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LAWerleben - 2|2019

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Neues aus den Liebenauer Arbeitswelten

Grüne Welt In der

Grüne Welt In der Gemüsegärtnerei der Stiftung Liebenau leistet jeder Werkstattbeschäftigte eine Arbeit, die ihn weder über- noch unterfordert: Manuela Jauk (rechts im Bild) bindet besonders gern Petersiliensträußchen, die im Liebenauer Landleben und auf Wochenmärkten verkauft werden. Fleißige Hände im Gemüsebau der Stiftung Liebenau TEXT UND FOTO: CLAUDIA WÖRNER Ein frisches Petersiliensträußchen sieht fast aus wie das andere, sauber gebunden und appetitlich anzusehen. In der Gemüsegärtnerei der Stiftung Liebenau bündelt Werkstattbeschäftigte Manuela Jauk die Kräuter und umwickelt mit viel Geduld die Stiele mit einem Gummiring. Zu kaufen gibt es sie, ebenso wie andere in den eigenen Gewächshäusern gezogene Kräuter, im Liebenauer Landleben und auf Wochenmärkten. „Diese Arbeit ist gar nicht so einfach, wie sie auf den ersten Blick aussieht“, sagt Susanne Nahrmann. Als Fachkraft für Arbeit und Bildung ist sie in der Gemüsegärtnerei zuständig für 19 Werkstattbeschäftigte mit ganz unterschiedlichen Kompetenzen und Bedürfnissen. Während die einen auf dem Wochenmarkt dabei sind und sogar kassieren, arbeiten andere im Gewächshaus oder bereiten das Gemüse für den Verkauf vor. „Wichtig ist, dass niemand bei seiner Arbeit über- oder unterfordert ist.“ Beim Bündeln der Kräutersträußchen leiste Manuela Jauk seit mehr als fünf Jahren einen wichtigen Beitrag. „Sie weiß genau, worauf es ankommt, und man kann sich auf sie verlassen“, lobt Nahrmann. 100 bis 150 Bund der Petersiliensträußchen schafft Manuela Jauk pro Tag. „Mir macht die Arbeit Spaß“, erzählt die 37-Jährige. Wichtig ist für sie, dass sie mit der Fachkraft für Arbeit und Bildung ihre feste Bezugsperson hat. So beginnt ihr Arbeitstag meistens mit einer Umarmung. Immer im Blick hat Susanne Nahrmann die persönliche Entwicklung aller Werkstattbeschäftigten im Gemüsebau: „Anfangs war Manuela eher ängstlich. Inzwischen geht sie sogar allein in die Kantine zum Essen.“ Auch bei Ausflügen ist sie gerne mit von der Partie, und im Werkstattrat wurde sie zur Frauenbeauftragten gewählt. 8 2|2019

Grüne Welt Ein Spezialist an der Papierpresse des Wertstoffhofes TEXT UND FOTOS: CLAUDIA WÖRNER Aktuell sind bei der Liebenau Gebäude- und Anlagenservice GmbH (LiGAS) sieben Werkstattmitarbeiter der Liebenauer Arbeitswelten beschäftigt. Einer von ihnen ist Mathias Müller, der in erster Linie auf dem Wertstoffhof der LiGAS in Liebenau tätig ist. An der neuen Papierpresse sorgt er selbstständig dafür, dass aus Altpapier Ballen gepresst werden, von denen jeder eine halbe Tonne wiegt. Plastikverpackungen, Holzabfälle, Elektroschrott und Papier: Im Wertstoffhof der LiGAS nimmt Mathias Müller das Material entgegen, mit dem die Liebenauer Betriebe, die Wohngruppen und die Verwaltung nichts mehr anfangen können. „Ziel ist, alle Materialien so ordentlich wie möglich zu sortieren, damit sie wieder dem Wertstoffkreislauf zugeführt werden können und so wenig Restmüll wie möglich entsteht“, erläutert Arbeitserzieher Markus Miller. Auf Mathias Müller, der seit 2012 in der LiGAS beschäftigt ist, kann er sich verlassen: „Er arbeitet gewissenhaft und hält sich an die Vorgaben“ – dürfen doch keine Fremdstoffe in den jeweiligen Materialsammlungen enthalten sein. „Am liebsten arbeite ich an der Papierpresse“, erzählt Mathias Müller. Zuerst reißt er die Kartons in eine passende Größe und füttert die Presse mit einem Stück nach dem anderen. Immer wieder drückt er auf den Knopf, damit das Material verdichtet wird. Jeder Papierballen wiegt eine halbe Tonne Wenn die Größe eines Ballens mit einem Gewicht von etwa einer halben Tonne erreicht ist, zieht er vier Abbindedrähte stramm und verwickelt sie so ineinander, dass der große Ballen zusammenhält. Mit Hilfe eines Hubwagens fährt der 25-Jährige den Ballen in die Halle und setzt ihn mit dem Hubstapler auf die bereits vorhandenen. „Dann kommen sie in die Papierfabrik und werden recycelt“, weiß Müller. Innerhalb von drei bis vier Monaten kommen auf diese Weise rund 25 Tonnen Altpapier zusammen. Und wenn ein alter PC auf dem Wertstoffhof abgegeben wird, lässt er alles stehen und liegen, interessiert er sich doch sehr für Computer und alles, was mit ihnen zusammenhängt. Jetzt heißt es, Festplatten, Laufwerke und Platinen auszubauen und zu sortieren. Hin und wieder hilft er auch, wenn Bewohner von einer Wohngruppe in die andere umziehen oder ist bei Reparaturarbeiten dabei. Gefüttert mit Kartons und Altpapier: An der Papierpresse auf dem Wertstoffhof der Liebenau Gebäudeund Anlagenservice GmbH (LiGAS) weiß Mathias Müller genau, was zu tun ist. 2|2019 9

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