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Positionspapier BWGV-AKBW-SONG - Zusammen Leben Wohnen und Arbeiten

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Zusammen lernen - an zukunftsweisenden Praxisbeispielen Zusammen wohnen Praxisbeispiel St. Anna-Quartier, Tettnang: In Zusammenarbeit der Katholischen Kirchengemeinde und der Stadt Tettnang sowie der Stiftung Liebenau und den Baugenossenschaften Bau- und Sparverein Ravensburg eG und der Familienheim Schwarzwald- Heuberg e.V. sind 127 genossenschaftliche Mietwohnungen entstanden. Unterschiedliche Wohnungsgrößen und sozial gestaffelte Mietpreise ermöglichen eine soziale Bewohnermischung. Der Quartierstreff „Pavillon“ und die St. Anna-Kapelle bilden das Zentrum des neuen Wohnquartiers. Die Stiftung Liebenau brachte ihre Kompetenzen im Sozial- und Quartiersmanagement ein und ermöglicht das inklusive Wohnen für Menschen mit Behinderungen. www.bgwo.de Praxisbeispiel Architektur: Seniorenzentrum Frickingen eG: Mit dem neuen Seniorenzentrum erhält die Ortsmitte der Gemeinde Frickingen mit der historischen Kirche und dem denkmalgeschützten Petershauser Hof neben dem Rathausneubau eine weitere markante, architektonische Ergänzung. Auch unter sozialen Aspekten stellt das Bauprojekt eine Besonderheit dar. Bauherr ist eine Gruppe ortsansässiger Senioren, die mit Unterstützung durch die Gemeinde eine Genossenschaft gründeten. Die Kirche konnte dafür gewonnen werden, einen Teil des großen Pfarrgartens in Erbpacht zur Verfügung zu stellen. Dadurch konnte im Ortszentrum eine Seniorenwohnanlage entstehen, von der aus alle wichtigen Infrastruktureinrichtungen auf kürzestem Wege – zu Fuß – erreichbar sind. www.akbw.de/baukultur/beispielhaftes-bauen/datenbank-praemierte-objekte/detailansicht/objekt/seniorenzentrum-6579.html Praxisbeispiel Lichtenstern Wohnkonzepte am Neckarbogen eG, Heilbronn: „Vernetzung und Kooperation im Sozialraum“, so lautet die übergeordnete Zielsetzung der Initiative Lichtenstern Wohnkonzepte. Das inklusive Wohn- und Betreuungsprojekt Neckarbogen soll das Miteinander in der Nachbarschaft fördern. Das Neubauviertel entstand im Rahmen der Bundesgartenschau Heilbronn 2019. www.lichtenstern-wohnkonzepte.de/ Modellbeispiel WohnenPLUS: Als „WohnenPLUS“ wurden seitens des BWGV drei unterschiedliche Modellideen in einem Leitfaden vorgestellt. Diese reichen vom Bau beziehungsweise Erwerb und Betrieb eines oder mehrerer Häuser als Genossenschaft über die Gründung einer Dach- oder Dienstleistungsgenossenschaft zum Management mehrerer Einheiten bis hin zu einer umfassenden genossenschaftlich organisierten Quartiers-/Stadtteilentwicklung. www.wir-leben-genossenschaft.de/files/BWGV_Leitfaden WohnenPLUS_A5_Web.pdf Zusammen leben Praxisbeispiel Lebensräume für Jung und Alt: Die „Lebensräume für Jung und Alt“ sind ein Mehrgenerationenwohnkonzept, welches die Stiftung Liebenau zusammen mit den jeweiligen Kommunen in den vergangenen 25 Jahren an 30 Standorten realisiert hat. Als generationsübergreifende Wohnform ermöglichen sie ein lebendiges Miteinander von Senioren, Alleinstehenden, Paaren, Alleinerziehenden und jungen Familien. Aktive Selbst- und Nachbarschaftshilfe mit einer Vielfalt von Gemeinschaftsaktivitäten wird durch die Gemeinwesenarbeit und Begegnungsmöglichkeiten im Gemeinschaftsraum gefördert. Gleichzeitig unterstützt diese Infrastruktur die Quartiersarbeit in den jeweiligen Standortquartieren. https://www.stiftung-liebenau.de/pflege-und-lebensraeume/angebote/wohnen-und-leben/ Praxisbeispiel Quartier Galgenhalde, Ravensburg: Inmitten der Wohnsiedlung des Bau- und Sparvereins Ravensburg eG wurde in Zusammenarbeit mit der Stiftung Liebenau und der Stadt Ravensburg 12

