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annalive 01/2014

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

14 PRAXIS VORARLBERG

14 PRAXIS VORARLBERG Vortragsreihe der connexia: „Pflege im Gespräch“ Termine für pflegende Angehörige Die connexia – Gesellschaft für Gesundheit und Pflege bietet unter anderem ein umfassendes Bildungsprogramm und arbeitet dabei auch immer wieder eng mit der St. Anna-Hlfe zusammen. Ihre Vorarlberger Vortragsreihe „Pflege im Gespräch“ wendet sich an pflegende Angehörige, soll ihnen Informationen im Umgang mit den Pflegebedürftigen, aber auch im Umgang mit sich selbst bieten – hier eine Auswahl an Terminen. Text: Elke Benicke Monika Madlener „Tai Chi / Chi Gong als Ausgleich für den Pflegealltag“ Neben theoretischen Erläuterungen zu Wirkungsweise und Hintergrund führt auch eine praktische Sequenz in die Thematik ein. 5. Februar, Seniorenhaus Schützengarten, Lustenau, 19.30 – 21.30 Uhr Petra Frei-Gabriel „Schlaganfall: Anzeichen, Therapie, Hilfestellungen“ Neben medizinischen Informationen zu den Anzeichen und Folgen eines Schlaganfalls, geht es um Hilfestellungen, die die Teilnehmerinnen zu Expertinnen in eigener Sache machen. 8. April, Kulturraum Lingenau, 19.30 – 21.30 Uhr und 10. Mai, Schulzentrum Lochau, 10.30 – 12 Uhr Bertram Sonderegger „Blütenessenzen – liebevolle Hilfe aus der Natur“ Mit Blütenessenzen können seelische Bedürfnisse erkannt und gestillt werden – wenn man weiß, welche wann und wie helfen. 10. Mai, Schulzentrum Lochau, 13 – 14.30 Uhr ❑ Weitere Infos connexia, Claudia Längle, Tel. 0664 1237190 Neue Hausleitung in Bartholomäberg BARTHOLOMÄBERG – Nachdem Dieter Muther sich Ende September neuen beruflichen Herausforderungen stellte, hat Florian Seher die Haus- und Pflegedienstleitung des Seniorenheims Bartholomäberg übernommen. „Herr Seher leitet bereits die Häuser in Nüziders, St. Gallenkirch und Vandans. Von daher ist er leitungserfahren, kann aber nicht ständig im Haus sein. Anders als bisher ist deshalb eine konkrete Stellvertretung erforderlich, die Claudia Ganahl übernimmt“, erklärt Klaus Müller, Geschäftsführer der St. Anna-Hilfe. ❑ Text: Elke Benicke/Foto: privat Bei der ersten gemeinsamen Teamsitzung haben die Mitarbeiterinnen des Seniorenheims Bartholomäberg ihren neuen Haus- und Pflegedienstleiter Florian Seher und seine Stellvertreterin Claudia Ganahl mit Köstlichkeiten vom Bartholomäberg willkommen geheißen.

15 PRAXIS VORARLBERG Jubiläumsfeier der Lebensräume für Jung und Alt Zehn Jahre Miteinander der Generationen BREGENZ – Im Herbst 2003 sind die ersten Mieterinnen in die 38 Wohnungen der Lebensräume für Jung und Alt im Sozialzentrum Mariahilf eingezogen. Die rund 60 jüngeren und älteren Menschen – Singles, Ehepaare und Familien – leben das Prinzip der aktiven Nachbarschaftshilfe, realisieren eigene Ideen und sind stolz auf gemeinsame Aktionen. Anfang Oktober haben sie das Jubiläum mit Vertreterinnen der Kirche, der Stadt, der St. Anna-Hilfe und der Vogewosi gefeiert, den Gästen ihren Alltag mit Gedichten, einem Quiz und in einer Gesprächsrunde veranschaulicht. Text: Elke Benicke/Fotos: Elke Benicke, Günther Willi „Die Lebensräume für Jung und Alt, entwickelt von der deutschen Stiftung Liebenau, sind ein in Österreich immer noch einzigartiges Wohnkonzept“, begann Klaus Müller, Geschäftsführer der St. Anna- Hilfe, seine Grußworte an die rund 80 Gäste der Jubiläumsfeier im Haus II des Sozialzentrums Mariahilf. „Wir haben eine Vision umgesetzt, die Vision des sozialen Miteinanders. Dafür brauchte es nicht nur die Initialzündung durch die St. Anna-Hilfe, sondern auch das fortlaufende Mitwirken von Politik und Gesellschaft. Die Praxis zeigt, dass es gelingt.“ Elisabeth Mathis, Stadträtin für Seniorinnen, betonte, dass viele der jüngeren und älteren Menschen, die vor zehn Jahren in die Lebensräume eingezogen seien, immer noch dort wohnten und sich wohl fühlten. „Das ist ein gutes Zeichen!“, sagte sie. Und Dr. Hans-Peter Lorenz, Geschäftsführer der Vogewosi, resümierte: „Das Jubiläum der Lebensräume ist auch ein Jubiläum der Vogewosi: Damals haben wir mit dem Bau der Lebensräume ein neues Geschäftsfeld betreten und seitdem weitere sozial orientierte Wohnformen umgesetzt.“ Zehn Jahre Lebensräume für Jung und Alt – darauf stoßen wir an! Von guten Feen und verzauberten Prinzen Den Grußworten war ein ökumenischer Wortgottesdienst vorangegangen, gestaltet von Schwester Clara Mair von der katholischen Pfarre Mariahilf und Pfarrer Ralf Stoffers von der evangelischen Pfarrgemeinde Bregenz im Haus I des Sozialzentrums. Nach den Grußworten brachte Bewohnerin Eva Riedl die Anwesenden mit humorvollen Versen zum Lachen, darunter zum Beispiel: „Bei uns hilft ma anand in der Nachbarschaft, das gibt Sicherheit, Vertrau‘n und Durchhaltekraft“, „Bei uns heißt der Hausmeister Gemeinwesenarbeiter, der ist unser akademisch gebildeter Blitzableiter“, „Bei uns wird gekocht, bis der Rauchmelder schreit, und der Harry braut Süppchen zur Mittagszeit“ oder: „Bei uns gibt’s gute Feen und verzauberte Prinzen, die voll Mut und Stolz in ihren Rollstühlen sitzen.“ Lyrisches hatte auch Bewohnerin Gertrud Kaiser parat, sprach vom Füreinander, Voneinander, Zwischeneinander oder Durcheinander und immer wieder vom Miteinander. Bewohnerinnen im Interview Einen weiteren Programmpunkt gestaltete Gemeinwesenarbeiter Günther Willi, indem er drei Bewohnerinnen und einen Bewohner im Rahmen eines Gesprächskreises interviewte. Für alle Befragten stand zweifellos die aktive Nachbarschaftshilfe an erster Stelle, „dass man füreinander da sei“, „sich einfach besser kenne“ und „sich nicht erst erklären brauche“. Nach einem deftigen Abendessen starteten zwei Bewohnerinnen ihr Quiz zu den Lebensräumen. Selbstgebackener Kuchen wurde serviert und gewürdigt. Zwischen den einzelnen Programmpunkten sorgte das Weidach-Trio mit Bruno Pinter, Seppl Dernovcek und Willi Gmeiner für musikalische Unterhaltung. ❑ Der jüngste Lebensraum-Bewohner genießt das Jubiläum in den Armen von Sajda Zivkovic, Pflegedienstleiterin im Haus I des Sozialzentrums Mariahilf.

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