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annalive 01/2014

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

2 DAS INHALT THEMA 4 1

2 DAS INHALT THEMA 4 1 TITEL „Ich weiß schon, was Sie wollen!“ Foto: Felix Kästle 3 4 8 10 EDITORIAL DAS THEMA Demenz begegnen Wie wir das Stigma überwinden Fallbeispiele: Demenz verstehen Erfahrungen einer Angehörigen 11 11 12 12 13 13 ANNA FORUM Neuer Standard: Essen wird zur Chefsache Klausur: Spielregeln für den Arbeitsalltag Stiftungstag in Liebenau Gästehaus St. Anna feierlich eröffnet Verwaltungskräfte im Workshop 15 25 14 14 15 16 18 19 20 20 20 21 21 22 22 23 23 23 24 24 25 26 28 ANNA PRAXIS AUS VORARLBERG Termine für pflegende Angehörige Neuer Hausleiter in Bartholomäberg Zehn Jahre Miteinander der Generationen Interview mit Günther Willi, Gemeinwesenarbeiter St. Anna-Hilfe baut zwei neue Häuser Anna-Stüble: Rückblick zum Wirtswechsel Neues Urlaubszimmer ist gefragt Terrasse zum Entspannen und Genießen Sendungsfeier des Besuchsdienstes Volksschulkinder kommen zum Essen Politiker im St. Josefshaus ANNA PRAXIS AUS OBERÖSTERREICH Bewohnerin malt zugunsten des Tierheims Neuer Pflegedienstleiter in Gmunden Traktorfahren auf dem Sommerfest Haus St. Josef bekommt eine Kunstwerkstatt Viele Infos beim Gesundheitstag ANNA PRAXIS AUS KÄRNTEN Kompetenz fürs Grüne: die Gartengruppe Vom Altpapier zur Kunstkarte Liebenauer Hausleiter berichtet aus Spittal ÜBERSICHT ÜBER DIE ST. ANNA-HILFE Wir fragen, Sie antworten: Christine Flatz Impressum anna live Lesenswertes aus der St. Anna-Hilfe Herausgeber: St. Anna-Hilfe für ältere Menschen gGmbH Erscheinungsweise: 2 Ausgaben pro Jahr Auflage: 1800 Druck: Druckerei Thurnher GmbH, Rankweil www.st.anna-hilfe.at Redaktion: Liebenau Teamwork Kommunikation GmbH Helga Raible (verantwortlich) Elke Benicke Susanne Droste-Gräff Siggenweilerstraße 11 88074 Meckenbeuren Tel.: 00 49 (7542) 10-11 81 Fax: 00 49 (7542) 10-11 17 E-Mail: helga.raible@stiftung-liebenau.de

3 DAS EDITORIAL THEMA Liebe Leserin, lieber Leser, stellen Sie sich vor, Sie können Ihr Auto im Parkhaus nicht finden, haben es aber sehr eilig. – Jemand spricht Sie mit Ihrem Namen an und Sie haben keine Ahnung, wer diese Person ist. – Sie werden kritisiert, wissen aber nicht wofür. – Solche oder ähnliche Situationen erleben Menschen mit Demenz tagtäglich. Sie reagieren, wie jeder von uns reagieren würde: verängstigt, verunsichert, verärgert oder verzweifelt. Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich in einer der oben beschriebenen Situationen – was würde Ihnen helfen? Menschen, die Ihnen Orientierung geben und Zeit für Sie haben? Menschen, denen Sie vertrauen? Eine sichere Umgebung, in der Sie nicht ständig an Ihre Grenzen stoßen? Aufgabe unserer alternden Gesellschaft ist es, Menschen mit Demenz aufgeklärt und offen zu begegnen, nicht ihren Verstand zu kritisieren, sondern Brücken in die Welt ihrer Gefühle zu bauen und ihre schwindenden Ressourcen zu akzeptieren. So, dass sich die Betroffenen nicht stigmatisiert, sondern akzeptiert fühlen und möglichst lange selbstständig im öffentlichen Raum leben können. Im nachfolgenden Interview erläutert Dr. Stefanie Auer, wissenschaftliche Leiterin der M.A.S Alzheimerhilfe in Oberösterreich und Lehrgangsleiterin der Demenzstudien an der Donau-Universität Krems, wie Entstigmatisierung gelingt und warum wir alle davon profitieren. Dass auch stark forderndes, aggressives oder anderweitig auffälliges Verhalten in schweren Fällen von Demenz immer einen Grund hat, machen Mitarbeiterinnen der St. Anna-Hilfe anhand von drei Fallbeispielen deutlich. Zum Thema „Demenz begegnen“ kommt schließlich auch eine Angehörige zu Wort, die in der Pflege und Betreuung ihres demenzkranken Mannes nicht nur an ihre, sondern auch an die Grenzen ihres gesellschaftlichen Umfelds stößt und erst durch die professionelle Unterstützung von außen wieder ein „normales Leben“ führen kann. Nach dem 15-jährigen Jubiläum der St. Anna-Hilfe im Mai (siehe anna live 2-2013) berichten wir in diesem Heft über das zehnjährige Jubiläum der Lebensräume für Jung und Alt in Bregenz. Die rund 60 jüngeren und älteren Menschen – Singles, Paare und Familien – leben das Prinzip der aktiven Nachbarschaftshilfe und haben es in den letzten Jahren auch immer mehr in den Stadtteil Mariahilf hineingetragen. Dadurch, dass Günther Willi Leiter des Stadtteilbüros Mariahilf und Gemeinwesenarbeiter der Lebensräume in Personalunion ist, hat sich diese Entwicklung noch verstärkt. In einem Interview steht er Rede und Antwort zur Entwicklung und Zukunft der Lebensräume. Auch in den anderen Häusern der St. Anna-Hilfe tut sich einiges – lassen Sie sich überraschen von der Kreativität unserer Bewohnerinnen und Mitarbeiterinnen! Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihr Klaus Müller Geschäftsführer Um die sprachliche Benachteiligung der Frauen aufzuheben und der Realität im Pflegebereich gerecht zu werden, verwenden wir in diesem Heft nur die weibliche Form für allgemeine Personenbezeichnungen. Dabei sind selbstverständlich beide Geschlechter angesprochen.

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