vor über zehn Jahren ein Quartiersprojekt gestartet. Das Quartiersmanagement im Quartier Galgenhalde setzt auf den Ausbau sozialer Netze, fördert Nachbarschaftshilfe und bürgerschaftliches Engagement. Im „Rahlentreff“ finden zum Beispiel ein Mittwochscafé, Kinderbetreuung, eine Tischtennisgruppe, eine Demenzgruppe und Seniorengymnastik statt – organisiert und umgesetzt von Ehrenamtlichen. Ergänzend gibt es einen ambulanten Pflegedienst, eine Senioren-WG, den Betreuungsdienst „Zuhause“, das Haus der Pflege St. Meinrad und ein gemeindeintegriertes Wohnangebot für Menschen mit Behinderungen. www.stiftung-liebenau.de/pflege-und-lebensraeume/angebot/ravensburg/quartiersarbeit-galgenhalde-quartiersarbeit-1958/ Praxisbeispiel Baugenossenschaft EDEN e.G., Neulingen: Alle Freiheiten des Lebens genießen und dennoch die Sicherheit haben, dass im Ernstfall für alles gesorgt ist: Das ist die Zielvorgabe des Wohnparks EDEN. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, entstand in Neulingen ein Wohnkonzept der ganz besonderen Art. Bungalows für die Generation 60+ ermöglichen den Bewohnern unabhängig wie im „eigenen Haus“ zu wohnen, sich aber um die Belange des Hauses und der Anlage nicht kümmern zu müssen. Das gilt angefangen bei einer 24-Stunden-Rufbereitschaft bis hin zu einer pflegerischen Betreuung. www.bg-eden.de/ Praxisbeispiel WoGA Pfullendorf e.G.: Die Motivation hinter der „WoGA Pfullendorf – Wohnen und Gesundheit im Alter“ ist es, das selbstbestimmte Wohnen im Alter zu stärken. Diesem Ziel dienen zwei Einrichtungen. Im „Pflegeheim – Wohnzentrum Grüne Burg“ leben in drei Wohngemeinschaften insgesamt 55 Menschen mit Pflegebedarf oder demenzieller Erkrankung, wobei sich die Gestaltung der Wohnungen an privaten Räumlichkeiten orientiert. Die „Seniorenwohnungen – Aktiv wohnen in Pfullendorf“ sind eine Einrichtung, in der es den Bewohnern möglich ist von gelegentlichen Hilfen im Haushalt bis zur pflegerischen Versorgung verschiedene Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. www.woga-pfullendorf.de/ Praxisbeispiel Waldorf Kindertagesstätte Gengenbach-Strohbach e.G.: Zielsetzung der Initiative bei der Gründung ihrer eingetragenen Genossenschaft war die Übernahme von Verwaltungsaufgaben durch die Genossenschaft sowie eine intensive Einbindung der Eltern, um gemeinsam mit den pädagogischen Mitarbeitern eine zeitgemäße Erziehung zu ermöglichen. www.waldorfkindergarten-strohbach.de/ Modellbeispiel Plattformgenossenschaft im Handwerk: Handwerksbetriebe haben während eines Bauvorhabens Zugang zu vielen nicht-personenbezogenen Daten, die für Unternehmen anderer Branchen sowie die Betreiber eines Gebäudes wertvoll sind. Eine technische Infrastruktur zur Erfassung und Verwertung dieser Daten aufzubauen, ist jedoch sowohl mit zeitlichem Aufwand als auch mit Kosten verbunden, die von den Handwerksbetrieben oftmals nicht erbracht werden können. Genossenschaften können hier helfen, das Know-how und das nötige Kapital zu bündeln. Sie können unter anderem Bilddaten, Temperatur- und Luftfeuchtigkeitswerte zur Beschreibung der Umgebungsbedingungen verschiedener Punkte der Baustelle liefern und externe Partner einbinden, um weitere Services anzubieten und die Daten für die Projekte vor Ort nutzbar zu machen. Darüber hinaus können auch die Bewohner erheblich von Plattformgenossenschaften profitieren. In einem „Smart Home“ können ausgewählte Geräte automatisch miteinander kommunizieren und den Bewohnern entsprechend viele Vorteile bieten. Zusammen sorgen Praxisbeispiel MEDNOS e.G.: Die MEDNOS e.G. (ehemals MVZ Calw eG) wurde mit dem Ziel gegründet, Medizinische Versorgungszentren (MVZ) zu betreiben, die die hausärztliche Versorgung vor allem im ländlichen Bereich verbessern beziehungsweise aufrechterhalten sollen. Sie sehen sich dem 13

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