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annalive 02/2009

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

...Sie antworten! Hannes

...Sie antworten! Hannes Heide, 42 Jahre, Bürgermeister der Stadt Bad Ischl Welchen Kontakt haben Sie zur St. Anna-Hilfe und warum? Über das Alten- und Pflegeheim St. Josef in Bad Ischl habe ich einen intensiven Kontakt zur St. Anna-Hilfe. Da sich dieser Standort neu orientiert, wird es in nächster Zeit zu einer noch intensiveren Zusammenarbeit kommen. Wie geht es Ihnen im Moment? Im Moment bin ich sehr entspannt und freue mich, dass ich geistig gefordert bin, möglichst gezielte Antworten auf Ihre Fragen zu geben. Wir fragen... Ihr Traum vom Glück? Glück ist ein Zustand, den man nicht vorbereiten oder planen oder erträumen kann. Glück empfinde ich, wenn mir trotz widriger Umstände etwas gelungen ist. Jedenfalls soll man Glück nicht herausfordern. Welches Buch würden Sie mit auf die einsame Insel nehmen? Sicherlich etwas von Thomas Mann, den „Zauberberg“ oder die „Buddenbrooks“. Welche Musik hören Sie am liebsten? Eigentlich eine sehr breite Palette von Unterhaltungsmusik bis hin zu ernster Musik. Ich bin sehr offen und neugierig. Das Älterwerden ist schön, weil ... ... ich heute viele Dinge, die mich früher belastet hätten, gelassen sehe. Am Älterwerden stört mich, dass ... ... ich rückblickend viele Dinge heute zwar anders einschätze, sie aber trotzdem nicht mehr ändern kann. Worauf möchten Sie im Leben keinesfalls verzichten? Auf zwischenmenschliche Kontakte und Gespräche Was hat Ihnen im Leben geholfen? Menschen, die mich in unterschiedlichsten Situationen geprägt und unterstützt haben. Ich beschäftige mich am liebsten ... ... mit Lesen oder Gesprächen. Ich reise auch gerne, allerdings lässt mir meine Tätigkeit dazu wenig Zeit. Wie und wo möchten Sie leben, wenn Sie alt werden? Wie wahrscheinlich die meisten Mitmenschen: so lange wie nur möglich im eigenen Heim. Da ich viel mit älteren Menschen in Pflegeeinrichtungen Kontakt habe, habe ich keinerlei Ängste vor der Perspektive, einmal Heimbewohner zu sein. Haben Sie eine Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht? Nein. Wie möchten Sie sterben? Darüber habe ich mir nie Gedanken gemacht. Nicht, weil ich den Tod verdränge, sondern mir klar ist, dass er Teil des Lebens ist und solche Wünsche ohnehin nicht erfüllt werden. Ehrenamtliche Helfer sind gut, weil ... ... weite Teile unseres gesellschaftlichen Lebens ohne sie nicht funktionieren würden. Welche Leistung hat Sie besonders beeindruckt? Mich beeindruckt, wenn jemand Zivilcourage zeigt. Außerdem Menschen, die im Interesse der Allgemeinheit bereit sind, aktiv zu sein und persönliche Interessen hintanzustellen. Mit wem würden Sie gern einmal im Kaffeehaus sitzen? Nelson Mandela, Peter Gabriel oder einfach nur mit Freunden. Ihr Eindruck von der Zeitschrift „anna live“? Informativ. Eine Zeitschrift, die ich nicht nur durchblättere, sondern in der ich auch gerne Beiträge lese.

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