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wir 3 / 2018

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14 Angebote der Offenen

14 Angebote der Offenen Hilfen Sinnvolle Freizeitgestaltung in Gemeinschaft Die Offenen Hilfen der Stiftung Liebenau gestalten regelmäßig ein Freizeitprogramm für erwachsene Menschen und Jugendliche mit Behinderungen. Tobias Kaufmann, der mitverantwortlich ist, spricht über den Hintergrund und die Akzeptanz der Angebote. Herr Kaufmann, seit einigen Jahren stellen Sie zusammen mit Kolleginnen und Kollegen ein Freizeit- und Bildungsprogramm für Menschen mit Beeinträchtigungen zusammen. Welche Angebote sind zum Beispiel darin zu finden? Im aktuellen Heft finden sich insgesamt 71 Angebote der Offenen Hilfen und des Familienunterstützenden Dienstes aus dem Bodenseekreis und dem Landkreis Ravensburg. Es gibt Kurse, die wöchentlich stattfinden, wie zum Beispiel ein Lese- und Schreibkurs und Sportgruppen. Zu den monatlichen Kursen gehören gesellige Angebote, Kegeln, Stammtische, Spieleabende, Kochen, Freizeitgruppen – auch für Jugendliche. Aufs Jahr verteilt bieten wir ein- und mehrmalige Aktivitäten wie Ausflüge, Besichtigungen, Konzerte und Events, Kochen und Backen, Kreatives und Musik sowie Sport und Bewegung. Wer konkret kann die Angebote nutzen? Die meisten unserer Angebote richten sich an erwachsene Menschen mit Behinderungen, die zum Beispiel im Rahmen des Ambulant Betreuten Wohnens oder des Betreuten Wohnens in Familien von uns und anderen Trägern betreut werden, aber auch an Menschen, die bei ihren Eltern oder in einer familiären Umgebung leben. Diesen Personenkreis fördert auch das baden-württembergische Ministerium für Soziales und Integration. Darüber hinaus haben wir auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus stationären Wohnformen. Der Familienunterstützende Dienst bietet zudem inklusive Freizeitgruppen für Kinder und Jugendliche an, die zuhause bei ihren Eltern oder in einer Gastfamilie leben.

15 Warum werden nicht die für alle Bürger offenen Angebote mit genutzt? Einige unserer Teilnehmer nutzen neben unseren Angeboten auch die für alle Bürger. Allerdings sind diese Angebote – wenn sie nicht explizit inklusiv konzipiert sind – oft nicht an die speziellen Bedürfnisse unserer Zielgruppe angepasst. Nach welchen Kriterien werden die verschiedenen Unternehmungen zusammengestellt? Hier kommen die eben erwähnten speziellen Bedürfnisse zum Tragen. Zu diesen Bedürfnissen gehört zum Beispiel: Gemeinschaft mit Gleichgesinnten, ein Programm, das an geistige und körperliche Beeinträchtigungen angepasst ist, eine adäquate, geschulte Begleitung und Betreuung, aber auch die Berücksichtigung des oft geringen finanziellen Spielraums der Zielgruppe. Im Vordergrund steht die Gemeinschaft und das schöne gemeinsame Erlebnis. Wir versuchen unsere Angebote möglichst wohnortnah oder zumindest gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar zu machen. Derzeit gelingt dies vor allem in den Städten – der ländliche Raum ist noch ausbaufähig. Beim „Programmrat“ kommen bei der Planung des Jahresprogrammes die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Wünschen und Vorschlägen zum Programminhalt, aber auch mit Kritik zu Wort. Die Vorgaben des „Programmrates“ sind ein wichtiges Kriterium. Welche Ziele verfolgen Sie und in welcher Weise profitieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer? Alleinsein und auch Einsamkeit in der Freizeit gehören zum Alltag vieler Menschen unserer Zielgruppe, besonders jener, die alleine in einer Wohnung leben. Deswegen gehört die Freizeitgestaltung auch zu den Aufgaben der betreuten Wohnformen. Dies können wir mit den Offenen Hilfen wohnformübergreifend anbieten mit dem Vorteil, neben individuellen Angeboten ein breites Spektrum von Gruppenangeboten ermöglichen zu können. Zum anderen wollen wir Familien und Gastfamilien Entlastung und Freiräume schaffen, indem wir mit ihren Angehörigen oder Betreuten stunden- oder tageweise etwas unternehmen. Sie kooperieren auch mit anderen Anbietern, zum Beispiel mit der VHS. Welchen Hintergrund haben solche Angebote, an denen Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen teilnehmen können? Hinter diesen Kooperationen steht vor allem der Inklusionsgedanke und das Ziel, Angebote so zu gestalten, dass sie Menschen mit und ohne Behinderungen ansprechen und zusammenbringen. Wie groß ist die Nachfrage? Allein bei den Offenen Hilfen im Landkreis Ravensburg waren es im vergangenen Jahr über 240 Teilnehmer bei acht ganztägigen und 19 stundenweisen Angeboten. Dazu kommen 40 Kinder und Jugendliche, die an speziellen Angeboten teilgenommen haben. Die Nachfrage ist seit Jahren steigend. Welche Rückmeldungen bekommen Sie von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern? Die Rückmeldungen sind überwiegend positiv. Neben dem Erlebnis werden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch die Begegnungen mit bekannten und fremden Leuten und die gute Begleitung durch unsere Ehrenamtlichen sehr geschätzt. Familien und Gastfamilien finden es gut, dass ihre Kinder ein sinnvolles Freizeitprogramm mit Gleichaltrigen haben und sie selbst dadurch entlastet werden. Die Fragen stellte Ruth Hofmann

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