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annalive 01/2017

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

20 PRAXIS VORARLBERG /

20 PRAXIS VORARLBERG / GLOSSAR Almabtriebhöckle und Oktoberfest Rosalinde Würbel, frühere Köchin im Seniorenheim Bartholomäberg, kam mit Enkelin Agnes zum Almabtriebhöckle und wurde freudig begrüßt. Gute Laune beim Oktoberfest – in großer und kleiner Runde. BARTHOLOMÄBERG – „Anita Bitschnau, Kollegin und Bäuerin mit Herz, hat uns am Almabtriebhöckle Mitte September mit frischem Sauerkäse, Alpbutter und selbstgebackenem Brot, alles Bioprodukte, verwöhnt“, berichtet Pflegedienstleiterin Claudia Ganahl. „Die Bewohnerinnen haben die Abwechslung und den gemütlichen Nachmittag mit ihren Angehörigen, organisiert von Pflegekraft Angelika Rudigier, sehr genossen.“ Ende September dann haben Mitarbeiterinnen, Bewohnerinnen, Angehörige und Gäste das Oktoberfest in und vor dem Haus gefeiert. „Es war ein lustiger, humorvoller Nachmittag mit Weißwürsten, Brezeln, Bier und Lebkuchenherzen“, sagt Claudia Ganahl. „Diakon Rudolf Sagmeister hat viele lustige Geschichten von früher erzählt; es wurde gesungen und getanzt.“ Ein Highlight war außerdem die Oktoberfestdekoration aus blau-weißen Girlanden, die die Bewohnerinnen in den Wochen zuvor hergestellt haben. Auch dieses Fest hat Angelika Rudigier organisiert. Text: Elke Benicke/Fotos: Angelika Rudigier Regionale Varianten einer Sprache Österreicherinnen unter sich „Die ganze Kunst der Sprache besteht darin, verstanden zu werden“, sagt Konfuzius. Und wenn sich die Gesprächspartner trotz guten Willens und der Zuhilfenahme des Gloassers nicht verständigen können? „Dann hilft ein Lächeln“, rät Hausleiterin Bernadette Peitler. Glossar: Bernadette Peitler, Jutta Unger schriftdeutsch vorarlbergerisch kärntnerisch oberösterreichisch unansehnliche Frau Schraga Schrofl, Schrogn Grompn, schiache Haut jammern Benza benzn, jamman, sudan sudan, uguat sei dicker Brei Bolt Pfogga Sterz Hahn Güggala Hohn Gikal Wanne, Trog Gelta Trog, Wonn Schaffö, Wanndl Bienenstock Immahüsli Beidnstock Beeistock Schwierigkeiten Kamedi Gscher Gscher ungezogenes Kind Koga Frotz, Pipn Gfrast, Frotz Brechreiz verspüren Dr Uwilla löpfa mir is schlecht, mir is letz mi reckts Maulwurf Schärra Scher, Maulwurf, Wolschga Schär Meinung sagen Z läd säga Meinung einedruckn Meinung einidruckn

21 PRAXIS OBERÖSTERREICH Neue Assistentin der Regionalleiterin Elisabeth Holzinger stellt sich vor Elisabeth Holzinger GMUNDEN / STADL-PAURA / SPITTAL AN DER DRAU – Seit Januar des vergangenen Jahres arbeitet Elisabeth Holzinger als Assistentin der Regionalleiterin für Oberösterreich und Kärnten, Doris Kollar-Plasser, im Haus St. Josef und hat sich bereits gut eingearbeitet. Höchste Zeit, sie vorzustellen. Text: Elke Benicke Foto: Elisabeth Holzinger „Für ihre verantwortungsvolle Aufgabe bringt Elisabeth Holzinger die besten fachlichen Voraussetzungen mit“, freut sich Doris Kollar-Plasser. Während ihrer Zeit an der HBLA (Höhere Bundeslehranstalt) für Sozialmanagement hat die neue Assistentin der Regionalleiterin diverse Praktika zum Beispiel in Einrichtungen für ältere Menschen und für Menschen mit Behinderung absolviert. Nach der Matura schloss sie das Bachelorstudium Bildungswissenschaft an der Universität Wien erfolgreich ab. Aktuell und neben ihrer Beschäftigung verfasst die 28-Jährige ihre Abschlussarbeit im Masterstudiengang Bildungswissenschaft zum Thema Wert der Bildung im Dreigenerationengefüge. In der Stiftung Liebenau in Österreich selbst erarbeitet sie derzeit ein neues, internes Nachschlagewerk für das Qualitätsmanagement, betreut das Gästehaus St. Anna, koordiniert Projekte und anderes mehr. „Meine Aufgaben als Assistentin der Regionalleiterin sind sehr abwechslungsreich, fordern mich in einem angenehmen Maß und machen mir allesamt viel Freude“, sagt Elisabeth Holzinger. In ihrer Freizeit beschäftigt sie sich mit Musik und Film, Philosophie und Psychologie und tauscht sich mit anderen Interessierten in der Buchkreis-Gruppe aus. Anna Bergthaler feiert 35jähriges Jubiläum GMUNDEN – Die Küchenmitarbeiterin Anna Bergthaler feiert heuer ihr 35jähriges Dienstjubiläum im Haus St. Josef. Die im Jahr 1964 geborene Gmundnerin hat in Bad Ischl die Haushaltungsschule besucht und bereits im 18. Lebensjahr die Stelle im damaligen Josefsheim angetreten. Sie erinnert sich gerne zurück an ihre ersten Jahre mit den vorwiegend mobilen Bewohnerinnen und den Borromäerinnen unter der Leitung von Schwester Climaka. Besonders begeistert war sie von der Spontaneität der Oberin, als diese eines schönen Tages einen 50-Sitzer Bus vorfahren ließ und Bewohnerinnen und Mitarbeiterinnen mit einem Ausflug in die Grünau überraschte. In den letzten 35 Jahren hat sich der Tagesablauf in der Küche erheblich geändert, ganz besonders mit der Einführung des Hausgemeinschaftskonzepts innerhalb der Stiftung Liebenau Österreich. „Veränderung ist etwas Gutes“, sagt Anna Bergthaler heiter, „mir macht meine Arbeit Freude – damals und heute.“ Text/Foto: Elisabeth Holzinger Küchenmitarbeiterin Anna Bergthaler in den 80er Jahren.

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