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Jahresbericht 2013 der Stiftung Liebenau

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Der Jahresbericht der Stiftung Liebenau, der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist und der Stiftung Helios – Leben im Alter. Die drei Stiftungen sind mit insgesamt 6 000 Mitarbeitern an 90 Standorten in Deutschland, Österreich, Italien, Bulgarien und der Schweiz tätig, hauptsächlich in den Aufgabenfeldern Altenhilfe, Hilfe für Menschen mit Behinderung, Gesundheit, Bildung und Hilfen für Kinder und Jugendliche.

Innovative Denk- und

Innovative Denk- und Forschungsansätze Zum verantwortlichen Handeln der Stiftung Liebenau zählt, vorausschauend die Entwicklung des sozialen Bereichs im Auge zu haben und Themen zu einem Zeitpunkt aufzugreifen, wenn noch gestaltet werden kann. „Neue Denkansätze zur Nachwuchssicherung in künftigen Versorgungsstrukturen von Pflege und Gesundheit“ lautete der Titel einer Fachtagung in Liebenau, die wir im Februar 2013 gemeinsam mit der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) organisiert haben. Im Fokus stand der Dialog der Bodensee-Anrainerstaaten zum Umgang mit dem Fachkräftemangel in sozialen Berufen heute und in zukünftigen Versorgungsstrukturen. Etwa 200 Gäste aus Politik, Verwaltung, Ausbildungswesen und Wissenschaft sowie von Trägerorganisationen informierten sich über aktuelle Trends und Entwicklungen. Um Wissenschaft und soziale Praxis miteinander zu verknüpfen, spielt die Zusammenarbeit mit den örtlichen Hochschulen eine wichtige Rolle. 2013 kam ein mehrjähriges Projekt der Universität Konstanz zur Digitalisierung des historischen Fotoarchivs der Stiftung Liebenau zum Abschluss. Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitstrategie haben wir im Berichtsjahr mit der Hochschule Ravensburg-Weingarten Unternehmensprozesse untersucht, die einen Einfluss auf die Umwelt haben. Ziel war die nachhaltige Verbesserung der Umweltsituation durch Maßnahmen zur Reduktion von Abfällen, Abwasser und Energieverbrauch. Ausgezeichnete Mitstreiter Zwei Personen wurden im vergangenen Jahr für ihr Engagement im Sinne der Stiftung Liebenau mit dem Ehrenzeichen der Stiftung ausgezeichnet: Marguerite Meier-Waldstein, die sich für die Altenhilfe in der Schweiz engagiert, und Norbert Bühler, Jahrzehnte lang Mitstreiter im Angehörigenbeirat und Freundeskreis der St. Gallus-Hilfe. Sozialpolitisches Handeln Unsere Schwerpunkte lagen 2013 in der Begleitung von Debatten und Reformvorhaben auf verschiedenen leistungs- und ordnungsrechtlichen Feldern: Unser Augenmerk galt besonders der Pflegereform sowie der Einführung eines Bundesteilhabegeldes für Menschen mit Behinderung. Die Novellierung des baden-württembergischen Heimgesetzes (Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetz – WTPG) spielt besonders für unsere Altenhilfe und die Hilfe für Menschen mit Behinderung eine zentrale Rolle. Wir haben uns mit mehreren Stellungnahmen zu Wort gemeldet und viele Gespräche geführt, mit Fachpolitikern der Regierungsfraktionen, Mitarbeitern des Sozialministeriums und mit der badenwürttembergischen Sozialministerin Karin Altpeter selbst. 72-Stunden- Aktion Friedrichshafen-Ailingen: neues Altenpflegeheim 12 VORSTAND STIFTUNG LIEBENAU

Dabei hatten wir Gelegenheit, die wesentlichen Linien der Liebenauer Sichtweise hinsichtlich der ordnungsrechtlichen Grundlagen und Weichenstellungen für die Strukturen in der baden-württembergischen Soziallandschaft vorzustellen. Das Ziel einer wachsenden Angebotsvielfalt ist unserer Ansicht nach erreichbar, wenn die Regelungen für die bisher unter den Geltungsbereich des Heimgesetzes fallenden Angebote flexibler gestaltet werden. Im Sinne des zunehmenden Bedarfs an niedrigschwelligen Wohn- und Betreuungsangeboten darf die trägergekoppelte Wohngemeinschaft nicht zum Heim werden. Diese Gefahr besteht jedoch, wenn an den derzeitigen hohen ordnungsrechtlichen Vorgaben an ambulante Wohn- und Betreuungsformen festgehalten wird. Genauso wird ein Höchstmaß an Flexibilität benötigt, um inklusive Strukturen und innovative Hilfeformen zu schaffen. Das würde jedoch durch die Ausweitung des Heimgesetzes gefährdet. Für problematisch halten wir es auch, dass Heimaufsichtsbehörden in den leistungsrechtlich relevanten Bereich der Betriebsführung eingreifen können und die administrativen Erfordernisse - und damit die bürokratischen Anforderungen für stationäre Trägerorganisationen weiter erhöht werden. Anlässlich der Bundestagswahlen formulierte die Stiftung Liebenau Wahlprüfsteine bezogen auf ihre verschiedenen sozialen Handlungsfelder und legte sie Standortabgeordneten und Fachpolitikern der Bundestagsfraktionen vor. Bei inklusiven Podiumsdiskussionen in Meckenbeuren und Ravensburg stellten sich die Kandidaten den Fragen von Menschen mit und ohne Behinderung. 3. Die Stiftung Liebenau arbeitet für Menschen in Europa. In den sozialen Aufgabenfeldern engagiert sich die Stiftung Liebenau gemeinsam mit ihren Schwesterstiftungen, der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist (Kißlegg), der Stiftung Helios – Leben im Alter (Goldach/Schweiz) und der Fondazione S. Elisabetta, in Deutschland, in der Schweiz, in Österreich, Italien, Bulgarien und seit 2013 auch in der Slowakei. Hier ist die CaSa Leben im Alter beteiligt an einer slowakischen Altenhilfegesellschaft im Großraum Bratislava, nahe der Grenze zu Österreich. In Österreich, der Schweiz und Italien lag das Hauptaugenmerk im vergangenen Jahr auf der Weiterentwicklung von Leistungen für ältere Menschen. In Vorarlberg hat die St. Anna-Hilfe zusammen mit der Stadt Bregenz ein neuartiges Betreuungskonzept entwickelt für Senioren mit einem geringeren Pflegebedarf, der keine Betreuung im Pflegeheim erfordert. An einem Bregenzer Projektstandort wurde bereits mit der Umsetzung durch die gemeinnützige Wohnbauselbsthilfe begonnen. Die Südtiroler Fondazione S. Elisabetta, die von der Stiftung Liebenau Juli Eindrücke vor Ort Fußballturnier mit Steffi Jones VO RSTA ND S TI FT UN G LI EB EN AU 13

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