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Jahresbericht 2013 der Stiftung Liebenau

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Der Jahresbericht der Stiftung Liebenau, der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist und der Stiftung Helios – Leben im Alter. Die drei Stiftungen sind mit insgesamt 6 000 Mitarbeitern an 90 Standorten in Deutschland, Österreich, Italien, Bulgarien und der Schweiz tätig, hauptsächlich in den Aufgabenfeldern Altenhilfe, Hilfe für Menschen mit Behinderung, Gesundheit, Bildung und Hilfen für Kinder und Jugendliche.

St.

St. Andreas-Stiftung Christliche Hospizstiftung – Leben und Sterben in Würde Hubert Bernhard Vorstandsvorsitzender Die St. Andreas-Stiftung wurde 2012 gegründet. Ziel ist die langfristige Förderung des Bulgarisch-Deutschen-Sozialwerks St. Andreas. Die St. Andreas-Stiftung konnte im Berichtsjahr den Kapitalstock mit Hilfe von Zustiftungen von circa 840.000 Euro wesentlich erweitern. Diese Erhöhung setzt sich zusammen aus zwei privaten Zustiftungen von 12.000 Euro und der Zustiftung des Bulgarisch-Deutschen-Sozialwerks von circa 828.000 Euro. Der Jahresüberschuss aus dem Jahr 2013 in Höhe von circa 8.900 Euro wurde zur Mitfinanzierung der Aufwendungen des Bulgarisch- Deutschen-Sozialwerks St. Andreas e.V. zur Verfügung gestellt und in Höhe von 4.400 Euro der freien Rücklage im Sinne der Abgabenordnung zugeführt. Thomas Kaldenbach Vorstand Die Christliche Hospizstiftung – Leben und Sterben in Würde fördert und unterstützt die ambulante und stationäre Hospizarbeit im Bodenseekreis. Schwerkranken und sterbenden Patienten soll ein Leben in Geborgenheit und Würde bis zum Tod ermöglicht werden. Da Pflege- und Krankenkassen die Kosten der stationären Hospizarbeit nicht deckend finanzieren, ist die Stiftung auf Zustiftungen angewiesen. Menschen im Hospiz Herr K. war Mitte 70, als er seine Krebsdiagnose erhielt. Danach wollte er seinen Tod selbst in die Hand nehmen und machte einen Suizidversuch. Er scheiterte. Zunächst „gerettet“, Josef Weißhaupt Vorstand ging es ihm durch seine Erkrankung schlechter und schlechter. Im Hospiz verbrachte er noch fünf Monate – glücklich, wie er selbst sagte. Frau B. war Single. Mit Anfang 50 ging sie schweren Herzens ins Hospiz, gab ihre Wohnung auf. Eine frühere Nachbarin half ihr, sich im Hospiz einzurichten. Bis zuletzt benutzte sie ihr eigenes Geschirr. Noch bevor sie aufgrund ihrer Erkrankung nicht mehr sprechen konnte, sagte sie: „Mein Zuhause ist jetzt das Hospiz.“ Sie blieb zwei Monate. Ein frisches Bett, umsorgt sein, gepflegt werden: Manchen Gästen ging es noch nie so gut wie im Hospiz. Die Rede ist von Obdachlosen. „Wir waren schon ganz unten“, sagen viele von ihnen. Manchmal kehrt noch Friede ein in den letzten Wochen. Wirtschaftliche Situation Aufgrund der schwierigen Zinssituation war es der Hospizstiftung in 2013 lediglich möglich, einen Betrag in Höhe von 8.400 Euro für den Betrieb des Hospizes zur Verfügung zu stellen. Gäste im Hospiz 2013 Gäste 98 mit der Diagnose Krebs 93 % Ältester Gast 102 Jahre Jüngster Gast 28 Jahre Durchschnittsalter 69 Jahre 70 S TIFTUNGEN UND SONSTIGE TÄTIGK EITEN

Bürgerstiftungen Oberteuringen, Eriskirch, Deggenhausertal Seit Einführung der ersten Wohnanlagen nach dem Konzept „Lebensräume für Jung und Alt“ wurde die Gemeinwesenarbeit durch Sozialfonds finanziert. Als weiteres Instrument der nachhaltigen Förderung der Gemeinwesenarbeit in den Wohnanlagen wurden ab dem Jahre 2006 anstelle von Sozialfonds Bürgerstiftungen in den jeweiligen Gemeinden gegründet. Alois Gohm Vorstand Bürgerstiftungen Eriskirch und Oberteuringen Luitgard Caspari Gemeinwesenarbeiterin Oberteuringen Irene Eichhorn Gemeinwesenarbeiterin Eriskirch Yvonne Denzler Gemeinwesenarbeiterin Deggenhausertal Bürgerstiftungen nach diesem Modell gibt es mittlerweile in drei Gemeinden: Oberteuringen (2006), Eriskirch (2007) und Deggenhausertal (2013). Gründungsstifter waren jeweils die Gemeinde, die Stiftung Liebenau und Bürger. Alle drei Beteiligten sind in den beiden ersten Bürgerstiftungen auch in den Organen vertreten – dem Vorstand und dem Stiftungsrat. Im Deggenhausertal steuern ein Stiftungsvorstand und ein Stifterforum die Bürgerstiftung. Der Stiftungszweck wird laut der jeweiligen Satzung hauptsächlich verwirklicht durch die finanzielle Unterstützung der Gemeinwesenarbeit für die Bewohner und das soziale Umfeld der jeweiligen Wohnanlage in der Gemeinde. Diese geschieht beispielsweise durch vielfältige Aktionen, Kooperationen und Projekte, die überwiegend im Servicezentrum der Wohnanlage stattfinden und von einer Gemeinwesenarbeiterin angestoßen, moderiert und zum Teil organisiert und begleitet werden. Im Jahr 2013 ermöglichte die Bürgerstiftung Oberteuringen durch die finanzielle Unterstützung der Gemeinwesenarbeit, dass eine Vielzahl von Menschen begleitet, beraten, motiviert und unterstützt wurde. Das Projekt der Gemeinde zur Schaffung einer „sozialen Mitte“ wurde fachlich begleitet. Herausragend in Eriskirch waren im Jahr 2013 die Arbeit am Projekt „BesT“ des Landes Baden-Württemberg sowie die Mitarbeit in der „Arbeitsgemeinschaft Lebensqualität im Alter Eriskirch“. Erwähnenswert ist auch die Herausgabe eines Eriskircher Gutscheinheftes für pflegende Angehörige. Fast alle Vereine haben Gutscheine zur Verfügung gestellt. Noch sehr jung ist die Bürgerstiftung Deggenhausertal: Im Jahr 2014 werden erste Aktionen geplant und durchgeführt. Die Stiftung Liebenau ist darüberhinaus Mitglied der Bürgerstiftung Tettnang. STIFTUNGEN UND SONSTIGE TÄTIGKEITEN 71

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