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Jahresbericht 2010 der Stiftung Liebenau

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Der Jahresbericht 2010 der Stiftung Liebenau informiert über die Aufgabenfelder, die Organisation und Unternehmenskennzahlen.

Bereich Gesundheit Der

Bereich Gesundheit Der Bereich Gesundheit in der Stiftung Liebenau umfasst im engeren Sinne die St. Lukas-Klinik und die Liebenau Kliniken mit ihren stationären und ambulanten Behandlungsangeboten in verschiedenen Fachdisziplinen und ihren sozialtherapeutischen Wohnheimen sowie die Tagesklinik Bernsteinstraße in Stuttgart (50 Prozent-Beteiligung). Im erweiterten Sinne sind auch die pflegerischen und therapeutischen Fachdienste, die mobile Kinderkrankenpflege der St. Gallus-Hilfe sowie deren Integrations- und Unterstützungsdienste Teil der gesundheitlichen Betreuung der von der Stiftung Liebenau unterstützten Menschen. Der medizinisch-therapeutische Bereich des Berufsbildungswerks Adolf Aich erfüllt eine ebenso wichtige Aufgabe im Rahmen der beruflichen und persönlichen Förderung junger Menschen mit Handicap. Überforderung vermeiden Sind Menschen mit Kommunikationsstörungen oder intellektuellen Problemen körperlich oder seelisch erkrankt, so benötigen sie eine Hilfestellung, die auf ihre Bedürfnisse, ihre kommunikativen Fähigkeiten und Handlungsmöglichkeiten abgestimmt ist. Überforderungen müssen strikt vermieden werden und eine Vollversorgung, auch in pflegerischen und alltagsunterstützenden Belangen, muss möglich sein. Hierfür bietet die Einbettung der St. Lukas-Klinik in den Verbund der Stiftung Liebenau hervorragende Voraussetzungen. Viele der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben eine fachspezifische Ausbildung oder jahrelange Berufserfahrung in der Betreuung und Behandlung von Menschen mit Behinderungen. Die vielfältige und schutzgebende Infrastruktur in Liebenau erweitert die Handlungsmöglichkeiten der Klinik enorm, beispielsweise sind in der Gallus-Werkstatt Arbeitsversuche und Belastungserprobungen möglich. Rahmenbedingungen müssen stimmen In unserer Arbeit orientieren wir uns an den speziellen Bedürfnissen von Menschen mit Behinderung. Die Rahmenbedingungen in Krankenhaus und Heim sind ihren Möglichkeiten zur Wahrnehmung, Kommunikation und Kooperationsfähigkeit sowie ihren besonderen Verhaltens- und Entwicklungsproblemen angepasst. So arbeiten wir in allen Stationen und Wohngruppen der St. Lukas-Klinik interdisziplinär: Medizin, Psychologie, Psychotherapie, Heilpädagogik, Krankengymnastik, Ergotherapie und Pflege ergänzen sich gegenseitig. Eine wichtige Rolle kommt der Zusammenarbeit mit Eltern, Angehörigen und Betreuern zu. Angebote vernetzen Seit Jahren ist eine steigende Nachfrage nach medizinischen Leistungen für Menschen mit Behinderung zu verzeichnen. Mit den bisher bewilligten stationären Plätzen kann dieser Bedarf nicht gedeckt werden. Die Stiftung Liebenau setzt daher zum einen auf den Ausbau ambulanter Angebote, zum zweiten aber auch verstärkt auf die Vernetzung mit anderen Einrichtungen der Gesundheitsversorgung. Die St. Lukas-Klinik kooperiert mit der Frühförderstelle der St. Gallus-Hilfe in Markdorf, mit niedergelassenen Praxen in der Region und einer Reihe von Beratungsstellen und komplementären Diensten. 44 Gesundheit

Längerfristig Halt geben Der allgemeine Trend zur Inklusion auch von Menschen mit Behinderung, Bemühungen um verstärkte Teilhabe und die Entwicklung von dezentralen Hilfen, orientiert am Sozialraum, überfordert allerdings nicht wenige Menschen mit Behinderung und chronischen psychischen Erkrankungen. Eine krisenhafte Dekompensation lässt sich in ambulanter oder zeitlich begrenzter stationärer Hilfe leicht abfangen. Viele dieser Menschen benötigen darüber hinaus jedoch einen längerfristig therapeutisch haltgebenden Rahmen, und dies über Jahre. Nothilfe braucht Bündelung Die sozialtherapeutischen Heime der St. Lukas-Klinik und der Liebenau Kliniken differenzieren ihr Angebot in analoger Weise weiter. Entgegen dem landläufigen Trend zur Dezentralisierung bündeln sie ihre Aktivitäten in Liebenau beziehungsweise in Stuttgart. Nötig ist dies wegen der immer komplexer werdenden Problemlagen der Patienten beziehungsweise Heimbewohner. Sie benötigen in der Regel die vielfältigen therapeutischen Möglichkeiten einer Facheinrichtung einschließlich der Möglichkeit zur akuten Krisenhilfe. Ständig Nothilfe leisten zu können, ist eben doch an zentrale Standorte gebunden. Sorge um Finanzierung Die Behandlung und Betreuung von Menschen mit Behinderung erfordert nicht nur spezielle fachliche Kompetenzen. Sie braucht in der Regel auch mehr Zeit, sowohl zur Diagnosestellung als auch zur Beobachtung, wie die gewählte Therapie sich im Einzelfall auswirkt. Nach wie vor stoßen wir hier an die Grenzen der Finanzierungssysteme. Im Bereich der Inneren Medizin ist die St. Lukas-Klinik seit einigen Jahren gebunden an die diagnosegebundenen Fallpauschalen. Sonderregelungen für den speziellen Patientenkreis sind sehr schwer und, wenn überhaupt, nicht in ausreichender Höhe zu vereinbaren. Für die betreuenden Ärzte ist der zeitliche Aufwand für individuelle Einzelfallprüfungen des Medizinischen Dienstes seither deutlich gestiegen. Ähnlich schwierig könnte sich die Situation für die psychiatrischen Abteilungen entwickeln, wenn die für 2013 vorgesehene Umstellung auf Tagespauschalen dort umgesetzt wird. Dass diese Tagespauschalen die psychiatrischen Leistungen der St. Lukas-Klinik adäquat abbilden werden, ist eher unwahrscheinlich. Umso nachdrücklicher wird sich die Stiftung Liebenau gegenüber Politik und Kostenträgern für die Anerkennung eines Sonderbedarfs einsetzen. Bereich Gesundheit (Zahlen in TEUR) 2009 2010 y Umsatz 22.257 23.585 y Personalaufwand 15.442 15.441 y Bilanzsumme 9.278 9.582 y Eigenkapitalquote ohne Sonderposten 34,4 % 39,1 % y Eigenkapitalquote mit Sonderposten 41,1 % 45,8 % y Investitionen 246 252 y Mitarbeiter/-innen (Kopfzahlen) 430 433 1. 2. Vollkonsolidierung (St. Lukas-Klinik gGmbH, Liebenau Kliniken gGmbH) Quotenkonsolidierung (Gesellschaft für Entwicklungspsychiatrie und Integration gGmbH) Vorstand und Geschäftsführungen Gesundheit 45

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