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Jahresbericht 2010 der Stiftung Liebenau

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Der Jahresbericht 2010 der Stiftung Liebenau informiert über die Aufgabenfelder, die Organisation und Unternehmenskennzahlen.

Die

Die Stiftung Liebenau ist das Sozial-, Gesundheits- und Bildungsunternehmen mit einem differenzierten Leistungsangebot Hohe Qualität und passgenaue Angebote und Hilfen sind die Leitlinien für das Handeln der Stiftung in ihren jeweiligen Aufgabenfeldern. In der Altenhilfe wurden hierbei in allen Ländern – Deutschland, Österreich und der Schweiz – sehr gute Ergebnisse erzielt. Die Pflegeeinrichtungen in Deutschland bekamen vom Medizinischen Dienst der Kassen (MDK) durchweg exzellente Noten. Neue Gebäude wurden fertiggestellt, die Gemeinwesenarbeit weiter entwickelt und technische Innovationen zur Unterstützung selbstbestimmten Lebens vorwärts gebracht. Beim Bürgermeistertag informierte die Stiftung über neue Wohnformen. Referenten waren (v.l.) Hans Georg Kraus, Erster Bürgermeister der Stadt Ravensburg, Moderator Alois Gohm, Marc Ullrich, Vorstand Bau- und Sparverein Ravensburg e.V., Altenhilfe-Geschäftsführer Gerhard Schiele, Dr. h.c. Jürgen Gohde vom Kuratorium Deutsche Altenhilfe und Vorstand Dr. Berthold Broll. Im Bereich der Hilfen für Menschen mit Behinderung wurde das Angebot ambulanter Unterstützungsdienste weiter ausgebaut. Auch die Regionalisierung der Angebote schritt im Jahr 2010 weiter voran. Hierzu zählt die Weiterentwicklung der gemeindeintegrierten Wohnprojekte, aber auch der qualitative Ausbau der unerlässlich notwendigen stationären Angebote, insbesondere an den größeren „Stammorten“ der Stiftung Liebenau (Meckenbeuren-Liebenau, Meckenbeuren-Hegenberg, Bodnegg-Rosenharz). Im Bereich Arbeit und Bildung wurden die Werkstätten im Stiftungsverbund strukturell zusammengefasst und damit gestärkt. Neu zertifiziert wurde die St. Lukas-Klinik und erzielte damit ebenfalls einen wichtigen Schritt im Rahmen ihrer Qualitätssicherung. Das Berufsbildungswerk Adolf Aich setzte seine Strategie der Inklusion und Differenzierung fort, stärkte seine dezentralen Standorte und erweiterte sein Angebotsspektrum um weitere Bildungsmaßnahmen für Jugendliche und Erwachsene mit zusätzlichem Förderbedarf. Ein weiterer Tätigkeitschwerpunkt der Stiftung Liebenau liegt in der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit chronischen Krankheiten und Behinderungen. Diese Angebote wurden im Berichtsjahr 2010 weiter ausgebaut. So haben wir zusammen mit dem Malteser Hilfsdienst einen neuen ambulanten Kinderhospizdienst für die Region Bodensee-Oberschwaben gegründet. Um die ambulante Kinderkrankenpflege zu stärken, wurde eine Kooperation zwischen der Stiftung Liebenau und der kirchlichen Sozialstation Ravensburg vereinbart. Die Stiftung Liebenau arbeitet für Menschen in Europa Im Berichtsjahr 2010 wurden rund 14 Prozent der Gesamtaktivitäten der Stiftung Liebenau, der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist und der Stiftung Helios – Leben im Alter außerhalb deutscher Landesgrenzen erbracht. Schwerpunkte liegen in Österreich, in den Bundesländern Vorarlberg und Oberösterreich sowie in einer Partnerschaft mit der Caritas der Erzdiözese Wien in der Stadt Wien und in Niederösterreich. Außerdem sind wir im Schweizer Kanton St. Gallen tätig sowie in Partnerschaft mit der Caritas der Diözese Bozen-Brixen in Südtirol. Darüber hinaus arbeitet die Stiftung Liebenau seit vielen Jahren wirtschaftlich zusammen mit der deutschen Stiftung St. Franziskus (Heiligenbronn) und der Metropolie von Varna in Bulgarien. Diese internationale Tätigkeit der verschiedenen Stiftungen im Verbund hat die Kompetenzen in den vergangenen Jahren enorm vorangebracht. Ent- Viele Gäste aus der Politik besuchten die Stiftung Liebenau. Oben: Hans-Peter Wetzel MdL (Mitte), mit den Stiftungsvorständen Dr. Berthold Broll (links) und Dr. Markus Nachbaur. Mitte: Dr. Henning Scherf (3. v. l.) in den Lebensräumen für Jung und Alt in Meckenbeuren mit der Gemeinwesenarbeiterin Helene Göbel (2. v. l. ) und den Altenhilfe-Geschäftsführern Gerhard Schiele und Stefanie Locher. Unten: Lothar Riebsamen MdB (Mitte) mit (v.l.) Vorstand Dr. Markus Nachbaur, Dr. Edgar Kessler und Wolfgang Oppolzer, beide Geschäftsführer St. Lukas- Klinik, und dem damaligen Generalbevollmächtigtem Dr. Wolfgang Wasel. 12 Vorstand Stiftung Liebenau

