum Beispiel auch der Honorarkonsul der Republik Madagaskar für den Amtsbereich Österreich zu Gast im Haus St. Josef. ❑ Text: Thomas Adler/Foto: Doris Kollar-Plasser Großzügige Spende (rechts), Regionalleiterin der St. Anna-Hilfe Oberösterreich und selbst Soroptimistin, Hausleiter Thomas Adler (links) und Johanna Mitterbauer (2.v.l.), Pressesprecherin des Clubs, anwesend waren, fand in einer Hausgemeinschaft des Hauses St. Josef statt. „Diese 4.000 Euro verwenden wir für ein kunsttherapeutisches Projekt im Haus St. Josef“, freut sich Doris Kollar-Plasser. Gesammelt wurde das Geld im November vergangenen Jahres bei einem Konzert des Benjamin Schmid Jazz Quartetts in Gmunden, das von den Soroptimistinnen des Clubs Traunsee veranstaltet wurde. ❑ Text/Foto: Bernadette Peitler GMUNDEN – Der Soroptimistinnen Club Traunsee hat dem Haus St. Josef eine Spende in Höhe von 4.000 Euro zukommen lassen. Die Präsidentin des Clubs, Gabriele Rastinger (3.v.l.), überreichte Mitte März dem Geschäftsführer der St. Anna-Hilfe, Klaus Müller (2.v.r.), symbolisch einen Scheck in entsprechender Höhe. Die Übergabe, bei der auch Doris Kollar-Plasser Der Soroptimistinnen club Die Mitglieder dieser internationalen Organisation sind Frauen in verantwortlichen beruflichen Positionen, die sich weltweit insbesondere für eine bessere Stellung von Frauen in der Gesellschaft einsetzen.

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