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annalive 01/2014

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Lesenswertes aus der Stiftung Liebenau Österreich

12 ANNA FORUM Klausur:

12 ANNA FORUM Klausur: Die „Anna-Standards“ Spielregeln für den Arbeitsalltag Mit den „Anna-Standards“ besitzt die St. Anna-Hilfe seit 2004 ein internes Regelwerk, nach dem sie ihr tägliches Tun ausrichtet. „Nach fast 10 Jahren ist es notwendig, die Standards zu hinterfragen“, stellte Geschäftsführer Klaus Müller fest. Im Juni wurde das Papier während einer dreitägigen Klausur im neuen Gästehaus St. Anna in Stadl Paura von Geschäftsführung und Hausleitungen hinsichtlich seiner Orientierungs- und Regelfähigkeit im Alltag überprüft. Text: Dennis Roth/Foto: Renate Hammerer Die Führungskräfte der St. Anna-Hilfe während der Klausur im Seminarraum des Gästehauses St. Anna. Regeln strukturieren und organisieren Abläufe in einer komplexen Welt. Sie machen uns erst handlungsfähig. Das gilt auch für die „Anna-Standards“, das Regelwerk der St. Anna-Hilfe. In Ihnen sind – vergleichbar mit den Leitplanken einer viel befahrenen Straße – orientierende Grundsätze für die alltägliche Arbeit festgehalten. Einige Inhalte werden inzwischen selbstverständlich gelebt, andere sind überholt. Neue Ansichten sind hinzugekommen. Ziel der Klausur in Stadl Paura war es, für alle Mitarbeiterinnen eine Arbeitsgrundlage zu schaffen, die einen ausreichend großen Spielraum ermöglicht, aber Beliebigkeit vermeidet. Dazu Geschäftsführer Klaus Müller: „Die Klausur war wegen der vielen Definitionsprozesse eine kreative Herausforderung. Doch die konstruktive Zusammenarbeit der Gruppe hat zu einem alltagstauglichen Ergebnis geführt.“ Es gebe einen Einblick in das, was „die Anna“ ausmache und nach welchen Grundsätzen gearbeitet werde. „Dabei haben wir uns am Wertesystem der Stiftung Liebenau orientiert“, so Klaus Müller. Zu den fünf Werten „Christliches Leben“, „Kundenzufriedenheit“, „Mitarbeiterzufriedenheit“, „Wirtschaftliche Sicherheit“ und „Leben im Umfeld“ sind neben kleineren, organisatorischen Prozess- und Strukturregelungen auch Standards auf einer theoretischen Metaebene mit langfristig strategischem, visionärem Charakter erarbeitet worden. Begleitet wurde die Klausur von der Transaktionsanalytikerin Renate Hammerer. ❑ Stiftungstag in Liebenau Zum traditionellen Stiftungstag für Führungskräfte lud die Stiftung Liebenau am 23. Oktober ein. Über 200 Mitarbeiter aus dem Verbund der Stiftung Liebenau waren erschienen. Das Thema lautete diesmal „Wir in Europa. Projekte und Erfahrungen aus fünf Ländern“. Nach einem Impulsreferat von Daniel Kiesel, Geschäftsführer des Brüsseler Kreises, dem auch die Stiftung Liebenau angehört, hatten die Teilnehmer Gelegenheit, sich bei einem „Markt der Regionen“ über die verschiedenen Angebote aus den Regionen des Verbundes zu informieren. In fast allen Räumen des Liebenauer Schlosses präsentierten sich die verschiedenen Regionen, sodass die Besucher gut erkennen konnten, dass zum Beispiel in manchen Regionen Hilfen für Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen nah beieinander liegen und zum Teil auch kooperieren. Besonders großen Zulauf hatten die Fondazione Santa Elisabetta aus Italien (im Bild mit dessen Geschäftsführer Dr. Christian Klotzner) und die Stiftung Helios – Leben im Alter aus der Schweiz. Deren Präsentation wartete neben vielen Informationen mit Kulinarischem auf. ❑ Text/Foto: Susanne Droste-Gräff

