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Jahresbericht 2010 der Stiftung Liebenau

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Der Jahresbericht 2010 der Stiftung Liebenau informiert über die Aufgabenfelder, die Organisation und Unternehmenskennzahlen.

Bereich Hilfen für

Bereich Hilfen für Kinder und Jugendliche Hilfen für Kinder und Jugendliche haben eine langjährige Tradition in der Stiftung Liebenau. Mehr als 60 unterschiedliche Angebote und Dienste, zusammengefasst im Liebenauer Netzwerk Familie, werden in den verschiedenen Tochtergesellschaften und Beteiligungsunternehmen der Stiftung geleistet. Außerdem zählen zu diesem Bereich das Kinderhospiz in Bad Grönenbach, an dem die Stiftung Liebenau zu 50 Prozent beteiligt ist, sowie die Franz von Assisi Gesellschaft (17-Prozent-Beteiligung) mit verschiedenen Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe und Bildung im Raum Stuttgart und auf der Schwäbischen Alb. Die Familie im Blick Hilfen für Kinder und Jugendliche sind umso wirkungsvoller, wenn sie möglichst früh einsetzen und zur Stärkung der gesamten Familie beitragen. In der Familie entwickeln sich die zwischenmenschlichen Beziehungen, hier werden wichtige soziale Werte wie Achtung, Toleranz, gegenseitige Verantwortung, aber auch Konfliktfähigkeit eingeübt. Sie ist die Grundlage für den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft und sichert das Aufwachsen der nachfolgenden Generationen. Die Gestaltung familiären Zusammenhalts ist aufwändig, auch risikoreich und muss ständig neu gelingen. Familien sind mit widersprüchlichen Anforderungen und Belastungen konfrontiert, sie brauchen eine soziale Infrastruktur, die diese abfedert. Für ein familienfreundliches Klima Die Stiftung Liebenau sieht sich in der Verantwortung, eine solche Infrastruktur aktiv mitzugestalten. Mit den im Liebenauer Netzwerk Familie zusammengefassten Hilfen wollen wir unseren Beitrag für ein kinder- und familienfreundliches Klima in der Region leisten. Ein wesentlicher Aspekt ist die Möglichkeit, Familie und Beruf miteinander vereinbaren zu können. Deshalb haben wir verschiedene niederschwellige Dienste und Angebote eingerichtet: Kinderbetreuungsgruppen in den Lebensräumen für Jung und Alt zum Beispiel oder Ferienprogramme in allen Schulferien. Jungen Paaren soll die Entscheidung für ein Kind auch dadurch erleichtert werden, dass sie sich im Falle von Belastungen und Krisen auf ein starkes Netzwerk von Hilfen verlassen können. Wir setzen uns ein für eine möglichst uneingeschränkte Teilhabe aller Kinder und Familien am gesellschaftlichen Leben in ihren jeweiligen Sozialräumen und den Regelangeboten der Bildung, Erziehung und Betreuung. Hilfen bei besonderen Belastungen Einen Schwerpunkt setzen wir dabei auf Hilfen für Familien, deren Alltag durch eine chronische oder schwere Krankheit, eine drohende oder vorhandene Behinderung des Kindes oder andere psychosoziale Belastungen erschwert ist. Die Unterstützungsangebote sind dabei passgenau auf die jeweilige individuelle Situation abgestimmt und sollen die Menschen nach ihren Möglichkeiten fördern, befähigen und ihnen entsprechende Teilhabechancen eröffnen. Probleme im ländlichen Raum Viele dieser Angebote haben mit erschwerten regionalen Bedingungen zu kämpfen. Die Region Bodensee-Oberschwaben ist gekennzeichnet durch 58 Hilfen für Kinder und Jugendliche

