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annalive 02/2013

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

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2 DAS InHAlT THEMA 4 14 21 25 1 3 4 7 8 11 12 13 14 16 17 18 18 19 20 20 21 22 22 23 23 24 24 25 25 26 28 TITEl Verschmitzt und halb versteckt dem Fotografen ein lächeln geschenkt Foto: Felix Kästle EDITORIAl DAS THEMA Sich bewegen bringt Kraft, Spaß und Selbstvertrauen Mehr bewegung – mehr lebensqualität interview: Sport auf der Pflegestation? bewohnerinnen trainieren Zumba – und alle machen mit gesundes für Mitarbeiterinnen gold und Silber für sportliche leistung AnnA FORUM Mit Poesie gefeiert: 15 Jahre St. Anna-Hilfe Qualifiziert im Aufbau lebendiger Wohnquartiere St. Anna-Hilfe eröffnet ihre erste Pension Mädchen für alles – in der Jungsversion Termine für pflegende Angehörige AnnA PRAXIS AUS VORARlBERG Pflegeschülerinnen lernen in Mariahilf Ehrenamtliche planen besuchsdienst neue Wohnbereichsleiterin in Mariahilf interview: Ein Diakon, der Mut macht gaißau: Spielenachmittage mit Schulkindern Hospizausbildung zur bezugsbegleiterin AnnA PRAXIS AUS OBERÖSTERREICH regelmäßiger besuch von rotariern Soroptimistinnen spenden großzügig novizin macht Praktikum in Stadl Paura Vergnügliche Kinonachmittage AnnA PRAXIS AUS KÄRnTEn Die ersten Selbstvertreter sind gewählt osterbasar in der lebenswelt St. Antonius ÜBERSICHT ÜBER DIE ST. AnnA-HIlFE Wir fragen, Sie antworten: Monsignore DDr. Michael landau Impressum anna live lesenswertes aus der St. Anna-Hilfe Herausgeber: St. Anna-Hilfe für ältere Menschen gGmbH Redaktion: liebenau Teamwork Kommunikation GmbH Helga Raible (verantwortlich) Elke Benicke Siggenweilerstraße 11 88074 Meckenbeuren Tel.: 00 49 (7542) 10-11 81 Fax: 00 49 (7542) 10-11 17 E-Mail: helga.raible@stiftung-liebenau.de Erscheinungsweise: 2 Ausgaben pro Jahr Auflage: 1800 Druck: Druckerei Thurnher GmbH, Rankweil www.st.anna-hilfe.at

3 DAS EDITORIAl THEMA liebe leserin, lieber leser, Aufstehen, Essen, Gehen – diese für die meisten Menschen selbstverständlichen, zum Teil unbewussten Bewegungsabläufe werden im Alter nicht selten zur Herausforderung. Zunehmende Gebrechlichkeit, Auswirkungen eines Schlaganfalls, Demenz oder Kreislaufprobleme schränken die Mobilität ein. Hinzu kommt die Angst vor einem Sturz. Neben einer speziellen Physiotherapie sind es gerade die alltäglichen, selbstständig ausgeführten Bewegungen, die zum Erhalt der Mobilität und in der Folge zu mehr Selbstständigkeit und einem positiven Selbstwertgefühl beitragen. Ein unfreiwillig gutes Beispiel dafür bietet die Situation im Seniorenheim Bartholomäberg, das aufgrund seines älteren Baudatums als einziges Haus der St. Anna- Hilfe nicht mit einem Aufzug ausgestattet ist: Durch das tägliche Treppensteigen sind die Bewohnerinnen trotz hoher Pflegestufen auffallend gut „beianand“. Hausleiter Dieter Muther hat dieses Phänomen schon länger beobachtet und schließlich zum Anlass für das Thema seiner Abschlussarbeit zum „Master of Business Administration (MBA) im Gesundheitsmanagement“ an der Donau-Universität Krems genommen. Anhand bestehender Studien und eigener Umfragen belegt er, warum und wie unterschiedliche Bewegungstherapien die körperliche, geistige und soziale Mobilität von pflegebedürftigen Seniorinnen erhalten und verbessern. Einen Überblick über seine wichtigsten Erkenntnisse finden Sie auf den folgenden Seiten. Im anstehenden Neubau des Seniorenheims Bartholomäberg sollen übrigens Räumlichkeiten für vielfältige Bewegungstherapien entstehen – als Ersatz für das Treppensteigen. Wir legen großen Wert auf eine rehabilitierende, aktivierende Pflege und Betreuung. Denn Bewegung ist die beste Medizin – nicht nur für den Körper, sondern auch für den Geist und vor allem: für das allgemeine Wohlbefinden. Unsere Fotostrecke zeigt Bewohnerinnen aus verschiedenen Häusern, die bei bewegungsreichen Themennachmittagen, beim gemeinsamen Kegeln oder auf dem Trainingsgerät „Motomed“ vor allem viel Spaß haben. Auch die wöchentliche Zumba-Stunde in der Lebenswelt St. Antonius sei mehr eine Party denn ein Fitnesstraining, berichten die Teilnehmerinnen. Wir sind stolz auf eine Bewohnerin und eine Mitarbeiterin, die Gold und Silber bei den Special Olympics, der Olympiade für Menschen mit mentaler Behinderung, holten. Aber auch auf die Bewegung, die auf der Pflegestation des Seniorenheims Tschermakgarten stattfindet: Im Interview erklärt Martin Steiner, Leiter einer Bregenzer Physiotherapiepraxis, wie sein Team die bettlägerigen Bewohnerinnen dort bewegt und welche Erfolge daraus erwachsen können. Damit auch unsere Mitarbeiterinnen in Bewegung bleiben hat die St. Anna-Hilfe ein umfassendes Gesundheitsprogramm ins Leben gerufen. Ganzheitlich und kontinuierlich bietet es nicht nur sportliche Angebote und Aktionen, sondern auch Betriebsfeiern, familienfreundliche Projekte und Weiterbildungen, die den wertschätzenden Umgang untereinander fördern – mehr Infos dazu finden Sie ebenfalls im Thementeil. Ein Heft zum Thema Bewegung, das Sie am besten beim gemütlichen Treten auf einem Hometrainer lesen. Viel Spaß dabei wünscht Ihnen Ihr Klaus Müller Geschäftsführer um die sprachliche benachteiligung der Frauen aufzuheben und der realität im Pflegebereich gerecht zu werden, verwenden wir in diesem Heft nur die weibliche Form für allgemeine Personenbezeichnungen. Dabei sind selbstverständlich beide geschlechter angesprochen.

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