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annalive 01/2014

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

20 PRAXIS VORARLBERG

20 PRAXIS VORARLBERG Neues Urlaubszimmer ist gefragt NÜZIDERS – Im Sozialzentrum St. Vinerius ist ein kaum genutztes Badezimmer im Erdgeschoss zum Urlaubszimmer für pflegebedürftige Seniorinnen umgebaut worden. Anfang August ist der erste Urlaubsgast eingezogen, seitdem wird das Zimmer sehr gut genutzt. Es handelt sich um ein Einzelzimmer mit rund 20 Quadratmetern und einer integrierten Dusche. Die Toilette befindet sich auf dem Flur gegenüber. Das Zimmer wird vor allem von Patien- tinnen aus dem Krankenhaus zur Übergangspflege oder zur Entlastung von Angehörigen genutzt und ist zwei Wochen belegbar. Ein Urlaubsgast, eine ältere Dame, hat sich nach ihrer positiven Urlaubserfahrung entschieden, auf Dauer im Heim zu bleiben und ist im Anschluss an ihre Urlaubspflege innerhalb des Hauses umgesiedelt. ❑ Text/Foto: Florian Seher Terrasse zum Entspannen und Genießen Über den Sommer war die neue Terrasse im Haus St. Josef gut besucht. SCHRUNS – Im Haus St. Josef freuen sich Bewohnerinnen und Mitarbeiterinnen des Wohnbereichs 2 über ihre neue Terrasse. Hier genießen sie die Sonne und den naturnahen Aufenthalt mit Blick auf die Hausberge und den Garten. Die Terrasse ist verglast und bietet reichlich Platz für Tische, bequeme Sessel und ein Pflegebett. „Nun können unsere Bewohnerinnen den Ausblick jederzeit und vor allem ohne vorherige Strapazen genießen“, sagt Hausleiterin Jutta Unger. Zuvor war der Aufenthalt im Garten mit einem vor allem zeitlichen Aufwand verbunden. Es galt die Bewohnerinnen zu motivieren, sich entweder mit dem Lift oder über das Treppenhaus auf den Weg zu machen, um im ebenerdigen Garten zu verweilen. ❑ Text: Elke Benicke/Foto: Jutta Unger Sendungsfeier des Besuchsdienstes „Entenbad“ Gruppenfoto mit Gästen der Sendungsfeier und Hausleiter Markus Schrott (rechts). GAISSAU – Mit einer Sendungsfeier hat der Besuchsdienst „Entenbad“ Anfang September sein ehrenamtliches Engagement begonnen. Unter der Koordination von Rainer Schneider besuchen die 16 Frauen ältere Menschen in Gaißau und somit auch im St. Josefshaus. „Den Besuchsdienst „Entenbad“ finde ich sehr gut, weil sich die Bewohnerinnen entweder über noch mehr Besuche freuen oder darüber, dass sie überhaupt jemand besucht“, sagt Wohnbereichsleiterin Ulrike Klocker. Vor der Sendungsfeier haben sich die Frauen des Besuchsdienstes mit Vertreterinnen des Mobilen Hilfsdienstes und des Sozialsprengels Rheindelta ausgetauscht. Außerdem wurden die ersten Besuche geplant und die seit März in mehreren Blöcken absolvierte Vorbereitung noch einmal reflektiert. Den Abend moderierte Annelies Bleil, selbstständige Supervisorin und seit 17 Jahren leitende Mitarbeiterin bei der Vorarlberger Hospizbewegung. Gemeinsam mit Rainer Schneider koordinierte sie die die Schulungsblöcke zu den Themen Kommunikation, Familiensysteme, Demenz und Struktur von Pflegeheimen und leitete diese zum Teil selbst. Die Kosten dieser Vorbereitung tragen die Pfarrgemeinde und Gemeinde Gaißau sowie das St. Josefshaus gemeinsam. ❑ Text: Markus Schrott/Foto: Annelies Bleil