eine geringe Bevölkerungsdichte. So leben im Landkreis Ravensburg 33, im Bodenseekreis 55, im Landkreis Sigmaringen nur 21 Minderjährige pro Quadratkilometer (zum Vergleich: Stuttgart mit 430 Minderjährigen pro Quadratkilometer). Die betroffenen Familien leben zum Teil weit voneinander entfernt, bei unzulänglichen Nahverkehrsangeboten müssen sie zum Teil weite Wege zurücklegen, um überhaupt an Hilfe- und Entlastungsangebote heranzukommen. Genauso weit sind die Anfahrtswege von Fachkräften, die zur häuslichen Versorgung in die Familien kommen, mit entsprechenden Mehrkosten, die in den jeweiligen Kostensätzen (zum Beispiel für ambulante Pflege) nicht abgebildet werden. Vernetzt für Familien Um fachlich und wirtschaftlich sinnvolle Antworten auf diese Herausforderungen zu finden, haben sich die Stiftung Liebenau und ihre Tochtergesellschaften schon in den vergangenen Jahren mit anderen Trägern zusammengetan, um bestimmte Aufgaben mit vereinten Kräften zu stemmen. So etwa in Stuttgart mit den Mariaberger-Fachkliniken für den Betrieb der kinder- und jugendpsychiatrischen Tagesklinik Bernsteinstraße, im Schwarzwald-Baar-Kreis mit der Feldner Mühle zum Aufbau eines Familienunterstützenden Dienstes, in Bad Grönenbach mit der Süddeutschen Kinderhospizstiftung zum Betrieb des ersten süddeutschen Kinderhospizes oder mit der Oberschwabenklinik im Landkreis Ravensburg für die sozialmedizinische Nachsorge. Um eine familienorientierte und kindgerechte Versorgung schwer erkrankter Kinder in der Region nachhaltig sicherzustellen, haben wir uns mit der kirchlichen Sozialstation Ravensburg zur Arbeitsgemeinschaft häusliche Kinderkrankenpflege „akrobat“ zusammengetan. Ebenso gibt es eine Fülle von niedrigschwelligen Vernetzungen, um zum Beispiel regional orientierte Ferien- und Freizeitmaßnahmen für Kinder mit und ohne Behinderungen zu realisieren. Ähnliches gilt für das Aufgabenfeld Bildung: Die Don-Bosco-Schule hat Außenklassen an Schulen in Friedrichshafen und Tettnang, um Kindern und Jugendlichen wohnortnah geeignete Schulangebote zu machen. Beim Integrationsfachdienst für Kindergärten und Schulen ist die Vernetzung von Regel- und Sonderpädagogik seit sieben Jahren Programm. Investitionen sind geboten Insgesamt stellen wir fest, dass der Hilfebedarf junger Menschen, die in den Regelangeboten zur Bildung, Erziehung und Betreuung oder in der Familie nicht ausreichend Halt, Sicherheit, Zuwendung und Förderung finden, weiterhin konstant ist. Wenn wir ernsthaft Ausgrenzung vermeiden wollen, dann sind dringend Investitionen in Hilfen geboten, die die Familien stärken und die Kindertageseinrichtungen und Schulen in die Lage versetzen, jedem Kind das zu geben, was es für seine Entwicklung braucht. Bereich Hilfen für Kinder und Jugendliche Frühe Hilfen y Frühförder- und Beratungsstellen y Wellcome – Praktische Hilfe für Familien nach der Geburt y Angebote zur Elternberatung, Elternbildung und Elterntreffs y Gemeinsam für Kinder – Sozialmedizinische Nachsorge Kranke Kinder y Kinder- und Jugendpsychiatrie (ambulant und stationär) y Ambulante Kinderkrankenpflege y Kinderhospizarbeit Bildung y Schulische Bildung y Berufsausbildung y Berufsbildungsbereich y Integrationsdienste Teil- und vollstationäre Hilfen y Teil- und vollstationäre Hilfen zur Erziehung und Teilhabe y Sozialtherapeutische Wohngruppen y Betreutes Wohnen in Familien Familienentlastung, Ferien und Freizeit y Integrative Ferien- und Freizeitangebote y Regelmäßige Betreuungsgruppen y Eltern-Kind-Gruppen y Familienpflege y Geschwisterzeit Vorstand und Geschäftsführungen Hilfen für Kinder und Jugendliche 59

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