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Jahresbericht 2014 der Stiftung Liebenau

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Der Jahresbericht der Stiftung Liebenau, der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist und der Stiftung Helios – Leben im Alter. Die drei Stiftungen sind mit insgesamt 6 000 Mitarbeitern an 90 Standorten in Deutschland, Österreich, Italien, Bulgarien und der Schweiz tätig, hauptsächlich in den Aufgabenfeldern Altenhilfe, Hilfe für Menschen mit Behinderung, Gesundheit, Bildung und Hilfen für Kinder und Jugendliche.

Das Jahr in Zahlen Sechs

Das Jahr in Zahlen Sechs europäische Länder, 95 Standortkommunen, 290 soziale Dienste und Einrichtungen: In diesen Zahlen lassen sich die sozialen Tätigkeiten der Stiftung Liebenau, ihrer Tochter- und Beteiligungsgesellschaften sowie aller sonstigen zugeordneten Rechtsträger im Jahr 2014 abbilden. Dabei entfallen auf die Stiftung selbst und ihre 100-prozentigen Tochtergesellschaften sowie Mehrheitsbeteiligungen 187 Einrichtungen und Dienste in 66 Städten und Gemeinden. Über die Beteiligungsgesellschaften und weiteren zugeordneten Unternehmen kommen 103 Einrichtungen und Dienste in 29 Standortkommunen hinzu. Mehr als 20 000 Menschen haben 2014 ein Angebot der verschiedenen Unternehmen in Anspruch genommen. (Mehrfache Zählung ist möglich, wenn zum Beispiel Betreuung im Wohn- und im Arbeitsbereich erfolgt.) Gemeinsam für eine bessere Gesellschaft Politische Impulse für die soziale Arbeit Wie in den Vorjahren hat sich die Stiftung Liebenau auch 2014 zu verschiedenen sozialpolitischen Entwicklungen positioniert. Im Fokus standen die geplanten Reformen zur Pflege und zur Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung. Eine zentrale Rolle spielte auch die bereits seit 2012 laufende Novellierung des baden-württembergischen Heimgesetzes (Wohn-, Teilhabe und Pflegegesetz – WTPG). Der finale Gesetzentwurf hat die Grundkritik der Stiftung Liebenau nicht entkräftet: Die hohen ordnungsrechtlichen Anforderungen erhöhen nicht nur die administrativen Belastungen für Träger stationärer Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe, sondern sie konterkarieren auch gerade die flächendeckende Entwicklung ambulanter Wohn- und Betreuungsformen, die der Gesetzgeber als eines der wesentlichen sozialpolitischen Ziele formuliert hat. Um unsere Positionen zu kommunizieren, führten wir zahlreiche Gespräche mit Fachpolitikern auf Landesund Bundesebene. Zu Gast in Liebenau waren die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen Verena Bentele, der behindertenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion MdB Uwe Schummer, Vertreter der Enquetekommission Zukunft der Pflege des Baden-Württembergischen Landtags, oberschwäbische Bundestagsabgeordnete der Koalitionsfraktionen von CDU und SPD sowie der Sozialausschusses des Kreistages des Bodenseekreises. Spurensuche Sieben Jugendliche aus der St. Gallus-Hilfe begeben sich gemeinsam mit Mitarbeitern auf eine Erinnerungsreise von Meckenbeuren nach Grafeneck zur dortigen Gedenkstätte für Euthanasieopfer. Topfgucker Vogter Kindergartenkinder besuchen das Ausbildungsrestaurant im Berufsbildungswerk Adolf Aich und kochen mit den Chefs. Jubiläum Der ehemalige Vorstand Pfarrer Dieter Worrings (Mitte) feiert sein 50-jähriges Priesterjubiläum in der Kirche St. Maria in Liebenau. Monsignore Norbert Huber (links), ebenfalls ehemaliger Vorstand, und Prälat Michael H. F. Brock zelebrieren gemeinsam den Festgottesdienst. 14 VORSTAND STIFTUNG LIEBENAU

