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annalive 01/2017

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

8 DAS THEMA Logo und

8 DAS THEMA Logo und Leitsatz der Stiftung Liebenau In unserer Mitte – Der Mensch In unserer Mitte – Der Mensch: Das Logo der Stiftung Liebenau geht zurück auf das Gleichnis vom barmherzigen Samariter: In der Bibel liegt der Hilfebedürftige auf dem Boden. Wir sehen ihn aufgerichtet. Der Helfer beugt sich nicht herab, um zu helfen, sondern begegnet dem Hilfebedürftigen auf Augenhöhe. So können sich die beiden Menschen partnerschaftlich einander zuwenden. Text: Michael H. F. Brock, Vorstand der Stiftung Liebenau Das Logo der Stiftung Liebenau stützt sich biblisch auf ein Bild des Künstlers Roland Peter Litzenburger und seine Interpretation des Gleichnisses vom barmherzigen Samariter. Es bedeutet: Im Bewusstsein der eigenen Verletzbarkeit sollte sich kein Mensch von oben einem anderen Menschen herablassend zuwenden. Denn der Satz: „Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst!“, ist eben nicht die gönnerhafte Herablassung und barmherzige Zuwendung des einen zum anderen, sondern ist geradezu Ausdruck des partnerschaftlichen Verhältnisses auf Augenhöhe. Drei Werte, die gleichermaßen wichtig sind Diese christliche Anschauung gibt es nie außerhalb der Welt und wird ihr nicht einfach hinzugestellt, sondern ist ihr immanent. Begriffe wie Wirtschaftlichkeit, Fachlichkeit, Finanzstärke und Menschlichkeit oder Kirchlichkeit sind in einem Unternehmen wie der Stiftung Liebenau nicht untereinander austauschbar. Unverzichtbar ist es, dass wir uns am Menschenbild des Evangeliums orientieren, unverzichtbar, dass wir uns um Fachlichkeit bemühen, unverzichtbar, wirtschaftlich höchst solide zu sein. Wenn wir eines dieser Ziele streichen würden, könnten wir die je anderen nicht mehr verwirklichen. Eine Fachlichkeit, die auf der Höhe der Zeit ist. Eine Finanzstärke, die das ermöglicht, aber sich nicht in den Vordergrund spielt. Eine Menschlichkeit, die auch die Gebrechlichkeit derer einschließt, die wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nennen und Kolleginnen und Kollegen, die ebenfalls bedürftig sind wie jene, die uns anvertraut sind. Drei Werte, die gleichermaßen wichtig sind. Der vollständige Essay von Michael H. F. Brock ist unter dem Titel „In unserer Mitte – Der Mensch“ als Buch erschienen. Erhältlich ist es bei der Stiftung Liebenau, Abteilung Kommunikation und Marketing, Telefon: 07542 10-1207, E-Mail: kommunikation@stiftung-liebenau.de.

9 DAS THEMA / FORUM Klausur zur Markenumstellung Was zählt, sind Leistung und Transparenz Auf einer zweitägigen Klausur zum Thema Markenumstellung haben sich die österreichischen Führungskräfte mit Christoph Möhle, Leiter der Abteilung Kommunikation und Marketing der Stiftung Liebenau, zur Markenumstellung besprochen. Die beiden Tage verbrachten die insgesamt 14 Teilnehmerinnen Mitte November im Gästehaus St. Anna in Stadl-Paura. Text: Elke Benicke „Zusammen mit Herrn Möhle von der Stiftung Liebenau haben wir unseren nun einheitlichen Auftritt am Markt und die Markenumstellung insgesamt konkret in die Wege geleitet“, berichtet Klaus Müller, Geschäftsführer der Stiftung Liebenau Österreich. Im stilvollen und gemütlichen Ambiente des Gästehauses St. Anna haben sich die acht Hausleiterinnen, der Geschäftsführer und die Regionalleiterin auf mögliche Fragen und Interesse an der Markenum- stellung seitens der Mitarbeiterinnen oder Systempartner aus Politik und Pfegewesen vorbereitet und gemeinsam ein konkretes Projektmanagement erstellt. „Wir haben außerdem diskutiert, wie wir unsere über viele Jahre gewachsenen, positiven Leistungsmerkmale, verankert im Namen St. Anna-Hilfe, auf die Stiftung Liebenau Österreich übertragen können. Auch über die in Österreich noch immer negativen Assoziationen in Bezug auf den Begriff Stiftung haben wir gesprochen“, sagt Klaus Müller, „und sind zum Schluss gekommen: Was zählt, ist nach wie vor die hohe Pflegequalität in unseren Einrichtungen vor Ort sowie eine transparente Berichterstattung.“ Gruppenfoto zur Klausur siehe Seite 4: Klaus Müller, Geschäftsführer der Stiftung Liebenau Österreich (5.v.re.), und Christoph Möhle, Leiter der Abteilung Kommunikation und Marketing der Stiftung Liebenau (rechts), moderierten die Klausur. Zukunfts- und Anerkennungspreis 2016/2017 Ein Preis für die Wohnanlage Blumenegg BREGENZ – Mit dem Zukunftspreis würdigt die Landeshauptstadt alle zwei Jahre nachhaltige und zukunftsfähige Projekte, Produkte und Dienstleistungen aus dem Bregenzer Raum. Ende November sind der Zukunftspreis sowie die Anerkennungspreise im Gemeinschaftshaus Vorkloster feierlich verliehen worden. Einer dieser Anerkennungspreise ging an die Stiftung Liebenau für ihre Angebote in der Wohnanlage Blumenegg. Text: Elke Benicke/Foto: Curt Huber „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, die wir für die Pflegewohngemeinschaft und das Betreute Wohnen sowie die Gemeinwesenarbeit in der Wohnanlage Blumenegg erhalten haben“, sagt Markus Schrott, Leiter dieser Einrichtungen. „Beide Angebote tragen zur nachhaltigen Integration und Vernetzung von pflege- und unterstützungsbedürftigen Menschen sowie aller Bewohnerinnen der Wohnanlage bei. Deshalb haben wir uns um den Preis beworben“, ergänzt Gemeinwesenarbeiterin Christine Helbock. Insgesamt sind 19 Projekte von Bregenzer Vereinen, Non-Profit-Organisationen oder Einzelpersonen eingereicht worden. Im Rahmen der feierlichen Veranstaltung überreichte Bürgermeister Markus Linhart die Anerkennungspreise und den Zukunftspreis. Gewinner des Zukunftspreises selbst ist das Fairtrade School Team der HLW (Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe) Marienberg als erste Fairtrade Schule Vorarlbergs. Hausleiter Markus Schrott (rechts) und Gemeinwesenarbeiterin Christine Helbock (Stiftung Liebenau Österreich) nehmen den Anerkennungspreis für die Angebote in der Wohnanlage Blumenegg – überreicht von Bürgermeister Markus Linhart – entgegen.

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