21 PRAXIS VORARLBERG Mittagessen für Volksschulkinder Öffnung nach außen bringt Leben ins Haus GAISSAU – Im laufenden Schuljahr meldeten acht Eltern Bedarf an einer Schülermittagsbetreuung bei der Gemeinde an. Markus Schrott, Hausleiter des St. Josefshauses, erklärte sich schnell entschlossen bereit, Raum und Essen zur Verfügung zu stellen. Die Aktion ist gut angelaufen: Der Bürgermeister, die Eltern und Kinder, und die Menschen, die im St. Josefshaus arbeiten oder leben, sind begeistert von dieser Lösung. Text: Markus Schrott/Foto: Carmen Bayer Den Kindern schmeckts im St. Josefshaus. „Dank der guten Kooperation mit der St. Anna-Hilfe, dem Engagement der zuständigen Personen und der Gastfreundschaft des St. Josefshauses war es möglich, diese Schülerbetreuung innerhalb kürzester Zeit zu organisieren. Die Küche des Sozialzentrums Mariahilf in Bregenz versorgt die Schülerinnen mit feinen, kindgerechten Menüs, auf die sie sich jeden Dienstagmittag freuen. Diese Kooperation ist eine wichtige Erweiterung des Betreuungsangebotes und erleichtert den Eltern, Familie und Beruf zu vereinen.“ (Bürgermeister Reinhold Eberle) „Die Mittagsbetreuung ist sehr gut angelaufen. Der überwiegende Tenor der Eltern ist positiv und die Kinder fühlen sich im St. Josefshaus sehr wohl, sagen, das Essen schmecke lecker. Die beiden Betreuerinnen Melanie und Stefanie Schantl kümmern sich liebevoll um die Kinder. Es ist toll, dass diese Mittagsbetreuung zustande gekommen ist!“ (Die Eltern, vertreten durch Elternvereinsobfrau Angelika Lutz) „Einerseits öffnet sich das St. Josefshaus nach außen, andererseits kommt so Leben aus der Gemeinde ins Haus.“ (Hausleiter Markus Schrott) Interessierte Gäste aus der Politik GAISSAU/BREGENZ – Dr. Gabriele Nußbaumer, Präsidentin des Vorarlberger Landtags (Mitte), hat Mitte Oktober gemeinsam mit Bürgermeister Reinhold Eberle (2.v.re.) das St. Josefshaus besucht. Schwester Marzella Wilburger (2.v.li.) von den Franziskaner Missionsschwestern, Klaus Müller, Geschäftsführer der St. Anna- Hilfe (3.v.re.), Hausleiter Markus Schrott (rechts), Wohnbereichsleiterin Ulrike Klocker (3.v.li.) und Wohnbereichsleiter Arno Schedler (links) führten durch das Haus und tauschten sich mit ihren Gästen zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Pflege und Betreuung von betagten Menschen aus. Text: Markus Schrott/Foto: Marcel Nitz Bereits im April hatte hat der Präsident der Arbeiterkammer Hubert Hämmerle mit einer kleinen Delegation das Sozialzentrum Mariahilf besucht. Die Gruppe wurde von Klaus Müller, Markus Schrott, Betriebsratsobmann Gerhard Ohneberg und den Pflegedienstleiterinnen Sajda Zivkovic und Johanna Maria Gnaiger empfangen. Hubert Hämmerle, hier umringt von städtischen Mitarbeiterinnen des Essens auf Rädern, hatte außerdem Gelegenheit, mit Mitarbeiterinnen der St. Anna-Hilfe und der St. Anna- Service ins Gespräch zu kommen, darunter zum Beispiel Küchenleiterin Bernadette Hartmann (rechts von ihm) und Köchin Renate Fessler (2.v.re.). Text: Markus Schrott/Foto: Arbeiterkammer Vorarlberg

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