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Jahresbericht 2013 der Stiftung Liebenau

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Der Jahresbericht der Stiftung Liebenau, der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist und der Stiftung Helios – Leben im Alter. Die drei Stiftungen sind mit insgesamt 6 000 Mitarbeitern an 90 Standorten in Deutschland, Österreich, Italien, Bulgarien und der Schweiz tätig, hauptsächlich in den Aufgabenfeldern Altenhilfe, Hilfe für Menschen mit Behinderung, Gesundheit, Bildung und Hilfen für Kinder und Jugendliche.

5. In

5. In der Stiftung Liebenau ist erlebtes Christsein erfahrbar. Das soziale, caritative Handeln der Stiftung Liebenau ist zugleich immer auch christliches Handeln im eigentlichen Sinne. Ganz besonders dann, wenn der Geist der Zuwendung spürbar ist. Gerade dieser, den Einzelnen in seiner Persönlichkeit und Individualität wertschätzende und achtende Blick bedarf einer ständigen Einübung. Diese Einübung kann nur geschehen durch überzeugte Menschen, die einen christlichen Hintergrund mitbringen oder zumindest befürworten. Durch die Art, wie sie als Person mit anderen Personen umgehen – wertschätzend, berührend, heilend, begleitend, tröstend – sind sie Zeugnisgeber für unsere christlichen Werte und für die Lebenskultur in der Stiftung Liebenau. Über die Stellung der Stiftung Liebenau im Gesamtverbund von „Mutter Kirche“ haben erste Gespräche mit der Diözese Rottenburg-Stuttgart stattgefunden. Wir verstehen die Stiftung Liebenau als einen lebendigen Teil der Kirche in der Nachfolge Jesu. Dieses Selbstbewusstsein prägt unser Auftreten und unsere Einrichtungen und strahlt aus zu den Menschen, die wir begleiten. Die Nähe und Distanz zur verfassten Kirche bleibt dabei Thema unserer Gespräche. Wir möchten, dass die caritativen Einrichtungen eine gewichtige Stimme im Verbund der Kirche sind. Sie sollen mitreden können, wenn es um die Ausrichtung von Kirche geht, und Anwalt derer sein, die selbst keine Stimme mehr haben. In diesem Anliegen wissen wir uns nicht allein und sind in vielfältigen Kontakten mit anderen Stiftungen, Orden und Institutionen die sich im Geiste Jesu Christi derjenigen annehmen, die Hilfe benötigen. 6. Die Stiftung Liebenau wirtschaftet solide. Das unternehmerische Handeln der Stiftung Liebenau schafft die Basis dafür, dass die vielfältigen Einrichtungen und Dienste ihre fachliche Arbeit erfolgreich leisten können. Wesentliche Grundlage für ein in diesem Sinne nachhaltiges Wirtschaften sind professionelle Managementstrukturen sowie betriebs- und finanzwirtschaftliche Kompetenzen. Auch im Jahr 2013 ist es gelungen, in der Stiftung Liebenau ein insgesamt zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen. Für einzelne Aufgabenfelder stellt sich die Situation jedoch anders dar. Etliche Dienste sind nicht oder nicht ausreichend refinanziert. Die Stiftung Liebenau trägt September Pflegeheim St. Josef: Bewegungsparcours eröffnet Betreutes Wohnen in Familien 16 VO RS TA ND S TI FTUN G LI EB EN AU

laufend in erheblichem Umfang zu ihrem Unterhalt bei, im Jahr 2013 in Höhe von insgesamt rund zwei Mio. Euro. Es handelt sich hierbei um Aufwendungen für Tätigkeiten, die den satzungsgemäßen Zwecksetzungen der Stiftung Liebenau entsprechen: unter anderem Aktivitäten für chronisch kranke und behinderte Kinder, Hospizarbeit für Erwachsene und Kinder, Teile der gesundheitlichen Versorgung für Menschen mit Behinderung (zum Beispiel zur Zahngesundheit), die Unterstützung des Bulgarisch-Deutschen Sozialwerks sowie die Gemeinwesenarbeit in den Kommunen. Daneben gibt es Aufgabenfelder, die im Rahmen der sozialstaatlichen Finanzierung auskömmlich finanziert sein müssten, es aber teilweise nicht (mehr) sind. Hierzu zählt die Arbeit unseres Berufsbildungswerks Adolf Aich zur Ausbildung lernbehinderter Jugendlicher. Als unternehmerisch richtig hat sich die vor vielen Jahren getroffene Entscheidung erwiesen, über die deutschen Landesgrenzen hinaus tätig zu werden. Das gesunde Wachstum, das wir außerhalb Deutschlands erzielt haben, trägt mit zum Gesamterfolg bei. Risikomanagement und Internes Kontrollsystem Die Stiftung Liebenau als eines der größten Sozialunternehmen im süddeutschen Raum mit Standorten in verschiedenen Ländern sieht sich einem zunehmend komplexen Umfeld gegenüber. Die damit einhergehenden Risiken werden mit Hilfe eines in die Unternehmensabläufe eingebundenen Risikomanagementsystems gesteuert. Auf strategischer Ebene werden unterschiedliche Chancen- und Risikofelder in einer Übersicht dargestellt und jährlich durch den Vorstand beurteilt. Dabei werden die bestehenden Felder laufend an aktuelle Gegebenheiten angepasst. Tragende Säulen im operativen Bereich sind das monatliche Controlling sowie die Konzernrichtlinie des Internen Kontrollsystems. Während beim Controlling Plan-Ist-Abweichungen im Fokus stehen, bezieht sich das Interne Kontrollsystem auf die Regelungen der Verwaltungsprozesse und bildet so den Ordnungsrahmen für eine gute Unternehmensführung. Die Einhaltung gesetzlicher und gesellschaftsinterner Normen überprüft die Innenrevision. Um den Ansprüchen der geltenden Corporate Governance Regelungen gerecht zu werden, wird der externe Wirtschaftsprüfer jährlich damit beauftragt die Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex mit den geltenden Regelungen der Stiftung Liebenau und deren Einhaltung abzugleichen. Daneben beachten wir branchenspezifische Veröffentlichungen wie die Arbeitshilfe 182 der Deutschen Bischofskonferenz und den Corporate Governance Kodex des Caritasverbandes der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Die Ergebnisse werden vom Wirtschaftsprüfer vor dem Aufsichtsrat und Vorstand präsentiert. Die Prüfungen des Wirtschaftsprüfers haben für das Jahr 2013 keine Beanstandungen ergeben. Alles in Farbe: „Liebenauer Begegnungen“ VORSTAND STIFTUNG LIEBENAU 17

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