13 ANNA FORUM Feierlich eröffnet: das Gästehaus St. Anna in Stadl Paura Ruhe und Entspannung für Reisende Bürgermeister Alfred Meisinger begrüßt die Eröffnung des neuen und bislang einzigen Hotels in Stadl Paura. Nach einer detailgetreuen Restaurierung hat die St. Anna-Hilfe ihre erste Pension, das Gästehaus St. Anna, Anfang Oktober feierlich eröffnet. Die neue und bislang einzige Pension in Stadl Paura bietet Reisenden Ruhe und Entspannung, ein reichhaltiges Frühstücksbuffet und einen Seminarraum für bis zu 20 Personen. Rund 70 Gäste haben an der Eröffnung und Segnung des Hauses mit anschließender Besichtigung teilgenommen. Text: Elke Benicke/Foto: Bernadette Peitler „Urlaub in Stadl Paura? Jetzt gibt es zumindest ein feines Gästehaus“, titeln die Oberösterreichischen Nachrichten einen Tag nach der feierlichen Eröff- nung des Gästehauses St. Anna. Denn: „Wer in der Marktgemeinde nächtigen wollte, hatte bislang schlechte Karten. Urlauber, Nutzer des Pferdezentrums oder Geschäftsreisende mussten in die Nachbargemeinden Lambach, Bad Wimsbach-Neydharting oder gar bis nach Vorchdorf ausweichen.“ Glücklich über das neue Übernachtungsangebot zeigten sich daher auch Bürgermeister Alfred Meisinger und Landesrätin Doris Hummer. Nach den Festansprachen hat Pater Jakob Stoiber das Haus gesegnet, in dem neben dem Gästehaus St. Anna außerdem neun heimgebundene Wohnungen, vier Wohneinheiten für die geistlichen Schwestern und eine Krabbelstube geschaffen wurden. Beeindruckt von der Besichtigung der verschiedenen Räumlichkeiten genossen die Gäste das anschließende gemütliche Beisammensein bei feinem Essen und musikalischer Unterhaltung. Große, kleine und barrierefreie Zimmer Zwölf Doppel- und ein Einzelzimmer sowie eine Suite für zwei bis vier Personen befinden sich im ersten Stock des Gästehauses St. Anna. Im Erdgeschoss steht außerdem ein barrierefrei ausgestattetes Doppelzimmer zur Verfügung. Im Seminarraum können Seminare oder Lehrgänge abgehalten, auch Filme gezeigt werden. ❑ Weitere Infos: www.gaestehaus-st-anna.at Zentrale Verwaltung on Tour Die Verwaltungskräfte tagten im Gästehaus St. Anna in Stadl Paura. Rund 15 Verwaltungskräfte der St. Anna-Hilfe aus Oberösterreich, Kärnten und Vorarlberg haben sich Mitte November zu einem zweitägigen Verwaltungsworkshop im Gästehaus St. Anna in Stadl Paura getroffen. Unter der beeindruckenden Gewölbedecke des Seminarraums haben die Gäste aus der Zentralen Verwaltung in Bregenz über ihre jeweiligen Spezialgebiete referiert. So erläuterte Eva-Maria Rinderer zum Beispiel Abrechnungsmodalitäten des Gästehauses St. Anna oder Details zur beleglosen Buchhaltung. Eva-Maria Baur gab wertvolle Tipps zur Erstellung von Homepage-Artikeln; Manuela Präg erläuterte Neuerungen bei Personalein- oder austritten. In den von Isolde Schleichert geleiteten Workshops ging es um Interne Kontrollsysteme (IKS) und bei Emine Kücükalbostan um das Versicherungswesen. „Wir haben unsere Kolleginnen in Oberösterreich und Kärnten über Neuerungen informiert, darüber hinaus haben wir uns aber auch rege ausgetauscht und besser kennengelernt“, resümiert Verwaltungsleiter Winfried Grath, der den Verwaltungsworkshop organisierte. ❑

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