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20 Ausstellung „Echt

20 Ausstellung „Echt mein Recht“ in Bodnegg-Rosenharz Stärkung von Selbstbestimmung und Sexualität „Echt mein Recht“: Die Wanderausstellung über sexuelle Selbstbestimmung und Schutz vor sexueller Gewalt für Menschen mit Einschränkungen hat die Stiftung Liebenau in Rosenharz gezeigt. Die Resonanz war groß. Bunt und offen, so präsentieren sich die verschiedenen Themeninseln über Gefühle, Körper und Sex, den Alltag oder die Liebe. Denn Sexualität und Körperlichkeit sind etwas ganz Normales in dieser Ausstellung. Dies gilt genauso für Menschen mit Handicap, auch wenn ihnen das oft noch nicht zugestanden wird. Entwickelt wurde die Ausstellung vom Petze-Institut für Gewaltprävention für Menschen mit Handicap. Prävention ist enorm wichtig, denn Menschen mit Behinderungen sind auch heute noch zwei- bis dreimal häufiger von sexueller Gewalt und Übergriffen betroffen, als Menschen ohne Behinderungen. Christine Beck, Geschäftsleitung Wohnen Erwachsene der Liebenau Teilhabe, eröffnete die Ausstellung mit den Worten: „Man braucht Mut, um Grenzen zu setzen, aber auch um sich über Sexualität auszutauschen.“ In barrierefreier, einfacher Sprache begrüßte sie die Anwesenden, Menschen mit und ohne Handicap, und rief dazu auf „das Selbstbewusstsein zu stärken und herauszufinden, was einem gut tut und was nicht“. Die Theatergruppe „Die Außergewöhnlichen“ eröffnen die Ausstellung „Echt mein Recht“. Fotos: Luuka Reger Austausch im Rahmen der Ausstellung in der Mehrzweckhalle Rosenharz. Sexualisierte Gewalt, Grenzüberschreitungen, sexuelle Übergriffe: Herausforderungen, denen sich auch Einrichtungen und Dienste stellen müssen. „Sie müssen frühzeitig einen Riegel vorschieben“, forderte Gerburg Crone, Stabsstelle Schutz vor sexuellem Missbrauch des Caritasverbandes der Diözese Rottenbug-Stuttgart, auf. „Wenn es doch dazu kommt, dann ist petzen erlaubt! Denn es bedeutet, sich Hilfe zu holen und das Recht „Nein“ zu sagen!“. Die Ausstellung selbst bot eine Vielzahl unterschiedlicher Mitmach-Elemente, hat zum Spielen und Nachdenken eingeladen, weckte Neugier, war spannend, klärte auf, baute Vorurteile ab und regte zu Diskussionen an. Dabei half sie, den eigenen Körper besser kennenzulernen, informierte über die schönen Seiten der Sexualität und stärkte so das Selbstwertgefühl. Gleichzeitig zeigte sie aber auch die Schattenseiten auf, benannte, was störend, belastend oder verboten sein kann und erklärt, wie die Betroffenen sich Hilfe und Beratung holen können. Ruth Hofmann, vom Pädagogischen Fachdienst und Mitinitiatorin der von der Aktion Mensch geförderten Ausstellung in Rosenharz, erläuterte die unterschiedlichen Elemente, die auf die Zielgruppe entsprechend angepasst sind. Die gesamte Ausstellung war in einfacher Sprache gehalten und mithilfe von Hör-Sticks akustisch abrufbar. Anne Luuka

21 Das neu erbaute kup. auf der Ravensburger Kuppelnau wurde im Sommer feierlich eröffnet. Foto: PRISMA kup. Ravensburg ist eröffnet Impulsgeber für die Stadt und das Umland Eine spannende Kooperation ist gelungen: Nach knapp zweijähriger Bauzeit wurde das kup. Ravensburg, ein gemeinsames Projekt der PRISMA Unternehmensgruppe und der Stiftung Liebenau im Sommer eröffnet. Auf rund 5 000 Quadratmetern haben sich hier unterschiedliche Unternehmen aus den Bereichen Innovation, Technologie und Kreativwirtschaft angesiedelt. Integriert ist der Förderbereich „KuBiQu“ für Menschen mit Behinderungen der Stiftung Liebenau. Die PRISMA Unternehmensgruppe bringt als Standortentwickler für wechselseitig befruchtende Arbeits-, Lebens- und Stadträume ihre Erfahrungen ein. Die Stiftung Liebenau gestaltet gesellschaftliche Teilhabe und begleitet den Weg in eine inklusive Arbeitswelt. „Heute ist die Digitalisierung omnipräsent. Dabei wird das soziale Leben noch viel wichtiger“, sagte Bernhard Ölz, Vorstand der PRISMA Unternehmensgruppe in einer Talkrunde. Beim Kampf um Talente und kreative Köpfe gehe es darum, das Leben in Ravensburg attraktiv zu gestalten. „Ich bin froh, dass wir in diesem modernen Gebäude auch soziale Innovation integrieren können“, so Jörg Munk, Geschäftsführer Liebenau Teilhabe. Dafür brauche es ein Netzwerk und man könne stolz sein, auf das, was im kup. entstanden sei. Die Vernetzung hob auch Landrat Harald Sievers positiv hervor: „Sie ist das Besondere an diesem einzigartigen Ort und seinem Konzept.“ Er erhofft sich vom kup. die Rolle eines Impulsgebers für die Stadt Ravensburg und Energie für den ganzen Landkreis. Die Abkürzung kup. steht nicht nur für den Standort an der Ravensburger Kuppelnau, sondern beschreibt auch die Ausrichtung als urbane Kommunikationsplattform. Offenheit und Transparenz strahlen die beiden kubischen Baukörper der Architekten Dietrich und Untertrifaller aus – ganz wie das Innenleben des Standortes. Hier agieren Menschen aus den Bereichen Technologie- und Kreativwirtschaft jeweils unabhängig voneinander und arbeiten in einer angenehmen, modernen Atmosphäre. Im neuen, zukunftsweisenden Förderbereich „KuBiQu“ erhalten 30 Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf eine Tagesstruktur. „KuBiQu“ steht für Kunst – Bildung – Qualifizierung im Quartier und verhilft seinen Klienten durch ein vielfältiges Bildungs-, Betreuungs- und Förderangebot und einer möglichst selbstbestimmten Gestaltung des Tages. Durch den Haupteingang betreten Menschen mit und ohne Behinderungen das neue Gebäude und treffen im Foyer oder im angeschlossenen Restaurant aufeinander. Die alltäglichen Begegnungen finden zufällig statt, egal ob mit einem IT-Spezialisten, einem Steuerberater oder einem Angestellten aus einem Technologieunternehmen und werden so zur Normalität. Darauf achten, was dem Menschen dient Die Digitalisierung noch mehr in den Blick zu nehmen und den Zug nicht zu verpassen, forderten in einer Diskussionsrunde zur Eröffnung, Frank Heidemann, Geschäftsführer SET GmbH, und Frederik Thomas. Julian Reuter, Geschäftsführer der out for space GmbH wünscht sich mehr Querdenker und Mut zur Veränderung. Auch Jasmin Franz, Innovationsmanagerin bei Vetter Pharma-Fertigung, regte dazu an, auch mal um die Ecke zu denken. Jörg Munk sieht die Digitalisierung auch im sozialen Bereich als Chance. „Dabei müssen wir aber immer darauf achten, was dem Menschen dient.“ Claudia Wörner, Anne Luuka

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