Mediathek der Stiftung Liebenau
Aufrufe
vor 3 Jahren

annalive 01/2017

  • Text
  • Liebenau
  • Stiftung
  • Haus
  • Bewohnerinnen
  • Menschen
  • Mitarbeiterinnen
  • Elisabeth
  • Elke
  • Hausleiter
  • Josef
Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

26 PRAXIS

26 PRAXIS OBERÖSTERREICH Treffen des Rotary-Clubs im Gästehaus St. Anna STADL-PAURA – Insgesamt 50 Rotarier aus Gmunden und Bayreuth haben sich im Gästehaus St. Anna getroffen. An dem sonnigen Frühsommer- Wochenende konnten sie den historischen Gegenzug an der Traun miterleben, bei dem vier Noriker den zehn Tonnen schweren „Trauner“ flussaufwärts zogen. Außerdem regionale Speisen von Küchenleiter Niklaus Imgrüth genießen, sich über die Vielseitigkeit der Pferde im Horse Training Center Hellmayr, im Pferdezentrum Stadl Paura und Stift Lambach austauschen und das traumhafte Panorama über dem Traunsee am Gmundnerberg genießen. Der historische Gegenzug an der Traun. Text: Elisabeth Holzinger/Foto: privat Herzlich Willkommen Angebot für Beschäftigte der Stiftung Liebenau Alle Mitarbeiterinnen der Stiftung Liebenau sowie ihrer Tochtergesellschaften sind auch als Privatpersonen herzlich willkommen im Gästehaus St. Anna, um ein paar Tage auszuspannen oder den Familienurlaub zu verbringen. Mit dem Kennwort „Stiftung Liebenau“ bieten wir 40 Prozent Preisnachlass auf alle Zimmerkategorien. Wir freuen uns, Sie als Gast begrüßen zu dürfen!

27 PRAXIS OBERÖSTERREICH Jubiläum Ausnahmefest im Sozialzentrum Kloster Nazareth Schwester Elmara feiert 80 Jahre Profess STADL-PAURA – Vor 80 Jahren, am 15. August 1936, legte Schwester Elmara Grünbaum ihre erste Profess in Prag ab. Das seltene Jubiläum hat sie Anfang September im Sozialzentrum Kloster Nazareth im engsten Familienkreis mit ihren Mitschwestern gefeiert. Text: Elke Benicke/Foto: Doris Kollar-Plasser Schwester Elmara Grünbaum lebt seit zehn Jahren im Sozialzentrum Kloster Nazareth, im April feierte sie ihren 102. Geburtstag. Sie liest gerne, besucht regelmäßig die Messfeiern im Haus und hat noch bis vor kurzem auf ihrem Harmonium gespielt „Schwester Elmara schließt uns immer in Ihr Abendgebet ein und erfreut jeden mit ihrem sonnigen Gemüt!“, berichtet Doris Kollar-Plasser, Regionalleiterin der Liebenau Österreich, die die Jubilarin regelmäßig in ihrer kleinen Kommunität im Sozialzentrum Kloster Nazareth besucht. „Ich habe mich durchgesetzt“ Geboren wurde Schwester Elmara 1914 in Thörl- Galtenhof in Böhmen. Ihr Vater war Förster in den Besitzungen der Fürstenfamilie Windischgrätz. „Wir wohnten in einem ganz einem kleinen Ort, Tertel, wo ich eine glückliche Kindheit zusammen mit meinen acht Geschwistern erlebte“, erinnert sich Schwester Elmara. Da sie nur die österreichische Staatsbürgerschaft hatten, konnten die Kinder in Tschechien nicht auf eine höhere Schule gehen. Die Familie zog daher nach Linz. In den Orden der barmherzigen Schwestern vom Heiligen Karl Borromäus ist Schwester Elmara nach der Pflichtschule bereits mit 15 Jahren eingetreten. Sie absolvierte ihr Noviziat in Prag und arbeitete als Kindergärtnerin und Lehrerin, vor dem Krieg in Bad Ischl, dann in Gmunden, Stadl-Paura, Linz und etlichen weiteren Einsatzorten. Während des Nationalsozialismus, als die Schulen der Borromäerinnen geschlossen waren, hat sich Schwester Elmara wie viele Ordensfrauen „mehr schlecht als recht durchschlagen“. Aufgrund der unzureichenden Arbeits- und Lebensumstände in dieser Zeit wollte sie ihre Familie von der endgültigen Bindung an den Orden abhalten. Ihre ewige Profess, die sie 1941 ablegte, musste sie sich daher regelrecht erkämpfen. „Ich habe mich aber durchgesetzt“, sagt Schwester Elmara stolz.

Stiftung Liebenau Österreich