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Jahresbericht 2015 der Stiftung Liebenau

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Der Jahresbericht 2015 der Stiftung Liebenau informiert über die Aufgabenfelder, die Organisation und Unternehmenskennzahlen.

Modernisierung und der Umbau der St. Lukas-Klinik abgeschlossen. Im nächsten Schritt werden die Verwaltungsgebäude erweitert und saniert, um auf diese Weise die derzeit auf verschiedene Standorte verteilten Bereiche räumlich sinnvoll zusammenzufassen, Arbeitsabläufe zu vereinfachen und zeitgemäße, technisch gut ausgestattete Arbeitsplätze zu schaffen. Dienstleistungsunternehmen Der gesellschaftliche Wandel wirkt sich auch auf die Dienstleistungsunternehmen im Stiftungsverbund aus. Sie erbringen seit vielen Jahren Serviceleistungen von der Betriebstechnik über Catering und Informationstechnologie bis zum Textilservice für die sozialen Stiftungsunternehmen, aber auch für externe Kunden und schaffen dabei attraktive Arbeitsplätze, gerade auch für Menschen mit Behinderung. Der Trend zur Dezentralisierung und Regionalisierung, aber auch unsere inklusiven und quartiersorientierten Strategien erfordern eine Überprüfung der bisherigen Geschäftsmodelle. Im vergangenen Jahr haben wir einen entsprechenden Organisationsentwicklungsprozess eingeleitet. Schnittstellen zwischen den gemeinnützigen und gewerblichen Gesellschaften wurden analysiert, Veränderungsbedarfe festgestellt. Mit ersten Umsetzungsschritten rechnen wir im laufenden Jahr. Neue Aktivitäten in Europa Die Stiftung Liebenau baut ihre Tätigkeit in Europa weiter aus und reagiert damit auf die Zunahme von Trägeranfragen aus anderen europäischen Ländern. Seit vielen Jahren beobachten wir, dass ein solches grenzüberschreitendes Engagement allen Beteiligten einen hohen Wissenszuwachs und wechselseitige innovative Impulse ermöglicht. In der Schweiz wurde im November 2015 die Genossenschaft Dorfplatz Oberhelfenschwil zur Liebenau Schweiz gemeinnützige AG umfirmiert. Das Sozialunternehmen mit Sitz in St. Gallen wird sich sozialen Aufgaben in den Bereichen Erziehung, Bildung, Beschäftigung, Heilbehandlung, Betreuung und Pflege von hilfebedürftigen Menschen widmen. In diesem Rahmen übernimmt sie auch das Management der Stiftung Helios – Leben im Alter. In Klagenfurt (Kärnten) wurden 2015 die Rahmenverträge für die erste generationenübergreifende Wohnanlage nach dem Modell der „Lebensräume für Jung und Alt“ unterschrieben. Bereits im Mai 2016 wurde sie eröffnet. Realisiert wird sie von der Diözese Gurk. Die Stiftung unterstützt und begleitet dieses Pilotprojekt. In Italien wurden 2015 die Vorbereitungen für die Gründung einer gemeinnützigen Tochtergesellschaft weitgehend abgeschlossen, sodass wir im März 2016 die gemeinnützige Liebenau Italia impresa sociale S.r.l. gründen konnten. Die Stiftung Liebenau weitet damit ihr bisheriges Engagement in Südtirol, wo sie vor sechs Jahren gemeinsam mit der Diözese Bozen-Brixen die Fondazione S. Elisabetta gegründet hat, auf ganz Italien aus. Das Jahr 2015 in Zahlen Mit 15 Tochtergesellschaften, 12 Beteiligungsgesellschaften und vier weiteren zugeordneten Rechtsträgern (Vereine, selbstständige Stiftungen) war die Stiftung Liebenau 2015 in sechs europäischen Ländern mit 303 sozialen Diensten und Einrichtungen in 96 Standortkommunen tätig. Auf die Stiftung selbst und ihre 100-prozentigen Tochtergesellschaften entfallen 196 Einrichtungen und Dienste in 66 Städten und Gemeinden. Über die Beteiligungsgesellschaften und weitere zugeordnete Unternehmen kommen 107 Einrichtungen und Dienste in 30 Standortkommunen hinzu. Unter Mitwirkung der Stiftung Liebenau entstehen in unseren Standortkommunen auch zunehmend Bürgerstiftungen, die wichtige soziale Aufgaben übernehmen. Mehr als 17 000 Menschen haben 2015 ein Angebot der verschiedenen Unternehmen in Anspruch genommen. (Mehrfache Zählung ist möglich, wenn zum Beispiel Betreuung im Wohn- und im Arbeitsbereich erfolgt.) Politisches Engagement für betreute Menschen Rahmenbedingungen in der Pflege gestalten Zum Wesen der Stiftung Liebenau gehört es, dass sie sich nicht auf die fachliche Umsetzung politischer Vorgaben beschränkt, sondern sich auf allen politischen Ebenen für eine Mitgestaltung der Rahmenbedingungen stark macht – und zwar immer im Interesse der Menschen, denen ihre Arbeit gewidmet ist. Im Bereich der Altenhilfe Deutschland waren es vor allem zwei Gesetzesvorhaben, die 2015 unsere Aufmerksamkeit gefordert haben: auf Bundesebene das im Januar 2016 in Kraft getretene Pflegestärkungsgesetz II (PSG II) und auf Landesebene die Landesheimpersonalverordnung (LPersVO) für Baden-Württemberg. Das PSG II antwortet mit der Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs (fünf Pflegegrade statt bisher drei Pflegestufen) auf die gestiegenen Anforderungen in der Betreuung von Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Und es stärkt die teilstationäre und ambulante Betreuung. Beides hatte die Stiftung Liebenau gemeinsam mit anderen Trägern und Fachverbänden seit langem angemahnt, um älteren Menschen bedarfsgerechte, individuell zugeschnittene Hilfe anbieten zu können. Grundsätzlich sind die Neuregelungen daher zu begrüßen. Wir sehen allerdings noch Steuerungsbedarf in der Frage der Umsetzung. Vor allem müssen die Verfahren zur Personalbemessung zügig entwickelt werden, damit wir im Hinblick auf die Personalausstattung nun auf die neu definierten Pflegegrade reagieren können. Auch die künftige Rolle der Kommunen in der Gestaltung der lokalen Infrastruktur und die Schnittstelle zur Eingliederungshilfe muss geklärt werden. Gedenken Euthanasie-Gedenktag mit Auszubildenden der Stiftung Liebenau. Feine.Kost Eine neue Kostform für Menschen mit Schluckbeschwerden bereichert das Angebot der Liebenau Service. „Lebensräume“ jetzt auch in Kärnten Dr. Beate Prettner, Soziallandesrätin und Stellvertreterin des Landeshauptmanns, Diözesanbischof Alois Schwarz und Dr. Berthold Broll, Vorstand der Stiftung Liebenau, unterzeichnen den Kooperationsvertrag für die „Lebensräume für Jung und Alt“ in Klagenfurt. Rechts die Projektleiterin der Diözese, Andrea Enzinger. Neu in der Schweiz Genossenschaft Dorfplatz wird zu Liebenau Schweiz. 12 vorstand stiftung Liebenau vorstand stiftung Liebenau 13

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