Im Rahmen einer politischen Podiumsdiskussion zur Europawahl 2014 diskutierten die Kandidaten der CDU sowie Bündnis 90/Die Grünen mit Vertretern der IHK Bodensee-Oberschwaben und der Agentur für Arbeit Konstanz-Ravensburg in Liebenau über das Thema Fachkräftemangel und Zuwanderung als aktuelle Handlungsfelder europäischer Sozialpolitik. Zudem gab es ein Fachgespräch mit MdEP Michael Theurer (FDP) über verschiedene Themen zur gegenwärtigen europäischen Sozial- und Förderpolitik sowie zur EU-Donauraumstrategie. Nationale und internationale Partner Die Stiftung Liebenau arbeitet traditionell in Partnerschaften, sowohl in ihrer fachlichen als auch in der politischen Arbeit. Diese Vorgehensweise, einschließlich der Schaffung entsprechender gesellschaftsrechtlicher Verbindungen, hat sich besonders außerhalb Deutschlands als sehr sinnvoll erwiesen. Sie ermöglicht die Entwicklung im jeweiligen nationalen Kontext. Seit Anfang 2014 ist die Stiftung Liebenau in einer solchen Verbindung in der Slowakei in einer ersten stationären Altenpflegeeinrichtung tätig. Die Dom Seniorov Pezinok n.o. wurde als Beteiligung der Wiener Casa Leben im Alter und der Casa Sozialeinrichtungen und daher in Partnerschaft mit der Caritas der Erzdiözese Wien gegründet. Für die Gründungsphase wurde außerdem die Partnerschaft mit einem erfahrenen slowakischen Unternehmer gesucht. Zunächst wurde ein begrenztes slowakisches Engagement als Erfahrungsfeld in diesem neuen Land vereinbart, um in überschaubarem Rahmen das jeweilige Handlungsumfeld, die Gegebenheiten und die Kultur des Landes kennenzulernen. Bewährt hat sich auch die partnerschaftliche Zusammenarbeit im kirchlichen Kontext. Im Zukunftsforum der Caritas, in dem die Stiftung Liebenau Mitglied ist, haben wir im vergangenen Jahr beispielsweise gemeinsam mit anderen Trägern die Finanzierung der Seelsorge in katholischen Einrichtungen diskutiert. Im Ergebnis konnte eine Finanzierungszusage des Bischöflichen Ordinariats erwirkt werden. Langjährig etabliert ist die Partnerschaft im Netzwerk: Soziales neu gestalten (SONG). SONG konzentriert sich auf die Schaffung einer konsequenten sozialraum- und quartiersorientierten Politik. Im Jahr 2014 veröffentlichte SONG mit weiteren Partnern ein Positionspapier zu Teilhabe und guter Pflege trotz knapper Ressourcen. Ziel ist, vor dem Hintergrund einer immer größer werdenden Personallücke, die Handlungskompetenz der kommunalen Ebene zu stärken, um vor Ort einen tragfähigen und flexiblen Hilfemix aus Familien, Nachbarschaft, bürgerschaftlich Engagierten und Profis organisieren zu können. In Anlehnung an die SONG-Forderungen hat die Stiftung Liebenau zusammen mit weiteren württembergischen Altenhilfeträgern ein Positionspapier „Soziale Zukunft Wohnquartier“ veröffentlicht, um damit Impulse für eine Quartiersstrategie im Land zu geben. Eine weitere regionale Vernetzung der Initiative mit quartiersorientiert tätigen Trägern in Baden-Württemberg ist geplant. Sozialraumorientierte Qualifizierungsmaßnahmen ergänzen die SONG-Initiativen. (siehe auch Seite 54) Friedrichshafen In der Marienstraße in Friedrichshafen beginnt der Bau eines Wohnhauses für 18 Menschen mit einer geistigen Behinderung. Kooperationspartner der St. Gallus-Hilfe ist die Katholische Gesamtkirchengemeinde Friedrichshafen. Gewonnen Das Mehrgenerationenhaus der „Lebensräume für Jung und Alt“ am Gänsbühl in Ravensburg erhält den 3. Platz beim 1. Landesinklusionspreis. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. VORSTAND STIFTUNG LIEBENAU 15

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