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Stiftung Liebenau - Innovativer sozialer Dienstleister und Wirtschaftsfaktor für die Region

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Stiftung Liebenau – innovativer sozialer Dienstleister und Wirtschaftsfaktor für die Region Die Stiftung Liebenau macht mit einer Studie zum sogenannten Social Return on Investment (SROI) die regionalökonomischen Wirkungen ihrer Arbeit transparent und zeigt dies am Beispiel ihrer beiden Stammlandkreise (Bodenseekreis, Landkreis Ravensburg) in der Region Bodensee-Oberschwaben. Hierdurch zeigt sich ihre Bedeutung als Wirtschaftsfaktor für die Region. Nahezu jeder Landkreis ist mittlerweile Teil einer sorgfältig profilierten Wirtschaftsregion. Die Region Bodensee-Oberschwaben präsentiert sich auch länderübergreifend unter der Dachmarke „Vierländerregion Bodensee“ als internationaler Wirtschaftsund Lebensstandort mit hoher individueller und gesellschaftlicher Lebensqualität. Gleichzeitig betont sie ihre Rolle als Technologie standort in Baden-Württemberg. Die Region weist im Landesvergleich überdurchschnittlich viele Arbeitsplätze im Produktionssektor auf und versteht sich auch in Sachen Bildung als Technologie- und Innovationscluster. Ein bedeutender Wirtschaftszweig bleibt dabei bisweilen im Social Return on Investment (SROI)* Schatten: der Zweig der sozialen Dienstleistungen für Menschen mit vielfältigem Unterstützungsbedarf. Soziale Organisationen, wie die Stiftung Liebenau, unterstützen diese nicht nur bedarfsgerecht – sie leisten auch einen Beitrag für eine höhere Lebensqualität. Sie sind zugleich Wirtschaftsunternehmen, die Arbeitsplätze schaffen sowie für Einkommen und Nachfrage vor Ort sorgen. So befördert auch die Stiftung Liebenau die regionale Wirtschaftstätigkeit in der Region Bodensee-Oberschwaben und ist ein wichtiger Standortfaktor. Wenn man über Soziales spricht, darf – und muss – man auch über Geld sprechen. Denn häufig erscheinen soziale Dienstleistungen wie Wohn- und Arbeitsangebote für Menschen mit Behinderungen oder Hilfen für Kinder- und Jugendliche vor allem als immense Ausgaben positionen im öffentlichen Haushalt. Doch ein großer Teil dieser Mittel fließt direkt wieder zurück an die öffentliche Hand und gleichzeitig entsteht Wirtschaftstätigkeit vor Ort. Sozialausgaben sind also Investitionen: in die Lebensqualität und in die gesellschaftlichen Systeme. (para-)fiskalische Wirkung WIRTSCHAFTS- RAUM direkte und induzierte Nachfragewirkung ÖFFENTLICHE HAND Regionalökonomische Wirkung Entgelte und Zuschüsse SOZIALE ORGANISATION direkte und induzierte Beschäftigungswirkung In soziale Unternehmen wie die Stiftung Liebenau fließen diverse Arten öffentlicher Transferleistungen. Und wie in jeder Tauschbeziehung gilt: Wer etwas bezahlt, möchte wissen, welche Leistung er dafür erhält – wer bezahlt wird, möchte seine Leistung gewürdigt wissen. Soziale Dienstleistungen erfolgen allerdings zumeist in einem Dreiecksverhältnis: Derjenige, der für eine Leistung bezahlt (Staat), ist in der Regel nicht der, dem die Leistung direkt zugutekommt (Klient). Der Mehrwert sozialer Dienstleistungen für die Gesellschaft lässt sich mit dem Social Return on Investment transparent machen. In der grundlegenden Perspektive des SROI interpretiert man diese Transfers nicht als staatliche Konsumausgaben, sondern als Sozialinvestitionen und fragt nach den daraus entstehenden Rückflüssen (Returns) an die öffentliche Hand sowie nach den gesellschaftlich eingesparten Kosten. Auf diese Weise zeigt sich, dass die tatsächlichen Gesamtkosten niedriger sind, als es auf den ersten Blick scheint, und der zusätzliche Nutzen für die Gesellschaft wird sichtbar. Oder einfach gesagt: Wie viel Wert (€) erhält „die Gesellschaft“ für den in ein Sozialunternehmen bzw. seine Klienten investierten Wert (€) zurück? *) Social Return on Investment Der Social Return on Investment (SROI) ist ein Verfahren zur Berechnung der gesellschaftlichen, insbesondere monetären Wertschöpfung sozialer Unternehmen und Einrichtungen. Zur Abbildung dieser Wertschöpfung hat das Beratungsinstitut xit forschen. planen. beraten. gemeinsam mit der Evangelischen Hochschule Nürnberg (Prof. Dr. Klaus Schellberg) und der Katholischen Universität Eichstätt- Ingolstadt (Prof. Dr. Bernd Halfar) das aus den USA stammende Konzept SROI für die Situation des deutschen Wohlfahrtsstaates adaptiert. Über 80 Einzelorganisationen deutschlandweit haben bereits mit diesem Ansatz SROI-Berichte und Sozialbilanzen erstellt. Wirkungen für die Wirtschaftsregion Die öffentliche Hand (regional und überregional) finanziert soziale Dienstleistungen. Daraus entstehen zunächst direkte Effekte durch die soziale Organisation selbst: Beschäftigung und Einkommenswirkung (eigene Mitarbeiter und Honorar kräfte), Nachfrage (eigene Einkäufe von Gütern und Dienst leistungen), fiskalische und parafiskalische Effekte (für eigene Mitarbeiter und den Betrieb abgeführte Steuern und Sozial versicherungsbeiträge). Darüber hinaus entstehen durch die sozialen Organisationen in der umliegenden Wirtschaft in mehreren Stufen induzierte Grafik auf Basis einer Illustration der xit GmbH Effekte: Die direkten Einkommen werden ausgegeben und führen zu induzierter Nachfrage, die direkte Nachfrage der Organisationen wiederum führt zu induzierten Beschäftigungs- und Einkommenseffekten und so weiter. Der Wirtschafts impuls der sozialen Organisation trägt sich über viele Stufen im Wirtschaftsraum fort. Hier entstehen erneut (para-)fiskalische Effekte, also Einnahmen für die öffent liche Hand und Ein sparungen durch Schaffung und Erhalt von Arbeitsplätzen. 2 3

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