Zehn Jahre Brüsseler Kreis: Im Liebenauer Schloss trafen sich die Vorstände der Mitgliedsunternehmen. Unterschriften für ein gemeinsames Engagement im Quartier: (v.l.) Dr. h.c. Jürgen Gohde, Vorstandsvorsitzender des Kuratoriums Deutsche Altershilfe, Alexander Künzel, Vorstandsvorsitzender der Bremer Heimstiftung, Dr. Wolfgang Wasel, damals Generalbevollmächtigter der Stiftung Liebenau, und Dr. Bodo de Vries (sitzend) vom Vorstand des Johanneswerks starten das Qualifizierungsprojekt LoVe, kurz für „Lokale Verantwortungsgemeinschaften in kleinen Lebenskreisen“. sprechend oft werden die Stiftungen Liebenau, Hospital zum Heiligen Geist und Helios – Leben im Alter als Kompetenzpartner nicht nur in Deutschland, sondern auch in europäischen Nachbarstaaten angefragt. Zum Jahresbeginn 2010 nahm die 2009 neu gegründete Stiftung Fondazione S. Elisabetta mit Sitz in Bozen/Südtirol mit der Trägerschaft für das Bildungshaus Lichtenburg neu ihre Tätigkeit auf. Ein wichtiges Netzwerk auf europäischer Ebene ist der Brüsseler Kreis. Vor zehn Jahren wurde er von sieben deutschen Sozial- und Gesundheitsunternehmen gegründet und umfasst heute 13 Mitglieder. Der Brüsseler Kreis setzt sich seither für die gesellschaftspolitischen Interessen der Mitgliedsunternehmen auf europäischer und nationaler Ebene ein. Ein Themenschwerpunkt des Jahres 2010 war die Qualitätsdiskussion im Bereich der sozialen Dienstleistungserbringung. Der Brüsseler Kreis war beteiligt an dem von der europäischen Kommission geförderten Projekt BEST–Quality, das ein Selbstbewertungsinstrument für soziale Dienstleistungsanbieter entwickelt hat und mit einem Abschlusssymposium an der Technischen Universität Dortmund erfolgreich abgeschlossen wurde. Dem Thema Ambient Assisted Living (AAL) widmete sich ein gut besuchter Parlamentarischer Abend in Berlin. Auch auf der ConSozial-Messe im November präsentierte sich der Brüsseler Kreis als Partner der Sonderschau Ambient Assisted Living. In der Stiftung Liebenau ist gelebtes Christsein erfahrbar Das religiöse Leben ist von jeher das Fundament für die Arbeit der Stiftung Liebenau. Im Jahr 2010 arbeitete eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Vorstand i. R. Pfarrer Dieter Worrings an der Entwicklung und Neufassung des Seelsorgekonzeptes. Als Stiftung auf katholischer Grundlage arbeiten wir mit allen christlichen Kirchen zusammen und sorgen auch dafür, dass betreute Menschen moslemischen Glaubens begleitet werden. Vorstand Stiftung Liebenau 13

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